Wehen Wiesbaden nach 2:0 Sieg über Regensburg Tabellendritter - Spielbericht

Der SV Wehen Wiesbaden konnte dem SSV Jahn Regensburg die dritte Niederlage in Folge zufügen und schaffte dadurch den Sprung auf den dritten Tabellenplatz punktgleich mit dem MSV Duisburg, der auf Rang 2 rangiert. Dabei hatte Regensburg durchaus die Möglichkeiten die Hessen vor große Probleme zu stellen, doch die Defensive der Bayern hat mit 26 Gegentreffer in 12 Spielen deutliche Defizite. Die Luft für Cheftrainer Alexander Schmidt, der zuletzt von der Vereinsführung noch vollste Rückendeckung erhielt, wird immer dünner. Regensburg bleibt Tabellenschlusslicht.

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Wehen Wiesbaden nach 2:0 Sieg über Regensburg Tabellendritter - Spielbericht
Foto: Huebner/Severing
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Marc Kienle, der Cheftrainer des SV Wehen Wiesbaden, passte seine Anfangsformation nach dem 3:1 in Osnabrück durch eine Umstellung an und startete mit Riemann für Soufian Benyamina.

Alexander Schmidt, der Jahncoach, und seine Truppe wollten endlich den freien Fall stoppen. Dabei stellte der Übungsleiter seine erste Elf auf drei Positionen nach der 0:2 Pleite gegen Holstein Kiel um. WIndmüller, Schmid und Herzel rotierten aus der Startelf auf die Bank, wo sie Sitzplätze von Rech, Güntner und Michel übernahmen.

Es war noch keine Minute gespielt, da tat sich bereits die erste Lücke in der Hintermannschaft des Jahn auf. Tobias Jänicke konnte ungestört durch die Hälfte der Gäste traben und zog direkt unbedrängt ab, allerdings verzielte er sich knapp.

Und es sollte auch im weiteren Verlauf der ersten Minuten keine Besserung in Sicht sein und nach nur fünf Minuten zappelte die Pille erstmals in den Maschen des Tores des SSV. Jämicke hatte sich durch einen einfachen Doppelpass mit Vunguidica, auf den sich die gesamte Abwehr konzentriert hatte, freigespielt und erzielte seinen fünften Saisontreffer eiskalt zum 1:0 für den SV Wehen Wiesbaden.

Nur fünf Minuten später hatte der SVWW die große Chance nach zu legen. Jänicke hatte den Ball dieses Mal vorbereitet, doch noch bevor im Strafraum vollstreckt werden konnte, konnte Rech in höchster Not klären.

Nach einer guten Viertelstunde ließen es die Mannen aus der hessischen Hauptstädt gegen völlig verunsicherte Oberpfälzer ruhiger angehen, ohne wirklich jemals Gefahr zu laufen, dass der Ausgleich fallen könnte. Zur Mitte des ersten Spielabschnittes wurde es noch bitterer für den Jahn, denn Abwehrchef Matthias Dürmeyer musste verletzungsbedingt das Feld verlassen.

Am Spielverlauf änderte dies aber herzlich wenig. Wenn die Wiesbadener das Tempo einmal anzogen, brannte es sofort wieder lichterloh. Besonders Tobias Jänicke konnte von Regensburg nicht aufgehalten werden. Nach einer knappen halben Stunde tanzte dieser mal eben vier Gegner aus und brachte den Ball in die Mitte, wo allerdings erneut geklärt werden konnte.

Wie schwach Regensburg hier bisher agierte, zeigte sich in der 34. Minute. Debütant Noah Michel tankte sich in Richtung Strafraum und wurde kurz vor der Grenze gelegt. Den fälligen Freistoß buchsierte der Jahn mehr als deutlich am Tor der Wiesbadener vorbei ins Toraus.

In der Schlussphase der ersten 45 Minuten fanden die Gäste besser ins Spiel und wurde sogar gefährlich. Nachdem die Wehener Hintermannschaft eine Ecke geklärt hatte, kam der Ball postwenden zurück in den Strafraum, wo Güntner mit dem Kopf zur Stelle war, jedoch scheiterte er an Kolke, dem Mann zwischen den Pfosten des Tores des SV Wehen Wiesbaden.

Die Hausherren hätten beinahe noch vor dem Seitenwechsel erhöht. Nach einem schnellen Konter brachte Jänicke eine tolle Flanke in die Mitte auf Alexander Riemann, der mit dem Kopf an einer Kombination aus Bergdorf, dem Ersatz von Stephan Loboué im Kasten des Jahn, und dem Lattenkreuz. Den Abpraller verzog Vunguidica knapp.

Die letzten Minuten vor der Pause hatte das Spiel eine tolle Art angenommen. Es ging hin und her und wurde im Minutentakt gefährlich. Regensburg kombinierte sich über die Außenbahn und Thomas Kurz konnte im Anschluss seinen Gegner entwischen und wurde kurz vor dem Tor in Szene gesetzt, doch er schaffte es tatsächlich am Tor vorbei zu schießen. So blieb es bei der knappen Führung der Hessen.

Nach dem Pausentee erwischten die Gäste den besseren Start und hatten in der 52. Minute eine Riesenchance zum Ausgleich. Aosman kam 15 Meter vor dem Kasten zum Schuss, doch dieser wurde geblockt. Hein flankte den Abpraller erneut auf den Stürmer des SSV Jahn Regensburg, doch der setzte den Kopfball klar daneben.

Nach einer guten Stunde war es wieder Aias Aosman, der für Gefahr sorgte. Er marschierte in den Strafraum der wackelnden Hausherren hinein und versuchte in den Winkel ab zu schließen. Er verpasste das Lattenkreuz allerdings knapp.

Mitten in der Drangphase der Regensburger verpasste Wiesbaden dem Tabellenschlusslicht eine schallende Ohrfeige. In der 63. Minute legte Benyamina zu Gunsten seiner Farben zum 2:0 nach. Nach einem schnellen Konter war der eingewechselte Franzose auf und davon und vollstreckte vor Bergdorf eiskalt.

Nun waren die Bayern wieder völlig von der Rolle und es reihte sich ein Fehler an den Anderen. Zwar wechselte Schmidt noch einmal für den Schlussspurt und stärkte die Offensive, doch die Wiesbadener blieben stets gefährlich. Erneut hatte Regensburg den Ball in der 78. Minute im Spielaufbau hergeschenkt, Schnellbacher bediente Benyamina, doch der scheiterte am absolut sensationell parierenden Bergdorf. Anschließend konnte der junge Keeper auch noch den Nachschuss von Schindler irgendwie von der Linie kratzen.

Wehen Wiesbaden war dem 3:0 deutlich näher als die Regensburger dem Anschlusstreffer. Nach einem schnellen Konter der Hausherren versagte die Abseitsfalle der Gäste komplett und Benyamina war erneut auf und davon, verzog allerdings aus sehr spitzem Winkel recht deutlich und so war es kaum verwunderlich, dass die Oberpfälzer die Heimreise durch die 0:2 Niederlage in der BRITA-Arena mit leeren Händen antreten müssen.


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Daten zum Spiel

Anstoß: 2014-09-27 22:18:37 um Uhr (12. Spieltag 2014/15)

Ergebnis: : ()

Tore:

SV Wehen Wiesbaden:

Jahn Regensburg:

Zuschauer:

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