Unterhaching mit Punktgewinn gegen RB Leipzig - Spielbericht

Beim Debüt des neuen Trainers der SpVgg Unterhaching, Christian Ziege, gab es gleich etwas Zählbares für den abstiegsbedrohten ehemaligen Bundesligisten. Nach dem Gegentor zum 0:1 fanden die Münchener Vorstädter schnell die passende Antwort und konnten den Ausgleich markieren. Leipzig hingegen verliert Boden auf Heidenheim und muss aufpassen, da Darmstadt nach dem Sieg über Saarbrück nur noch drei Punkte zurück liegt. Alexander Zorniger wäre der direkte Aufstieg sicher lieber als eine Relegation.

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Unterhaching mit Punktgewinn gegen RB Leipzig - Spielbericht
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Ergebnis: 1 - 1 (1:1)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!

Christian Ziege, der neue Mann an der Seitenlinie Unterhachings, nahm nach der 0:1 Pleite seiner Truppe in Burghausen unter Vorgänger Manuel Baum vier Umstellungen vor. Keeper Müller, Hummels, Schwarz und Willsch rotierten aus der Startaufstellung heraus und wurden durch Zetterer im Tor, Hack, Götze und Bichler ersetzt.

Alexander Zorniger, der Trainer RB Leipzigs, war mit seiner Mannschaft beim 1:0 gegen Osnabrück so sehr zufrieden, dass er es gleich noch einmal mit der selben Startaufstellung probierte.

Die roten Bullen machten von Beginn an gehörig Betrieb und hatten mehr vom Spiel. Nach 9 Minuten wurde es dann auch erstmals gefährlich für die Hausherren, die vorerst auf eine sichere Defensive bedacht waren. Nach einer Ecker von der linken Seite schraubte sich Hoheneder hoch und kam zum Kopfball, allerdings setzte er diesen deutlich neben das Tor des Gegners.

Und Leipzig drängte weiter. Wieder auf links setzte sich Heidinger durch und brachte den Ball an den zweiten Pfosten, wo Daniel Frahn lauerte und im Fallen noch zum Abschluss kam, allerdings brachte er das Runde nicht an Zetterer, dem Mann zwischen den Pfosten des Tores der SpVgg Unterhaching, vorbei.

Leipzig behielt auch weiterhin die Kontrolle. Besonders auffällig war Außenverteidiger Heidinger, der sich immer wieder gefährlich in die Angriffsbemühungen seiner Mannschaft einschaltete. In der 18. Minute versuchte er sich an einem Schuss aus gut 30 Metern, doch noch zielte er nicht genau genug.

In der 22. Minute war es dann so weit. Poulsen war frei vor Zetterer aufgetaucht und ließ diesen eiskalt aussteigen. Locker musste der dänische Juniorennationalspieler nur noch zum absolut verdienten 1:0 für die Gäste einschieben.

Mit der ersten Aktion der Partie fanden die Hausherren die perfekte Antwort auf den Gegentreffer. Erb hatte Bichler auf die Reise geschickt. Mit viel Übersicht überlupfte der 22 Jahre alte Offensivakteur Bellot, den Mann zwischen den Pfosten des Leipziger Tores, zum 1:1. Dieser musste nach sechs Spielen ohne Gegentor erstmals den Ball aus dem eigenen Netz fischen.

Nur drei Minuten später wären die Gäste beinahe wieder in Führung gegangen. Teigl versuchte sich aus 30 Metern, jagte das Spielgerät allerdings am linken Pfosten vorbei ins Toraus.

Bis auf den Ausgleichstreffer hatte Unterhaching hier allerdings nicht viel zu bieten und war sofort wieder mit verteidigen beschäftigt. Nach einem Freistoß, den Teigl in der 34. Spielminute ausführte, legte Sebastian die Vorlage per Kopf auf Kaiser ab, der das Leder mit vollem Risiko volley nur hauchdünn am Kasten der Oberbayern vorbei jagte.

Die Partie flachte in der Folge etwas ab, da Leipzig sehr viel investiert hatte. Allerdings blieb die Einsatzbereitschaft hoch und es entwickelte sich ein Kampf im Mittelfeld mit vielen, intensiv geführten Zweikämpfen.

Kurz vor dem Pausenpfiff wäre Unterhaching dann beinahe aus dem Nichts heraus in Führung gegangen. Voglsammer hatte sich im Strafraum der Gäste gegen Hoheneder durchgesetzt und zog ab, doch Bellot parierte glänzend und rettete seiner Mannschaft das 1:1 in die Kabine.

Und auch nach dem Seitenwechsel war es nahezu nur Leipzig, dass am Ball war. Allerdings gehörte die erste Chance Unterhaching. Zetterer schlug lang ab, Voglsammer steckte zu Haberer durch, doch dessen flacher, gut gezielter Schuss wurde ebenfalls von der eigentlichen Nummer 3 im Tor der Sachsen geklärt.

Leipzig spielte druckvoll, doch Unterhaching war gut eingestellt und konterte sehr gefährlich. In der Folge jedoch war die Partie wieder, wie bereits kurz vor der Halbzeitpause, recht zerfahren, da Unterhaching mittlerweile hinten drin richtig gut geordnet stand. Nach 70 Minuten setzte sich der Bruder des Bayernstars Mario Götze auf dem rechten Flügel durch und flankte mit viel Gefühl in die Mitte, wo sich Steinherr im Kopfballduell durchsetzte, das Tor des Gegners jedoch um Millimeter verpasste.

Der ambitionierte Aufsteiger wurde ungeduldig und spielte die eigenen Angriffe nicht mehr richtig sauber zu Ende. Poulsen versuchte sich eine Viertelstunde vor dem Ende der regulären Spielzeit aus spitzem Winkel, jagte das Spielgerät aber klar ins Toraus.

In der Schlussphase wollten die roten Bullen dann Alles klar machen und zogen das Tempo noch einmal an. Einen Freistoß in der 82. Minute zirkelte Kaiser an der Mauer vorbei und streifte sogar das Außennetz.

In der Nachspielzeit war es dann noch einmal Hoheneder, der den Abschluss suchte, doch auch er jagte die Pille in den wolkenlosen Himmel Oberbayerns.

So blieb es beim für Unterhaching glücklichen 1:1. Leipzig wird sich über das Ergebnis richtig ärgern, da es in der kommenden Woche nach Heidenheim geht und man dort bei einer Niederlage und einem Sieg Darmstadt auf Rang 3 abrutschen könnte. Unterhaching bleibt 18. und weiterhin unter der roten Linie.


Weitere Daten zu diesem Spiel stehen momentan noch nicht zur Verfügung!

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