Osnabrück verliert in Wiesbaden mit 2:3 - Spielbericht

Die Mannschaft von Pele Wollitz macht sich im Rennen um den Aufstieg in die 2. Bundesliga das Leben selbst schwer. Wegen vieler unnötiger Fehlpasse unterlag der VfL dem SV Wehen Wiesbaden am Ende verdient mit 2:3 und bleibt zwar auf Platz drei, hat jedoch nur noch einen Punkt Vorsprung auf die beiden Verfolger Preußen Münster und den 1. FC Heidenheim, welche jedoch beide noch ein Spiel mehr absolvieren dürfen. Wiesbaden hingegen hat nun 42 Punkte und ist endgültig aus dem Abstiegsrennen raus.

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Osnabrück verliert in Wiesbaden mit 2:3 - Spielbericht
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Ergebnis: 3 - 2
Nach dem 2:0 Erfolg über den Halleschen FC unter der Woche nahm Wehens Coach Peter Vollmann zwei Änderungen an seiner "ersten Elf" vor. Ivana und Book durften von Anfang an ran und ersetzten den gelbgesperrten Christ und Zieba, der vorerst auf der Bank Platz nehmen musste.

Claus-Dieter Wollitz veränderte seine Startformation im Vergleich zum glücklichen 3:2 Sieg über den FC Hansa Rostock nur auf der Torhüterposition. Rickert, der auf ganzer Linie enttäuschte, musste für die etatmäßige Nummer 1, Manuel Riemann, der seine Sperre abgesessen hatte, weichen.

Der VfL Osnabrück, der am letzten Wochenende einen 0:2 Rücktand gegen den FC Hansa Rostock noch zu einem 3:2 Erfolg gedreht hatte, erwischte einen Blitzstart. Bereits nach 4 Minuten ging die Elf von Pele Wollitz in Führung. Nach einem gut getimten Freistoß von Piossek köpfte Timo Beermann das Leder wuchtig zum 1:0 für die Gäste in die Maschen.

Wehen war bemüht und engagiert, um eine direkte Antwort auf die frühe Führung der Gäste zu finden. Nach 11 Minuten versuchte sich Wiesbadens Topstürmer, Zlatko Janjic, erstmals mit einem Schuss, den Manuel Riemann, der Mann zwischen den Pfosten des Osnabrücker Tores, aber sicher halten konnte.

In der 18. Minute hatten die Lila-Weißen dann Glück, dass es nicht 1:1 stand. Nils-Ole Book setzte Janjic in Szene. Der buchsiert den Ball an den Innenpfosten von wo aus dieser direkt vor Alf Mintzels Füßen landet. Der Nachschuss des Matchwinners aus dem Halle-Spiel verzog jedoch.

Es folgte eine nervöse Phase beider Mannschaften, die von vielen unnötigen Ballverlusten geprägt war. Wehen versuchte, früh zu stören und den Gegner schon in der eigenen Hälfte zu attackieren. Dies ließ dem VfL dann ein paar Räume, die die Mannschaft aus Osnabrück beinahe nach einer halben Stunde genutzt hätten. Nach einem langen Beermann-Pass kam Piossek an den Ball und bediente Manno. Dessen Schuß konnte Gurski, der Schlussmann und sichere Rückhalt des SV Wehen Wiesbaden, noch in letzter Sekunde entschärfen.

Kurz vor der Halbzeitpause übernahmen noch einmal dem Hausherren das Zepter und drängten auf den Ausgleich. Manno hatte den Ball im Spielaufbau fahrlässig vertendelt und einen Konter der Wiesbadener einleitet. Janjic stand dann auf einmal im Strafraum völlig frei und kam zum Abschluss, verschoss jedoch kläglich.

In der 45. Minute machte esdann Milan Ivana besser. Nach einer schnellen und ansehnlichen Kombination zog dieser aus 22 Metern zentraler Position ab und netzte flach links zum 1:1 ein.

Nach dem Seitenwechsel war Wehen weiterhin die bessere Mannschaft, war jedoch im Abschluss zu unpräzise. Die Osnabrücker Körpersprache war durch das Tor direkt vor dem Halbzeitpfiff etwas verkrampft und nervös. Nach 60 Minuten hätte der SVWW dann in Führung gehen müssen. Diesmal hatte Beermann den Ball verloren und Janjic war durch und allein in Richtung Riemann unterwegs. Der Keeper des Vfl war sich mit vollem Risiko auf den Ball und traf auch den Gegner, doch Schiedsrichter ließ weiterlaufen.

Dann ging es Schlag auf Schlag. In der 68. Minute gingen die Hausherren völlig verdient mit 2:1 in Führung. Nachdem sich Joe Vunguidica auf der linken Außenbahn durchgesetzt hatte, bediente dieser Stürmer Janjic mustergültig. Dieser ließ sich die Chance aus 17 Metern nicht nehmen und verwandelte mit einem Traumschuss.

Nur zwei Minuten später schaffte der VfL dann den Ausgleich. Nach einem Fehler im Spielaufbau der Hausherren schaltete Piossek am schnellsten und bediente Zoller, der ansehnlich per Lupfer über Gurski hinweg zum 2:2 verwandelte.

Es folgte die nächste unruhige Phase der Partie. Der VfL verlegte sich vorerst auf Konter und ließ den SV Wehen Wiesbaden kommen. Doch die Mannschaft von Peter Vollmann fand keinen Weg durch das Defensivbollwerk.

Nach 85. Minuten markierte Vunguidica, der Janjic beim 2:1 Führungstreffer so gut bedient hatte, den 3:2 Endstand für den SV Wehen Wiesbaden. Dieser schlug aus einem Riesenschnitzer in der Osnabrücker Defensive Kapital. Staffeldt schlug beim Klärungsversuch über den Ball, Riemann musste retten und ließ abprallen und Vunguidica schob aus 3 Metern ins leere Tor ein.

Vor dem Abpfiff hätten die Hausherren noch ein Tor machen müssen, doch Vunguidica scheiterte zwei Mal.

Osnabrück verliert verdient in der BRITA-Arena in Wiesbaden und muss nun die Augen auf die Verfolger richten.

Stimmen zum Spiel folgen.

Quelle: www.


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