Unterhaching und Fortuna Köln trennen sich 1:1 - Spielbericht

Die Spielvereinigung Unterhaching hat einen wichtigen Sieg im Rennen um den Klassenerhalt liegen lassen. Zwar ging die Fortuna aus Köln in Führung, doch nach dem Platzverweis von Flottmann hatten die Münchener Vorstädter alle Karten in der Hand. Nach dem verschossenen Elfmeter glückte nach dem Seitenwechsel der Ausgleich, doch Fortuna ermauerte sich im Anschluss ein Unentschieden gegen eine Spielvereinigung, der einfach zu wenig einfiel. Köln hat immer noch 11 Punkte Vorsprung auf die rote Linie, das Polster der Unterhaching liegt bei sechs Zählern.

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Unterhaching und Fortuna Köln trennen sich 1:1 - Spielbericht
Foto: imago/Buthmann
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Ergebnis: 1 - 1 (0:1)
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Christian Ziege, der Cheftrainer der Spielvereinigung Unterhaching, stellte nach der 0:4 Pleite gegen Arminia Bielefeld Einiges um und wartete mit vier "neuen" Gesichtern auf. Thiel, Erb, Dittrich und Götze wurden durch Welzmüller, Herröder, Hagn und Kranitz ersetzt.

Uwe Koschinat, der Übungsleiter der Kölner Fortuna, wirbelte seine erste Elf nach der 0:2 Niederlage gegen die Stuttgarter Kickers ebenfalls gehörig durcheinander. Für Uaferro, Fink, Biada und Rahn spielten Hörnig, Kwame, Aydogmus und Oliveira Souza vom Anpfiff weg.

Beide Mannschaften starteten mit offenem Visier in die Begegnung und verzichteten auf langwieriges Abtasten. Bereits nach drei Minuten ging es hin und her, allerdings ließen die ersten guten Torgelegenheiten noch auf sich warten. Der letzte Pass kam in der Anfangsphase noch nicht an, die Ansätze waren allerdings vielversprechend, da sich keine der beiden Teams hinten rein stellte.

Trotz des munteren Spielchens dauerte es eine Viertelstunde, bis es zu einer richtigen Torchance kam. Nachdem Abelski über die linke Seite nach vorne stürmte konnte er sich mit einer Körpertäuschung seines Gegners entledigen und zog ab. Poggenborg, der Mann im Kasten des Aufsteigers aus der Kölner Südstadt, konnte nur abklatschen lassen, Köpke schnappte sich den Abpraller und setzte diesen allerdings nur ans Außennetz.

Nach der ersten Chance hatten die Hausherren mittlerweile das Kommando übernommen und belagerten den Strafraum der Gäste. In der 20. Minute wurde es dann richtig hektisch. Welzmüller hatte sich einen langen Pass erlaufen und ging beim Zweikampf mit Flottmann im Strafraum des HFC zu Boden, doch Schiedsrichter Kinhöfer ließ weiterlaufen, trotz lautstarker Proteste.

Gerade, als die Spielvereinigung am Drücker war, gingen die Gäste ein wenig aus dem Nichts in Führung. Andreas Glockner hatte auf der linken Seite zu viel Platz und brachte eine präzise Flanke an den Fünfmeterraum, wo Ercan Aydogmus zur Stelle war, den Ball annahm und zum 1:;0 versenkte.

Unterhaching steckte trotz des Rückschlages aber nicht auf und versuchte sofort auf den Ausgleich zu spielen. Nach einer halben Stunde hatte Schwabl die Riesenmöglichkeit, doch nach einem Freistoß von der linken Seite, der an den zweiten Pfosten geschlagen war, und den Herröder auf den Mittelfeldakteur ablegte, zielte dieser nur wenige Zentimeter am langen Pfosten vorbei.

Die Spielvereinigung drängte nun unerbittlich auf den Ausgleich und bekam in der 37. Minute die beste Möglichkeit dazu. Nach einer Notbremse von von Flottmann musste dieser das Spielfeld verlassen, zudem gab es Elfmeter für den ehemaligen Bundesligisten. Schwarz trat an, doch er brachte das Spielgerät nicht an Poggenborg vorbei.

Die letzte Aktion im ersten Spielabschnitt gehörte dann aber noch einmal den Gästen. Aydogmus war an den Ball gekommen und zog 18 Meter vor dem Tor von der Auslinie nach innen und suchte dern Abschluss, doch Marinovic, der Mann im Kasten der Münchener Vorstädter, war zur Stelle und parierte glänzend.

Nach dem Wiederanpfiff dauerte es nicht lange, ehe die Hausherren den verdienten Ausgleich erzielen konnten. Abelski war 25 Meter vor dem Tor völlig frei an den Ball gekommen und buchsierte das Runde in den Winkel des Eckigen zum 1:1 Ausgleich.

Und die Oberbayern drängten weiter. Uwe Koschinat reagierte, brachte mit Kialka einen neuen, defensiveren Mann für Aydogmus. Nach einer knappen Stunde wurde es aber trotzdem wieder gefährlich, Unterhaching bekam einen Freistoß 20 Meter vor dem Tor der Kölner zugesprochen. Abelski setzte an, schnitt den Ball aber zu sehr an, so dass Poggenborg nur noch zupacken musste.

Die Begegnung legte mittlerweile eine härtere Gangart ein, Köln verlegte sich auf die eigene Robustheit und körperliche Stärke. Die daraus resultierenden Unterbrechungen brachten die Hausherren ein wenig aus dem Tritt und der Spielfluss nahm ab. In der 65. Minute hatte Kranitz dann genug gesehen und zog einfach aus 30 Metern ab, verfehlte das Tor allerdings deutlich.

Die Gastgeber schienen immer ungeduldiger zu werden und die Kölner Abwehr stand mittlerweile sehr gut. Immer wieder prallten die Angriffsversuche der SpVgg daran an. Auch die ruhenden Bälle der Vorortkicker blieben mittlerweile viel zu harmlos.

Die Zeit arbeitete nun gegen Unterhaching, die mit einem dreifachen Punktgewinn den Vorsprung auf die rote Linie ausbauen hätten können, doch es fiel der Mannschaft von Christian Ziege auch Nichts mehr ein. Köln stand mit allen Akteuren im und um den eigenen Strafraum und verteidigte leidenschaftlich. Auch die letzten verzweifelten Versuche der Oberbayern verstrichen harmlos und so endete die Partie, für Unterhaching sicherlich nicht zufriedenstellend, mit 1:1.


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Daten zum Spiel

Anstoß: 07.03.2015 um 14.00 Uhr (28. Spieltag 2014/15)

Ergebnis: 1 : 1 (0:1)

Tore: 0:1 Aydogmus (20.), 1:1 Abelski (48.)

SpVgg Unterhaching: Marinovic - Welzmüller, Schwabl, Herröder, Hagn (46. Hufnagel) - Schwarz - Abelski, Kranitz, Gaska (79. Ollert) - Köpke (86. Killer), Widemann

Fortuna Köln: Poggenborg - Engelman, Flottmann, Hörnig, Pazurek - Kwame - Aydogmus (51. Kialka), Oliveira Souza (39. Uaferro), Dahmani, Glockner (80. Bender) - Kraus

Zuschauer: 1800

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