Münster kassiert eine bittere Pleite gegen die Stuttgarter Kickers - Spielbericht

Preußen Münster ist nun wieder dort, wo man laut Trainer Pavel Dotchev nicht hin wollte. "Der weinende Vierte", sagte der Trainer noch in der Pressekonferenz vor der Partie, wolle man in Münster nicht werden. Das 0:1 vor heimischen Publikum gegen sehr intelligent spielende Degerlocher verschlechterte die Ausgangsposition der Adlerträger erheblich.

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Münster kassiert eine bittere Pleite gegen die Stuttgarter Kickers - Spielbericht
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Ergebnis: 0 - 1
Pavel Dotchev, der Trainer des SC Preußen Münster, veränderte seine Startelf im Vergleich zum 1:1 Unentschieden gegen Rot-Weiß Erfurt auf zwei Positionen und brachte für Kirsch und Heise Kühne und Hergesell.


Massimo Morales, der Feuerwehrmann der Stuttgarter Kickers, brachte im Vergleich zum Heimsieg gegen den SV Babelsberg 03 drei frische Kräfte. Leist, Evers und Dicklhuber durften von Beginn an für Köpf, Baumgärtle und Gondorf ran.

Die Preußen waren von Beginn an um Spielkontrolle bemüht. Nach 6 Minuten hatten die Hausherren dann die erste Chance. Nazarov prüfte den Keeper der Kickers, Steffen Kraus, aus der zweiten Reihe. Doch der Schlussmann der Degerlocher war zur Stelle.

Nur drei Minuten später versuchte es Dennis Grote aus der Drehung an der Strafraumgrenze direkt. Doch sein Schuss war nicht platziert genug, so dass Krauss erneut klären konnte.

Die Kickers standen hinten sehr kompakt und machten die Räume eng. Münster fand zwar immer wieder gute Ansätze, doch am Strafraum der Gäste war dann Schluss. In der 22. Minute bekamen die Gastgeber dann nach einem Foul an Matthew Taylor in der Nähe des Strafraums einen Freistoß. Doch Amaury Bischoffs Versuch ging knapp über die Querlatte.

Nur eine Zeigerumdrehung später gab es den nächsten Freistoß für die Münsteraner aus dem Halbfeld. Bischoff brachte den Ball auf den langen Pfosten, wo Taylor sich freigelaufen hatte, doch mit seinem Volley scheiterte er erneut am starken Steffen Krauss.
Im Gegenzug hätte Engelbrecht beinahe einen Fehler im Aufbauspiel der Preußen genutzt, doch sein Schuss aus 20 Metern jagte flach und abgefälscht deutlich am Kasten der Adlerträger vorbei.

In der 28. Minute setzte sich Mehmet Kara, der Winterneuzugang der Preußen, auf der Außenbahn durch und brachte eine scharfe Flanke in die Mitte, die Taylor allerdings knapp verpasste.

Münster war zwar die klar bessere Mansnchaft, doch gegen den Zement, den die Kickers anrührten, fanden die Adlerträger einfach noch kein Durchkommen. Es kam im ersten Durchgang nicht mehr viel. Für einen Sieg fiel der Dotchev-Elf viel zu wenig ein.

Auch nach dem Seitenwechsel bot sich nahezu dasselbe Bild. Münster drückte, Stuttgart verteideigte, Chancen waren weiterhin Mangelware. Erst in der 59. Minute wurde es wieder aufregend. Matthew Taylor bediente den mittlerweile eingewechselten Marco Königs, der in der kommenden Saison für den SV Wehen Wiesbaden spielen wird. Der zog ab und ließ das Netz zappeln, allerdings nur von außen.

Die Kickers hingegen gingen nahezu fahrlässig mit den sich auftuenden Konterchancen um. Und Münsters Angriffslauf verflachte wieder. Da kein Durckommen durch die Defnsivreihe der Gäste möglich war, versuchten sich die Gastgeber mit Schüßen aus der Distanz. Doch ein Versuch von Siegert jagt in der 73. minute klar am Ziel vorbei.

Nach 77 Minuten fasste sich Matthew Taylor ein Herz und legte ein feines Solo hin. Er spielte zwei Gegner aus und zog im richtigen Moment ab. ASllerdings traf er den Ball nicht komplett und jagte diesen so klar am Kickerstor vorbei.

Im direkten Gegenzug passierte dann, was keiner der 12.245 Zuschauer erwartet hätte. Kühne spielte einen schwachen Rückpass auf seinen Keeper, Daniel Masuch, der unter Druck versuchte zu klären. Dies missglückte und der Ball landete bei Fabian Baumgärtel, der nur noch ins leere Tor einschieben musste, um das völlig überraschende 1:0 für die Gäste zu erzielen.

Münster rannte nun wie verrückt auf das Kickerstor an und wollte die Partie noch drehen. Doch die Degerlocher ließen nicht mehr viel anbrennen und spielten die Partie cool über die Zeit. In der Nachspielzeit ließ Kühne noch einmal einen Hammer los, doch auch diesen parierte Krauss im Tor der Kickers grandios und hielt den Sieg für seine Kickers fest.

Am Ende muss sich Münster den Vorwurf gefallen lassen, dass man mit so wenig Spielwitz nicht gewinnen kann.

Stimmen zum Spiel folgen.

Quelle: www.


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