Rostock vergrößert Osnabrücker Sorgen – Spielbericht

Auch im zweiten Spiel unter Interimscoach Thioune gab es für den VfL Osnabrück eine Niederlage. Mit 0:2 unterlagen die Lila-Weißen in Rostock obwohl die Leistung durchaus ansprechend war. Rostock konnte früh in Führung gehen und machte spät den Deckel drauf, aber spielbestimmend war die Dotchev-Truppe nur selten.

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Rostock vergrößert Osnabrücker Sorgen – Spielbericht
Foto: imago/Leo
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Beide Mannschaften schienen sich auf Augenhöhe zu begegnen, doch Rostock ging mit der ersten nennenswerten Aktion in Führung. Nach einer kurzen Ecke flankte Henning in die Mitte, wo Hüsing da war und aus elf Metern zum 1:0 ein köpfte.

Die Gäste schienen ein wenig aus der Spur und taten sich schwer den Rückschlag weg zu stecken. Rostock konnte daraus aber kaum Kapital schlagen und verlagerte sich schon früh auf Gegenangriffe.

Die Kogge stand defensiv aber insgesamt gut und machte viele Angriffe schon früh zu Nichte, während die Lila-Weißen versuchten den gegnerischen Abwehrriegel zu knacken. Nach 34 Minuten hätte es aber beinahe erneut im Kasten der Gäste geklingelt. Über Bouziane und Väyrynen kam Evseev zum Abschluss, doch sein Versuch mit der Hacke wurde geklärt.

Den Akteuren auf dem Feld fehlte einfach auf beiden Seiten im letzten Drittel die Durchschlagskraft und so war es klar, dass die beste Chance vor der Pause aus einem Distanzschuss entstand. Arslan hatte aus 30 Metern abgezogen, doch mit einem starken Reflex kratzte Hansa-Keeper Blaswich das Ding von der Linie und konnte seiner Mannschaft den Vorsprung in die Kabine retten.

Und auch nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste hier sofort Dampf zu machen und hatten sofort einige gute Aktionen. Rostock hingegen stand sehr tief und versuchte zu verwalten, doch die Ostseestädter leisteten sich im Aufbau viele Fehler und machten die Niedersachsen somit stark.

Nach einer Stunde gab es die größte Chance bislang in Durchgang 2. Tigges kam mit ein wenig Glück an den Ball, scheiterte aber am gut und sicher agierenden Blaswich.

Insgesamt zog es sich aber durch wie ein roter Faden, dass der Mannschaft von Coach Thioune die Durchschlagskraft fehlte. Zwanzig Minuten vor dem Ende wäre die Messe beinahe gelesen gewesen, doch Osnabrücks Keeper Gersbeck packte eine Parade der Kategorie „Weltklasse“ aus und kratzte den Kopfball von Benyamina noch irgendwie aus dem Eck.

Nur wenige Zeigerumdrehungen später flankte auf der Gegenseite Arslan in die Mitte, wo Heider toll auf Danneberg ablegte. Anstatt dass dieser direkt abzog nahm er den Ball an und so konnte Hüsing noch in allerhöchster Not retten.

Und bis zum Ende versuchten es die Lila-Weißen, ehe Hilßner in der 4. Minute der Nachspielzeit den Sack zu machte. Der VfL wurde für die vielen liegen gelassenen Chancen bestraft und kassierte nach einem Gegenangriff das 0:2. Hilßner war auf und davon und verwandelte eiskalt aus 15 Metern zum 2:0-Endstand.


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Daten zum Spiel

Anstoß: 20.10.2017 um 19.00 Uhr (13. Spieltag 2017/18)

Ergebnis: 2 : 0 (1:0)

Tore: 1:0 Hüsing (7.), 2:0 Hilßner (90.+4)

Hansa Rostock: Blaswich - Nadeau, Hüsing, Riedel, Holthaus - Bischoff (85. Grupe), Henning - Wannenwetsch, Bouziane (59. Hilßner), Evseev (68. Benyamina) - Väyrynen

VfL Osnabrück: Gersbeck - Appiah, Groß, Susac, Wachs - Arslan - Danneberg, Klaas (66. Alvarez) - Renneke (66. Heider), Steffen Tigges, Reimerink (75. Iyoha)

Zuschauer: 11.900

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