Stuttgarts Tashchy vermiest Cottbuser Wochenende - Spielbericht

Der FC Energie Cottbus ist am Samstag Nachmittag nur haarscharf am zweiten Sieg im sechsten Spiel unter Vasile Miriuta vorbei geschrammt, dabei sah es lange Zeit so gut aus. Zur Pause führten die Lausitzter verdient mit 2:0 und hatten das Spiel im Griff, doch Stuttgarts Zweitbesetzung kam im zweiten Durchgang noch einmal ran und in der Nachspielzeit durch einen verwandelten Elfmeter von Tashchy zum Ausgleich. Zwar bleibt Energie unter Miriuta ungeschlagen, trotzdem verpasste man vor der Länderspielpause den Befreiungsschlag.

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Stuttgarts Tashchy vermiest Cottbuser Wochenende - Spielbericht
Foto: Torjubel Möhrle (imago/Steffen Beyer)
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Ergebnis: 2 - 2 (2:0)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!

Vasile Miriuta, der Coach des FC Energie, stellte nach dem 1:1 in Aspach ein Mal personell um und startete mit dem wieder einsatzberechtigten Möhrle an Stelle von Kaufmann.

Jürgen Kramny, der Mann an der Seitenlinie der Nachwuchskicker des Bundesligisten aus Stuttgart, war mit der Leistung seiner Truppe beim 3:1 gegen Hansa Rostock so zufrieden, dass er auf sämtliche Umstellungen verzichtete und mit dem gleichen Anfangsaufgebot aufwartete.

Zu Beginn waren die Hausherren ein wenig überhastet und ließen einige Leichtsinnsfehler zu, doch diese wurden von den Gästen noch nicht konsequent genug genutzt, so dass es sich hier in den ersten Minuten im Mittelfeld abspielte. Trotz der leichten Fehler hatten die Cottbuser hier mehr Ballbesitz und mehr vom Spiel, wollten sich über lange Passstafetten scheinbar erst einmal Sicherheit in die eigenen Aktionen holen.

Nach einer knappen Viertelstunde unterlief Rene Renno, dem sonst so sicheren Rückhalt der Lausitzer, ein Riesenbock, der beinahe zur Führung für die Jungschwaben geführt hätte. Er spielte einen Querschläger direkt zum Gegner, doch der konnte das Ding tatsächlich nicht im leeren Tor unterbringen und so blieb es beim 0:0.

Von den Gästen kam bisher nicht viel Konstruktives, die Mannschaft von Jürgen Kramny stand in der Anfangsphase doch sehr tief und schien auf Konter zu lauern, doch scheinbar hatte man nicht damit gerechnet, dass der FCE so abwartend agieren würde.

Die erste absolut dicke Torchance ließ so bis zur 30. Spielminute auf sich warten, aber die hatte es absolut in sich. Nach einer guten Hereingabe in den Strafraum der Gäste verpasste Bouziane erst haarscharf, am zweiten Pfosten holte sich Holz aber den Ball und hämmerte das Ding an den Pfosten.

In der 36. Minute brachte Bouziane dann einen Freistoß vor den Kasten der Gäste wo Uwe Möhrle genau zum richtigen Zeitpunkt hochstieg und mit dem Kopf zum Abschluss kam. Aus vier Metern ließ er dem Schlussmann der Schwaben nicht den Hauch einer Chance und verwandelte eiskalt zum 1:0 für den ehemaligen Bundesligisten.

Und der konnte keine zwei Minuten später wieder zuschlagen und den zweiten Treffer nachlegen. Nachdem sich Breitkreuz auf der linken Seite bärenstark durchgesetzt hatte zog er in den Sechzehner und ließ sich das Ding nicht mehr nehmen. Wuchtig jagte er die Pille effektiv in die Maschen zum 2:0 aus der dritten Chance der Hausherren.

Der VfB wackelte nun bedenklich und die Abwehr schwamm, doch irgendwie konnten sich die Gäste mit dem 0:2 in die Pause retten und so die Vorentscheidung immerhin vertagen. Nach dem Seitenwechsel brachte Kramny mit Marco Grüttner einen ganz erfahrenen Stürmer für den unauffälligen Elva. Cottbus hingegen stand tief und wartete erst einmal ab, was da von Stuttgarter Seite kam.

Während der VfB II nun mehr machte und mehr investierte, standen die Cottbuser mit dem 2-Tore-Vorsprung tief und warteten geduldig ab. So plätscherte das Ding hier ein wenig dahin, ohne dass vor den Tore viel passierte. In der 66. Minute gelang dem FCE der erste Konter und beinahe hätte es die Entscheidung gegeben. Nach schnellem Umschalten kam Holz 20 Meter vor dem Kasten zum Schuss, jagte das Ding aber am langen Pfosten vorbei.

Eine Zeigerumdrehung später gab es den nächsten Hochkaräter für die Hausherren hier im Stadion der Freundschaft. Erst spielten sich Breitkreuz und Sukuta-Pasu stark durch die Reihen, dann schloss Sukuta-Pasu ab, scheiterte aber am starken Uphoff, den Nachschuss jagte Mimbala am leeren Kasten vorbei.

In der Schlussviertelstunde angekommen bestraften die Gäste hier die Nachlässigkeit der Hausherren im Angriff und erzielten völlig aus dem Nichts heraus den Anschlusstreffer durch einen direkt verwandelten Freistoß. Wanitzek hatte das Ding wunderbar in den Winkel gejagt und so auf 1:2 aus Sicht der Gäste verkürzt.

Die witterten nun noch einmal Morgenluft und warfen nun Alles nach vorne. Cottbus war nun die Mannschaft, die wackelte. In der 82. Minute ging Kiesewetter eiskalt an Szarka vorbei und konnte frei vor dem Keeper des FCE den Abschluss suchen, doch er scheiterte.

Es wurde in der Nachspielzeit bitter für Energie. Miriuta hatte Berger in der 81. Minute gebracht, um die Abwehr zu stärken, der zog in der Nachspielzeit im eigenen Strafraum unglücklich eine Notbremse und es gab Elfmeter für die Jungschwaben sowie den Platzverweise für den Cottbuser. Tashchy legte sich das Ding zurecht und verwandelte eiskalt zum 2:2. Es war still zum Abpfiff im Stadion der Freundschaft, der direkt im Anschluss folgte.


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Daten zum Spiel

Anstoß: 07.11.2015 um 14.00 Uhr (16. Spieltag 2015/16)

Ergebnis: 2 : 2 (2:0)

Tore: 1:0 Möhrle (34.), 2:0 Patrick Breitkreuz (39.), 2:1 Wanitzek (76.), 2:2 Tashchy (90.+4 Foulelfmeter)

Energie Cottbus: Renno - Schorch, Mimbala, Möhrle, Szarka - Hübener (63. Mattuschka), Zeitz - Holz, Bouziane (83. Robert Berger) - Patrick Breitkreuz (69. Zickert), Sukuta-Pasu

VfB Stuttgart II: Uphoff - Zimmermann (62. Gabriele), Sama, Peric, Mwene - Rathgeb (71. Vier), Besuschkow - Kiesewetter, Wanitzek, Elva (46. Grüttner) - Tashchy

Zuschauer: 5555

Weitere Daten zum Spiel

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