Unterhaching siegt in Rostock mit 1:0 - Spielbericht

Rostock ist endgültig nur noch Mittelmaß in der 3. Liga. Unterhaching hingegen häölt Schritt mit der Spitzengruppe und beißt sich immer weiter da oben fest.

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Ergebnis: 0 - 1
Hachings Keeper Riederer bewahrte die Gäste einige Male vor dem Rückstand, ehe der eingewechselte Voglsammer die Oberbayern jubeln ließ. Rostock hingegen befindet sich in der Depression. Aus den letzten 5 Spielen konnte das Team um Marc Fascher nur einen mageren Zähler erspielen.

Marc Fascher reagierte auf die jüngsten Ergebnisse und veränderte seine Startelf auf einigen Positionen. Rilke, Marcos und die nach ihren Sperren zurückkehrenden Leemans und Haas ersetzten Zolinski, Humbert, Berger und Plat.

Das Trainergespann der Spielvereinigung Unterhaching bestehend aus Claus Schromm und Manuel Baum veränderte die Startformation im Gegensatz zum 2:2 gegen Darmstadt auf 2 Positionen. Moll und Hingerl starteten für Hummels und den gelb gesperrten Odak.

Es war zu Beginn eine eher zerfahrene Partie mit viel Mittelfeldverkehr. Beide Mannschaften traten eher nervös auf. Die Hausherren waren noch besser in der Anfangsphasen und kamen durch einige Standards hin und wieder gefährlich vor das Tor der Oberbayern. In der 25. Minute war es eben so ein Standard, der der Kogge beinahe die Führung gebracht hätte. Ein Freistoß aus dem Halbfeld erreichte Holst als erster und lenkte in in Richtung Tor, doch Riederer, der Schlussmann der Gäste, konnte den Ball in höchster Not noch um den Pfosten herum lenken.

Rostock machte in der Folge das Mittelfeld gut zu und ließen die Hachinger nicht gefährlich werden. Kurz vor der Pause war es wieder Riederer, der nach katastrophalem Abwehrverhalten und einem Ballverlust innerhalb des eigenen Strafraums seine Vorderleute vor dem Rückstand bewahrte. Weilandt schnappte sich den Ball, legte auf Smetana ab, der 5 Meter vor dem Tor komplett frei abschließen konnte. Riederer wie bereits erwähnt mit einer Glanzparade kratzte den Ball noch auf Kosten einer Ecke von der Linie.

Nach dem Seitenwechsel blieb Hansa spielbestimmend und es bildete sich immer mehr das Duell des Rostocks Angriff gegen den Hachinger Keeper Riederer. Auch in der ersten Aktion der zweiten Hälfte behielt der Hachinger Schlussmann die Nase vorne und konnte den tollen Schuss aus der Drehung von Weilandt nach guter Vorarbeit von Smetana noch über das Tor lenken. Die darauffolgende Ecke köpfte Smetana aus kurzer Distanz fast schon fahrlässig neben das Tor und es blieb weiterhin beim 0:0.

Unterhachings Angriffsbemühungen wirkten eher zahm und ohne Antrieb. Doch die Spielvereinigung kam zum Ende der zweiten Hälfte immer besser in die Partie. In der 88. Minute gab es dann die Führung für die Gäste. Nach einem Eckball erwischte Voglsammer das bessere Timing als der Rostocker Innenverteidiger Holst und köpfte den Ball unhaltbar für Müller zwischen den Pfosten des hanseatischen Tores über die Linie.

Diese bittere Niederlage für die Hansa lässt Unterhaching weiterhin vom Aufstieg träumen.

Rostocks Kapitän Pelzer traf es nach dem Spiel sehr gut: "Da fehlen einem echt die Worte. Wir versuchen hier alles und dann bekommst du kurz vor Schluss so ein Gegentor. Ja...Was soll man dazu sagen?! Umso bitterer ist, dass Haching aus der 2. Chance das Tor macht. Aber Fußball ist Ergebnissport. Es ist egal wie du spielst, wenn du am Ende ein Tor mehr gemacht hast als der Gegner, hast du die 3 Punkte."

Auf der Pressekonferenz meldeten sich dann auch noch die Trainer der beiden Mannschaften zu Wort.

Marc Fascher von Hansa Rostock resümierte: "Wir haben grundsätzlich ein ordentliches Spiel gemacht und man kann der Mannschaft den Willen nicht absprechen. Wir wollten den Gegner zu Fehlern zwingen und haben dadurch auch zwei riesige Torchancen herausgearbeitet - aber in beiden Situationen hat der Torwart überragend gehalten. Im Moment haben wir leider überhaupt kein Glück im Abschluss und dann kommt es noch schlimmer mit dem 0:1 in der 88. Minute. Dieses Tor war wie der Knüppel auf den Kopf - es ist im Moment wie verhext. Das müssen wir erst einmal verdauen und versuchen in Babelsberg den Bock umzustoßen."

Manuel Baum hingegen war begeistert: "Es war für uns ein tolles Erlebnis in Rostock zu spielen. Wir hatten heute den Plan, 90 Minuten konstant Fußball zu spielen. Bis auf ein paar wenige Ballverluste ist uns dies gut gelungen und in diesen Situationen hat uns unser Torwart gerettet. Im Endeffekt ist der Sieg trotz des späten Tores nicht unverdient."

Quelle: www.


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