Osnabrück gewinnt im Traditionsduell der Pleitegeier gegen Aachen mit 1:0 - Spielbericht

Es waren weniger die sportlichen, als die finanziellen Schlagzeilen die um beide Vereine in letzter Zeit Wirbel machten. Osnabrück kann sich mit diesem Sieg vom Tabellenzweiten Münster, die gegen den SV Babelsberg Federn ließen. Aachen hat nur noch einen Punkt Vorsprung vor dem Tabellenletzten Darmstadt.

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Osnabrück gewinnt im Traditionsduell der Pleitegeier gegen Aachen mit 1:0 - Spielbericht
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Ergebnis: 0 - 1
Aachen hielt gut dagegen und kämpfte. Die Mannschaft von René van Eck wollte sich nichts anmerken lassen.

Pele Wollitz hingegen auf der anderen Seite, sorgte mit seiner Aussage, "Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich den Job hier nie angenommen." für Furore. Doch der Coach ist Profi genug, um diese Dinge ausserhalb der Spiele zu regeln und lobte seine Mannschaft. Es sei "Der Wahnsinn, was die Jungs leisten.". Und gegen Aachen leisteten Sie weiter und können sich fast schon als Herbstmeister bezeichnen. Die 40-Punkte-Marke konnte noch in der Hinrunde geknackt werden.

Aachens Trainer René van Eck veränderte seine Startelf im Gegensatz zum 1:2 bei der Zweitbesetzung des VfB Stuttgart auf zwei Positionen. Für Thiele und Andersen kamen der Routinier Albert Streit und der aus der A-Jugend nominierte Drevina in die Startelf.

Claus-Dieter Wollitz musste verletzungsbedingt hinsichtlich des Unentschiedens gegen die Arminia aus Bielefeld eine Veränderung vornehmen. Der an einer Sehnenverletzung im Unterschenkel leidende Sebastian Neumann wurde durch Costa ersetzt.

Osnabrück nahm von Beginn an das Heft in die Hand und kam in Minute 10 zur ersten Großchance. Nach einem guten Angriff über Fischer und Piossek konnte Zoller die Flanke nicht ugt genug verwerten und zog in Bedrängnis am linken Pfosten vorbei.

Der VfL war weiterhin bemüht und kontrollierte die Partie komplett, fand aber kaum Mittel gegen eine gut stehende Alemannenabwehr. Der letzte entscheidende Pass fehlte. In Minute 31 hatte Nagy eine gute Chance, doch sein Schuss verfehlte sein Ziel.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff kamen dann die Aachener auch mit Offensivaktionen, doch Heller traf nur zweimal in brenzligen Situationen das Außennetz. So ging es dem Spielverlauf entsprechend mit 0:0 in die Kabinen.

Der VfL startete aktiver und mit viel Druck in Halbzeit zwei und kam in der Folge durch Nagy, Piossek und Zoller zu mehreren guten Gelegenheiten. Die Führung der Gäste schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

In der 71. Minute gab es dann etwas fürs Auge. Nach einer Ecke klärte die Alemannia vorerst, doch der Ball kam prompt durch Staffeldt zurück. Zoller klatschte den Ball anschließend mit einem Fallrückzieher an den Pfosten. 4 Minuten später krachte es wieder am Aachener Gebälk. Diesmal war es Grimaldi, der nach Vorlage von Krück auf den ersten Pfosten den Ball an die Querlatte zimmerte.

Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Auch Aachen hatte im Gegenzug die Riesenchance in Führung zu gehen, doch zuerst parierte der Mann zwischen den Osnabrücker Pfosten, Manuel Riemann, großartig, ehe Drevinas Nachschuss über das Tor ging.

In der 78. Minute konnten die mitgereisten Osnabrücker Anhänger dann endlich jubeln. Nach einem tollen Spielzug über Fischer, der den Ball auf Costa leitete, hatte Glockner keine Mühe mehr, dessen Hereingabe über die Linie zu schieben. Osnabrück ging verdient mit 1:0 auf dem Tivoli in Führung.

In der Folge gab es kaum noch gefähjrliche Szenen. Ein Aufbäumen der Hausherren war nicht zu erkennen, da Osnabrück einfach weiter drückte und sich nicht einigelte. Osnabrück war Aachen an diesem Nachmittag einfach spielerisch weit überlegen.

Zum Spiel seiner Mannschaft sagte Pele Wollitz: „Wir wussten, dass uns ein kompliziertes Spiel erwartet. Wir waren gut vorbereitet, haben aggressiv gegen den Ball gearbeitet und hinten nicht viel zugelassen. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, am Ende haben wir das Spiel verdient gewonnen."


Trainer René van Eck war den Alemannenfans trotz der prekären Situation dankbar: "Heute haben die Fans ein Plakat hochgehalten auf dem „Zusammenhalt“ stand. Das ist in dieser Situation das Entscheidende, auch auf dem Platz. Wir können unsere Fans nur begeistern wenn wir kämpfen. Ich habe von meiner Mannschaft verlangt, dass sie engagiert bleibt und das hat sie heute umgesetzt. Vor allem Armand Drevina ist sehr gut aufgetreten und hat gezeigt, dass er schon sehr weit ist. Aber das Schönste war die Unterstützung der Fans. Die tut der Mannschaft unheimlich gut."

Sascha Herröder hatte auch etwas zum Spiel zu sagen: "Es ist jede Woche dasselbe. In dem Moment, in dem wir mehrere Chancen haben, bekommen wir das Tor rein. Das ist die ganze Saison schon unser Manko. Man sieht immer wieder, dass die Mannschaften, die in der Tabelle oben stehen, nicht unbedingt besser sind als wir. Wir halten zwar jedes Mal mit, aber verlieren trotzdem. Dennoch sagen wir uns immer wieder, dass wir weitermachen müssen. Vor allem für unsere Fans müssen wir weiterhin kämpfen."

Quelle: www.


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