Chemnitz besiegt Rostock ungefährdet mit 2:0 - Spielbericht

Der FC Hansa Rostock findet einfach nicht richtig in die Saison und verlor auch beim Chemnitzer FC mit 0:2. Die Hausherren taten sich nicht sonderlich schwer gegen offensivschwache Gäste, Fink sorgte bereits nach wenigen Minuten für die Führung. Gerade als Rostock besser zu werden schien legte Danneberg kurz vor dem Seitenwechsel nach. Auch nach der Pause veränderte sich das Bild nicht, Chemnitz bestimmte nach Belieben. Die Sachsen sind somit ärgster Verfolger Dynamo Dredens, haben allerdings noch ein Spiel weniger auf der Uhr.

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Chemnitz besiegt Rostock ungefährdet mit 2:0 - Spielbericht
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Karsten Heine, der Fußballlehrer in Diensten der Himmelblauen Sachsen, nahm nach dem Spiel vom siebten Spieltag gegen Unterhaching drei Veränderungen an seiner Startformation vor und startete mit Röseler, Danneberg und Ofosu an Stelle von Scheffel, Mauersberger und Hofrath.

Peter Vollmann, der Cheftrainer des FC Hansa Rostock, nahm nach der bitteren 0:1 Heimpleite gegen den Halleschen FC zwei Umstellungen an seiner Startaufstellung vor und brachte Christiansen und Srbeny für Savran und Schünemann.

Beide Teams starteten relativ bedacht in die Partie und wollten unter keinen Umständen den ersten Fehler machen. Rostock kam allerdings kaum an den Ball und Chemnitz ließ diesen durch die eigenen Reihen laufen. Nach drei Minuten gab es dann auch den ersten Warnschuss der Himmelblauen. Anton Fink war im Strafraum der Gäste bedient worden und zog aus halbrechter Position ab, nur haarscharf am langen Pfosten vorbei.

Zwar versuchten die Gäste hier aktiv mit zu wirken, doch die Himmelblauen schienen spielerisch klar überlegen. Nach sieben Minuten zahlte sich dies auch für die Gastgeber aus, da Anton Fink zum 1:0 Führungstreffer traf. Nach einem tollen Diagonalball von Stenzel auf Ofosu vernaschte dieser an der linken Strafraumecke seubeb Gegenspieler und passte von der Grundlinie aus auf Anton Fink, der mit rechts in den Winkel traf.

Mit der Führung im Rücken konnte der CFC das Spiel ungestört kontrollieren und hatte kaum Probleme mit den nicht unbedingt selbstbewussten Hanseaten. Allerdings machte die Mannschaft von Karsten Heine lediglich das Nötigste, um die Führung zu halten, was allerdings auch nicht all zu schwer war. Das Niveau der Partie war allerdings relativ schwach, da die Partie nach der guten Anfangsphase der Gastgeber völlig verflachte. Allerdings muss man beiden Teams auch zu Gute halten, dass das tiefe Geläuf im Stadion an der Gellertstraße es auch nicht gerade einfacher machte.

Erst nach 22 Minuten gab es Mal wieder eine Torannäherung zu bestaunen. Max Christiansen legte mit gutem Auge auf auf den gestarteten David Blacha durch die Gasse, doch das Zuspiel war zu weit und so konnte Philipp Pentke, der Mann im Kasten des Chemnitzer FC, entschärfen.

Die Gäste versuchten nun immer mehr und wolten den Ausgleich herbei führen. Christian Bickel hatte sich am linken Strafraumeck versucht, doch sein Schuss wurde frühzeitig abgeblockt. Es blieb dabei, dass die Partie sich auf einem sehr niedrigen Niveau bewegte. Die Hausherren taten mittlerweile Nichts mehr, als auf Konter zu lauern und tief zu stehen.

Nach einer halben Stunde zappelte das Spielgerät dann in den Maschen des Chemnitzer Kastens. Nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld kam der Ball zu Christian Stuff, der in die Mitte weiterleitete, wo Steven Ruprecht den vermeintlichen Ausgleich erzielte, aber die Unparteiischen hatten eine Abseitsposition erkannt und gaben den Treffer nicht.

Es folgte eine Phase, in welcher sich die Hausherren immer wieder selbst in Gefahr brachten. Die Mannschaft von Karsten Heine verursachte immer wieder Freistoße für die Hanseaten, doch die konnten daraus kaum Kapital schlagen.

Kurz vor dem Seitenwechsel zogen die Himmelblauen das Tempo noch einmal an. In der 39. Minute brachte Ronny Garbuschewski einen Freistoß perfekt in die Mitte auf den zweiten Pfosten, wo Tim Danneberg hochstieg und zum Kopfball kam. Dieser prallte allerdings von der Querlatte genau in die Arme von Jörg Hahnel, dem Mann zwischen den Pfosten des Tores des FC Hansa Rostock.

Drei Minuten später machte es Danneberg besser. Diesmal wurde er von Fink von der rechten Seite aus bedient und kam aus 17 Metern zum Abschluss. Durch die Beine von Pelzer jagte er das Spielgerät trocken in die kurze Ecke zum 2:0. Jörg Hahnel war die Sicht versperrt gewesen.

Mit der letzten Aktion vor der Pause wäre Rostock beinahe zum Anschlusstreffer gekommen. Nach einem Einwurf von Gröger missglückte Pentke die Faustabwehr und der Ball landete genau bei Ziemer, der mit einem tollen Fallrückzieher jedoch genau auf den zurückgeeilten Torhüter jagte.

In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit schien es so, als würde es ein ungefährdeter Sieg für die Chemnitzer werden. Rostock startete allerdings auch recht zögerlich, doch in der 51. Minute fasste sich David Blacha ein Herz und setzte zu einem Sololauf an. Von der Grundlinie aus wollte er den mitgestürmten Ziemer in Szene setzen, doch in höchster Not konnte Nils Röseler den Ball abfangen.

Die Partie hatte ähnlich wenige Torszenen wie auch bereits in der Mitte der ersten Halbzeit. Es schien beinahe, als würde Chemnitz ein wenig die Kräfte für die anstehende englische Woche schonen. Rostock hingegen war deutlich an zu merken, dass man sich in der Krise befindet und der Druck, der auf den Schultern der Spieler lastet, sehr hoch ist. Die Begegnung war komplett zerfahren und es spielte sich ausnahmslos Alles im Mittelfeld ab. In der 67. Minute flog ein ruhender Ball in den Strafraum der Hausherren, doch der Kopfball von Christian Stuff jagte mehr als deutlich am Chemnitzer Tor vorbei.

Doch auch die Gastgeber wussten, wie man mit ruhenden Bällen umgeht. Türpitz und FInk überraschten den Gegner mit einer einfallsreichen Variante. Türpitz spielte den Torjäger des CFC kurz an und dieser marschierte an der Grundlinie entlang und spielte den Ball in die Mitte, allerdings konnte die Rostocker Defensivabteilung in höchster Not klären. Aber insgesamt blieb es dabei, dass von Spielfluss hier kaum etwas zu erkennen war.

Peter Vollmann versuchte noch einmal frischen Wind zu bringen und wechselte Kucukovic für Srbeny ein. Und ein wenig mehr Bewegung brachte der Wechsel. In der 77. Minute kam eine Flanke in den Strafraum der Gastgeber, doch Marcel Ziemers Kopfball fand den Weg auf das Tor nicht.

Allerdings blieb die große Schlussoffensive der Rostocker aus. Eher waren die Hausherren näher am 3:0 dran. Wenn die Chemnitzer das Tempo anzogen wurde es prompt gefährlich. Kehl-Gomez hatte das Spiel auf die rechten Seite zu Türpitz, der wieder per Doppelpass mit diesem kombinierte. Der Abschluss jagte knapp am Winkel vorbei ins Toraus.

Es passierte nicht mehr viel, da die Gastgeber den Ball einfach zu leicht vom eigenen Tor fernhalten konnten und Rostock einfach nicht in der Lage schien, Gefahr zu erzeugen. Durch den Sieg kletterte Chemnitz wieder auf Rang zwei.

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Daten zum Spiel

Anstoß: 14.09.2014 um 14.00 Uhr (9. Spieltag 2014/15)

Ergebnis: 2 : 0 (2:0)

Tore: 1:0 Anton Fink (7.), 2:0 Danneberg (42.)

Chemnitzer FC: Pentke - Conrad, Röseler, Endres, Poggenberg - Stenzel, Danneberg (85. Scheffel) - Garbuschewski, Türpitz (79. Kehl-Gomez), Ofosu (79. Hölscher) - Anton Fink

Hansa Rostock: Hahnel - Gröger, Stuff, Ruprecht, Pelzer - Krauße, Christiansen - Blacha, Srbeny (75. Kucukovic), Bickel - Ziemer

Zuschauer: 7240

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