Stuttgart II und Chemnitz teilen sich die Punkte - Spielbericht

Die Zweitbesetzung des Bundesligisten aus Stuttgart konnte den freien Fall nach drei Niederlagen in Folge stoppen, verpasste aber auf Grund einer schwachen zweiten Halbzeit den Sieg. Der eingewechselte Anton Makarenko brachte Leben in das Spiel des Chemnitzer FC und zeigte sich dann auch für den Ausgleichstreffer, Stuttgart war im ersten Durchgang in Führung gegangen, verantwortlich. Chemnitz verpasste durch das Remis, das Polster auf die Abstiegsränge aufzublähen.

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Ergebnis: 1 - 1 (1:0)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!
Jürgen Kramny, der Cheftrainer des VfB Stuttgart II, nahm nach der 0:2 Pleite beim SSV Jahn Regensburg drei personelle Umstellung an seiner Startaufstellung vor und schickte Mwene, Kiefer und Wanitzek für Leibold, Khedira und Riemann von Beginn an ins Rennen.

Karsten Heine hingegen, der Übungsleiter der Himmelblauen, sah sich nach dem 2:0 Sieg seiner Mannschaft gegen den Aufsteiger aus Elversberg nicht dazu genötigt, etwas an seiner Startformation zu verändern und begann mit dem selben Aufgebot.

Die Partie begann verhalten und beide Mannschaften lieferten sich einen Kampf um jeden Meter ab. Nach zehn Minuten wurden die Hausherren dann konkreter und kamen durch eine Standardsituation zur ersten Chance der Partie. Wanitzek brachte den Ball hoch auf den langen Pfosten. Die gedachte Flanke wurde jedoch immer länger und so musste Philipp Pentke, der Mann zwischen den Pfosten des Chemnitzer Tores, den Ball noch in höchster Not von der Linie kratzen.

Nur zwei Minuten später konnte sich der Keeper der Himmelblauen erneut auszeichnen. Erneut war es eine Standardsituation der Hausherren, die für Gefahr sorgte. Thomas Geyer kam nach der Hereingabe sieben Meter vor dem Tor an den Ball und packte einen Flachschuss aus, den Pentke mit einer ansehnlichen Fußabwehr gerade noch so entschärfen konnte.

Stuttgarts Zweitbesetzung war nun deutlich überlegen und hatte mehr vom Spiel. Beinahe wären allerdings die Gäste durch einen Distanzschuss in der 17. Minute in Führung gegangen. Kolja Pusch jagte das Leder aus 30 Metern auf den Kasten der Hausherren, hatte allerdings zu hoch gezielt.

Die "kleinen Schwaben" spielten nun viel zielstrebiger auf das Tor des CFC. In der 22. Minute hatte die Kramny-Truppe dann die nächste Chance. Nach einer Ecke, die Rathgeb scharf und flach in die Gefahrenzone buchsierte, kam Yalcin am kurzen Pfosten an den Ball, jagte diesen aber knapp am Tor vorbei ins Toraus.

Drei Minuten später wurden die Sachsen dann erstmals richtig gefährlich. Ronny Garbuschewski hatte sich auf der Außenbahn gut durchgesetzt und brachte den Ball in die Mitte, wo Tino Semmer völlig blank stand. Zum Glück für die Cannstädter war die Flanke ein wenig zu hoch, so dass Semmer nicht mehr herankam.

Im direkten Gegenzug fiel dann der verdiente Führungstreffer für die Schwaben. Nach einem langen Diagonalpass kam Janzer an den Ball, ließ le Beau alt aussehen und schloss mit einem ansehnlichen Schuss ins lange Eck zum 1:0 ab.

Nach einer halben Stunde gab es wieder Freistoß für den VfB. Aus ca. 25 Metern Torentfernung versuchte sich Wanitzek erneut, verpasste das Tor des Gegners allerdings haarscharf.

Nur zwei Minuten später hatten die Schwaben, die nun eindeutig das Zepter in der Hand hielten, die große Chance, die Führung auszubauen. Yalcin brachte den Ball von der Außenbahn auf den gestarteten Grüttner, doch ehe der Stürmer einnicken konnte hatte Pentke ihm das Leder vor der Nase runter gepflückt.

Nun gab es eine Chance nach der Anderen für die Hausherren. Kegel hatte den Ball im Mittelfeld verloren und dann ging es ganz schnell. Berko startete durch und zog aus 20 Metern Torentfernung ab, jagte die Pille allerdings haarscharf über das Lattenkreuz.

Kurz vor der Pause war es dann noch einmal Berko, der gefährlich wurde. Über die rechte Seite zog der Außenspieler mit hohem Tempo in die Mitte, wurde dann aber zu eigensinnig und versuchte sich aus schwieriger Position und scheiterte.

Und auch nach dem Seitenwechsel waren die Schwaben zunächst spielbestimmend. In der 50. Minute war Mwene steil geschickt worden, doch Pentke hatte aufgepasst und war vor dem Gegner am Ball.

Nach einer knappen Stunde war zu erkennen, wie groß das Selbstvertrauen der Hausherren wieder war. Der 22 Jahre alte Mittelfeldakteur, Thomas Geyer, versuchte sich aus 20 Metern, jagte das Runde allerdings einen Hauch über das Eckige.

Im direkten Gegenzug hatten die Gäste dann die bisher beste Chance. Der eingewechselte Makarenko zog mangels Anspielstationen einfach Mal ab und jagte einen Strahl an die Latte.

Das Spiel schien Stück für Stück zu kippen und Chemnitz kam immer besser ins Spiel. In der 66. Minute belohnten sich dann die Spieler von Karsten Heine mit dem Ausgleich. Nachdem Makarenko eine Hereingabe mit dem Kopf noch an die Latte setzte, kam der Ukrainer zum Nachschuss und verwandelte zum 1:1.

Nun waren die Gäste hier eindeutig die bessere Mannschaft und hätten nur sechs Minuten nach dem Ausgleich die Partie beinahe komplett gedreht. Pusch brachte die Kugel per Freistoß auf Makarenko, der sich dieses Mal mit einem Flugkopfball versuchte. Allerdings kam er nicht ran, doch das Spielgerät flog auch so auf das Tor der Stuttgarter zu. Kevin Müller, der Mann zwischen den Pfosten des Tores der Zweitbesetzung des VfB Stuttgart, musste sich da schon ganz lang machen, um den Einschlag zu verhindern.

Zehn Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit kamen dann auch die Gastgeber mal wieder zum Zug. Grüttner dribbelte sich in den Sechzehner und wurde gelegt. Allerdings entschied der Unparteiische nicht auf Elfmeter und Pentke konnte in höchster Not klären.

In Minute 83 war es wieder Makarenko, der für Gefahr sorgte. Er bekam den Ball auf dem linken Flügel, zog ins Zentrum und schloss aus 25 Metern, knapp am langen Pfosten vorbei ins Toraus, ab.

Bis zum Abpfiff ging es dann hin und her, doch immer wieder wurden gefährliche Situationen in letzter Sekunde bereinigt und es blieb beim, insgesamt dem Spielverlauf entsprechenden, Unentschieden.


Weitere Daten zu diesem Spiel stehen momentan noch nicht zur Verfügung!

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