Mit zehntem Saisonsieg möchten die Offenbacher Kickers Richtung Klassenerhalt streben

Bayrisch haben die Spieler der Offenbacher Kickers nicht extra lernen müssen, damit die beiden Spiele gegen Wacker Burghausen und die Spielvereinigung Unterhaching erfolgreich überstanden werden können. Gegen Burghausen gab es am Dienstagabend im Nachholspiel ein äußerst müdes 0:0-Unentschieden. Beide Gegner stehen in der oberen Tabellenhälfte und sind leistungsmäßig derzeit stärker einzuschätzen als die Offenbacher, die mit 32 Punkten auf einem enttäuschenden 14. Tabellenplatz stehen und im heimischen Stadion mit dem überaus sperrigen Namen Sparda-Bank-Hessen-Stadion gegen den Klub aus dem Münchener-Süden unbedingt gewinnen sollte.

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Mit zehntem Saisonsieg möchten die Offenbacher Kickers Richtung Klassenerhalt streben
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OFC-Defensive als Trumpf für den Klassenerhalt?
Am morgigen Samstag geht es nun also gegen das Team von Trainer Claus Schromm. Mit dem zehnten Saisonsieg soll der Klassenerhalt in der 3. Liga deutlich realistischer gestaltet werden. Und OFC-Trainer Rico Schmitt offenbart sich gegenüber der „Offenbacher-Post“, wenn er sagt: „Die Jungs wissen, worum es geht im Abstiegskampf.“ Und deutlichst hinzufügt: „Es hat noch einmal ‘Klick’ gemacht.“ Die beiden letzten Spiele, wie dem 2:0-Sieg bei den Kickers aus Stuttgart und dem torlosen Remis in Burghausen haben ihn dabei in seiner Meinung bestätigen können, dass die Defensive sich immer mehr als Trumpf im Kampf um den Klassenerhalt erweisen könnte. Fünf Spiele unter Schmitts-Trainertätigkeit haben die Offenbacher ohne Gegentreffer überstanden. Auch der auffällige Linksverteidiger Marc Stein hat einen möglichen Grund dafür bislang ausfindig machen können, wenn er sagt: „Dass wir jetzt besser stehen, liegt nicht nur am Defensivverbund.“ Und der Trainer lobt ausdrücklich seine Teamkollegen, wenn er sagt: „Wir arbeiten als Mannschaft generell besser gegen den Ball.“ Dennoch hat er auch etwas zu bemängeln, wenn er an seine Offensivabteilung eindringlich appelliert: „Ich fordere mehr Durchsetzungsvermögen in der Offensive“, so der ehemalige Aue-Trainer, der eindeutig fordert: „Und auch da sind alle gefragt. Es ist nicht verboten, aufs Tor zu schießen.“

Was passiert mit Nicolas Feldhahn?
Das Personalkarussell wird sich nicht allzu sehr drehen, denn zuletzt haben die Spiele keinen Anlass zu personellen Änderungen gegeben. Einzige fragliche Option ist, ob Nicolas Feldhahn nach seiner Sperre seine Rückkehr ins Team feiern kann. Dann müsste sich Schmitt noch bis morgen überlegen, welcher Spieler dafür geopfert werden wird. Das Abschlusstraining wird sicherlich diesbezüglich für die notwendige Klarheit sorgen können. Zuletzt konnte Jan Washausen mit ansehnlichen Leistungen glänzen. Im defensiven Mittelfeld zeigte der Ex-Braunschweiger seine Qualitäten in der Balleroberung und im Passspiel. Unwahrscheinlich ist hingegen ein Vorrücken des technisch starken 26-Jährigen in die offensive Dreierreihe. Zuletzt hat der ehemalige Unterhaching-Kicker dort bei der Heimspielniederlage gegen RW Erfurt agiert. Für Schmitt eine Partie ohne Nachahmungscharakter: „So ein Spiel wollen wir uns und unseren Fans nicht noch einmal zumuten.“

Offensivschwache Hachinger
Fabian Bäcker ist ein möglicher Streichkandidat. Auf den Außenpositionen dürften Matthias Schwarz und Julius Reinhardt ihren Stammplatz sicher haben. Der ehemalige Braunschweig-Kicker Reinhardt wurde nach beachtlichen neun Torvorlagen von Schmitt zuletzt verbal mit einer Einsatzgarantie bedacht: „Wir können auf ihn nicht verzichten. Er ist ein Leistungsträger und trotz seines jungen Alters ein erfahrener Spieler.“ Schmitt lobt auch den Kontrahenten aus dem Münchener Vorort ausdrücklich: „Unterhaching macht aus wenig sehr viel und spielt einen erfrischenden Fußball.“ In den letzten Spielen konnte diese hohe Meinung jedoch nicht unbedingt unterstrichen werden, denn aus den jüngsten neun Begegnungen gab es nur einen mageren Sieg und insgesamt fünf Zähler bei einem suboptimalen Torverhältnis von 4:14 Toren. Zudem warten die Hachinger schon seit mittlerweile 208 Minuten auf einen eigenen Treffer. Ein Grund könnte auch damit begründet sein, dass der achtfache Torschütze Florian Niederlechner an den Ligarivalen 1. FC Heidenheim verkauft werden musste. Auch bei Offenbach hakt es bei einigen Torschützen mit der Trefferquote, denn während der zehnfache Saisontorschütze Fetsch seit vier Begegnungen auf einen Treffer wartet, hat Offensivkollege Thomas Rathgeber zuletzt am 17. November bei der 1:2 Niederlage beim SV Wehen-Wiesbaden einen eigenen Treffer bejubeln dürfen.

Quelle: op-online.de

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