Wehen Wiesbaden beendet die Saison glücklich auf dem 4. Platz - Spielbericht

Der SV Wehen Wiesbaden hatte in Rostock so richtig Glück, dass man einen schmeichelhaften Punkt einfahren und somit die Teilnahme am DFB-Pokal sichern konnte. Nach dem Führungstreffer nach wenigen Sekunden hatte Rostock Chancen am Fließband, verwandelte allerdings keine davon. Nach dem Ausgleich gab es Elfmeter für die Kogge, doch Kolke avancierte zum Matchwinner. Am Ende reichte es glücklich zum Punkt und da es Osnabrück verpasste, in Regensburg zu gewinnen, beendet Wiesbaden die Saison auf Rang vier.

Datum der Veröffentlichung: Uhr | Autor:

Wehen Wiesbaden beendet die Saison glücklich auf dem 4. Platz - Spielbericht
Foto:
Teilen Sie diesen Artikel mit Ihren Freunden:


Logo Hansa Rostock (c) www.fc-hansa.de


Logo SV Wehen Wiesbaden (c) www.svwehen-wiesbaden.de


Ergebnis: 1 - 1 (0:1)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!

Dirk Lottner, der scheidende Trainer des FC Hansa Rostock, veränderte seine erste Elf nach dem 1:1 in Erfurt lediglich auf einer Position und startete mit Savran an Stelle von Starke.

Marc Kienle, der Coach des SV Wehen Wiesbaden, veränderte die Startformation nach dem 0:1 gegen Darmstadt gezwungenermaßen, da Müller mit einer Innenbanddehnung passen musste. Für den ehemaligen Rostocker startete Mann vom Anpfiff weg.

Es dauerte keine ganze Minute, ehe der SV Wehen Wiesbaden zum ersten Mal jubeln konnte. Mintzel hatte auf rechts außen gespielt, wo Vunguidica bereit stand. Dieser machte Meter und brachte den Ball scharf in die Mitte, wo Jänicke in die Flanke lief und aus kürzester Distanz zum 0:1 einnetzen konnte.

Rostock reagierte mit wütenden Angriffen auf den frühen Rückstand und hatte sofort mehr vom Spiel. Allerdings hätte Wehen Wiesbaden beinahe nach acht Minuten den zweiten Treffer erzielt. Jänicke hatte einem Rostocker den Ball abgeluchst und sich an einem Heber versucht, der allerdings erst deulich hinter dem Tor absank.

Nach einer Viertelstunde gab es dann die erste richtig gute Chance für die Gastgeber. Savran hatte zu Alex Mendy durchgesteckt, der plötzlich durch war und frei vor Kolke, dem Mann zwischen den Pfosten des Tores des SV Wehen Wiesbaden. auftauchte, doch anstatt zu schießen wollte er den Schlussmann umspielen und so konnte der zurück geeilte Mintzel in letzter Sekunde klären.

Nach 20 Minuten unterlief der Abwehr des Kienle-Teams ein derber Patzer und so konnten gleich drei Rostocker auf den Kasten von Kolke zugehen, doch Savran versuchte es zu eigensinnig und setzte den Abschluss neben den Kasten.

In der 27. Minute gab es die nächste Chance für die Hausherren, die nun komplett spielbestimmend waren. Savran war im Strafraum hoch angespielt worden und konnte sich den Ball herunter pflücken, doch sein Abschluss landete genau in den Armen des Keepers der Hessen.

Die Führung der Gäste war mittlerweile mehr als schmeichelhaft, da Rostock durchgehend anrannte und nahezu im Minutentakt gefährliche Situationen erspielte. In der 38. Minute jagte ein Freistoß in den Strafraum des SVWW, Ioannidis stieg am Höchsten und köpfte, doch Kolke, der einen großartigen Tag erwischt hatte, konnte mit einem blitzartigen Reflex die Führung seiner Mannschaft verteidigen. Auch den Nachschuss des griechischen Angreifers konnte er noch irgendwie entschärfen.

Kurz vor dem Seitenwechsel kamen dann noch einmal die Gäste in den Angriff. Mann hatte Ruprecht angeschossen und so einen Eckball für seine Mannschaft heraus geholt. Dieser Eckstoß landete bei Vunguidica, der aus 15 Metern den Ball am kurzen Pfosten vorbei ins Toraus jagde.

Und die zweite Halbzeit startete, wie die erste Halbzeit ablief. Hansa Rostock drückte vom Anpfiff weg auf den Ausgleich und hatte bereits früh wieder die ersten Torannäherungen. In der 57. Minute war dann Savran frei durch und konnte ungestört zehn Meter vor dem Tor abziehen, doch sein Schuss war viel zu schwach und rollte am Tor vorbei ins Toraus.

Wiesbadener Angriffe hingegen waren eine Seltenheit. In der 68. Minute trauten sich die Gäste einmal wieder aus der eigenen Hälfte. Steffen Haas hatte sich gleich gegen drei Gegner durchgesetzt und war am Strafraumrand zum Schuss gekommen, doch er scheiterte am bis dahin relativ arbeitslosen Jörg Hahnel, dem Keeper im Kasten des FC Hansa Rostock.

Nach 71. Minuten war es dann endlich so weit. Rostock belohnte sich für die andauernden Angriff mit dem überfälligen Ausgleich. Nach einer Ecke war es Mendy, der verlängerte. Am zweiten Pfosten stand Kucukovic und musste die Pille nur noch mit der Stirn zum 1:1 über die Linie drücken.

Nur vier Minuten später bekam Rostock dann die Riesenchance, die Partie endgültig zu drehen. Ahlschwede hatte einen Rostocker im Strafraum mit einem Foul zu Fall gebracht und so gab es Elfmeter für die Hausherren. Savran trat an und scheiterte an Kolke. Doch der Unparteiische hatte erkannt, dass Spieler des SVWW zu früh in den Strafraum gelaufen waren und er ließ den Strafstoß wiederholen. Wieder entschied sich Savran für die selbe Ecke, wieder parierte Kolke und hielt das Unentschieden derweil noch fest.

Und Rostock drückte weiter auf den Sieg, doch Wiesbaden stellte sich nun mit elf Mann in den eigenen Strafraum, so dass sich keine Räume ergaben. In der letzten Sekunde wäre es allerdings noch beinahe schief gelaufen für den Verein aus der Hessischen Landeshauptstadt. Es gab Freistoß für die Kogge. Diesen jagte Schünemann in die Mauer, den zwieten Versuch fälschte Mendy gefährlich ab, doch der Ball streiften den rechten Pfosten und ging dann ins Toraus.

Am Ende blieb es bei dem 1:1 Unentschieden und der SV Wehen Wiesbaden konnte sich über den 4. Tabellenplatz in der Abschlusstabelle freuen.

Weitere Daten zu diesem Spiel stehen momentan noch nicht zur Verfügung!

Diese 3. Liga News könnten Sie ebenfalls interessieren


Kommentare

Kommentar schreiben

(nicht öffentlich)

Kommentar zu dieser News

Zu dieser News sind noch keine Kommentare vorhanden!

WhatsApp Newsletter

Täglich die neusten News zur Liga im Newsletter:

zur Anmeldung

News suchen

Noch nicht die passende Infos gefunden? Durchschen Sie unsere News:

Suchbegriff: