Michels Treffer in der Anfangsphase beschert Cottbus in Chemnitz den Derby-Sieg - Spielbericht

Der FC Energie Cottbus konnte im Ost-Derby mit dem Tabellenführer, der mittlerweile seit zwei kompletten Spielen keinen eigenen Treffer mehr erzielen konnte, einen wichtigen Sieg im Kampf um den direkten Wiederaufstieg einfahren. Sven Michel hatte bereits, obwohl Chemnitz stark gestartet war, mit dem ersten ernst gemeinten Angriff der Gäste den entscheidenden Treffer erzielen. Die Himmelblauen versuchten zwar über die gesamte Spieldauer Alles, um die Niederlage ab zu wenden und war in der Schlussphase sogar in Überzahl, doch das Tor des FCE schien wie zugenagelt.

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Michels Treffer in der Anfangsphase beschert Cottbus in Chemnitz den Derby-Sieg - Spielbericht
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Ergebnis: 0 - 1 (0:1)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!

Karsten Heine, der Übungsleiter der Himmelblauen aus dem sächsischen Chemnitz, war trotz des torlosen Unentschieden beim VfB Stuttgart II insgesamt zufrieden und begnügte sich mit einer Umstellung seiner Startaufstellung und gab Reagy Ofosu den Vortritt vor Stefano Cincotta.

Trotz der späten Niederlage gegen den Halleschen FC ließ Stefan Krämer, der Chefcoach des FC Energie Cottbus, seinen ersten Anzug unverändert und verzichtete auf personelle Wechsel.

Chemnitz hatte sich für das Derby viel vorgenommen und startete engagiert. Bereits nach 2 Minuten holte Anton Fink einen Freistoß 25 Meter vor dem Gästetor heraus und versuchte sich direkt, doch Kevin Müller, der Torwart des Zweitligaabsteigers aus Cottbus, war hellwach und konnte den Ball sicher festhalten.

Doch Cottbus startete ebenfalls munter und legte nach fünf Minuten vor. Mit dem ersten guten Angriff gingen die Lausitzer in Führung. Spielmacher Mattuschka hatte Sven Michel in Szene gesetzt, der Conrad erst ins Leere laufen ließ und diesen dann ungewollt anschoss, so dass der Abschluss abgefälscht unhaltbar für Philipp Pentke, den Mann zwischen den Pfosten des Chemnitzer Tores, zum 0:1 einschlug.

Der CFC zeigte sich kaum beeindruckt von dem frühen Gegentor und spielte weiter munter nach vorne. Immer wieder konnten sich die Gastgeber an den Strafraum des FCE kombinieren. Nach 10 Minuten versuchte sich Türpitz an einem Schuss, doch Kevin Müller parierte.

Nur drei Zeigerumdrehungen später kamen die Hausherren erneut gefährlich nach vorne. Nachdem Stenzel sich die Kugel erarbeitet hatte, legte dieser gedankenschnell auf Ofosu nach Außen, der den in der Mitte postierten Türpitz fand, doch dessen Abschluss landete abermals in den Armen von Müller.

Energie hatte sich nach dem Treffer relativ weit zurück gezogen und lauerte auf Konter. In der 15. Spielminute ging es dann ganz schnell. Pospech kam nach einem schnellen Gegenzug im Strafraum an den Ball und wollte Pentke überlupfen, doch er setzte zu hoch an und verfehlte den Kasten.

Der Gastgeber aus Chemnitz machte hier aber weiter das Spiel und versuchte den unglücklichen Rückstand schnellstmöglich zu egalisieren. Allerdings standen die Cottbuser in der Defensive gut und ließen den Himmelblauen kaum Spielraum zur Entfaltung. Erst nach 26 Minuten gab es wieder einen Aufreger, als nach einer flachen Hereingabe Szarka mit der Hand an den Ball kam, doch der Unparteiische entschied auf Weiterspielen.

Nach einer guten halben Stunde nahm der Druck der Hausherren immer weiter zu und es wurde beinahe im Minutentakt gefährlich, doch zumeist fehlte es am letzten, entscheidenden Pass.

Cottbus versuchte sich mit zunehmender Spieldauer immer wieder des Druckes der Gastgeber zu entledigen. Pospech setzte sich nach 34 Minuten gleich gegen zwei Gegner durch und spielte auf Elsner weiter, der sich aus der zweiten doch recht deutlich drüberschoss.

Die Hausherren versuchten zwar den Ausgleich zu erzielen, doch es fehlte nach wie vor immer wieder an der Präzision bei den Flanken. Kevin Müller konnte immer wieder sämtliche Hereingaben sicher herunter pflücken und somit die großen Chancen verhindern. Es blieb somit nach dem frühen Treffer durch Sven Michel beim 0:1 Pausenstand.

Beinahe hätten die Himmelblauen einen perfekten Start in den zweiten Spielabschnitt erwischtm denn direkt zu Beginn der zweiten 45 Minuten bot sich eine Riesenchance als Fink auf der Außenbahn durchgebrochen war und aus spitzem Winkel in die Mitte ablegte, wo Müller direkt vor die Füße von Stenzel klärte, doch der war zu überrascht und konnte nicht ins leere Tor verwerten.

Doch Cottbus versteckte sich nicht und konnte den offensiv ausgerichteten Chemnitzern Paroli bieten. Nach einer tollen Hereingabe von Mattuschka auf Michel konnte Pentke soeben noch vor dem einschussbereiten Youngster klären und den Ball unter sich begraben.

Beinahe hätte Mimbala mit einem Riesenbock den Ausgleich von Ofosu vorbereitet, doch im Laufduell konnte der Innenverteidiger noch Schlimmeres verhindern. Kurz darauf wollte es Ofosu besser machen und zog bereits von der Strafraumkante aus ab, doch er setzte nur wenige Zentimeter zu hoch an.

Im direkten Gegenzug waren die Cottbuser nahm am zweiten Treffer dran. Michel war auf und davon, scheiterte aber an Philipp Pentke. Pospech setzte nach und brachte den Abpraller noch einmal in die Gefahrenzone, wo Michel erneut völlig ungedeckt an Pentke scheiterte.

Auf der anderen Seite wurde es ebenfalls nur 120 Sekunden später wieder gefährlich. Fink war im Strafraum ungedeckt zum Schuss gekommen, doch auf der Linie wurde das Runde noch abgeblockt.

Ab der 69. Minute waren die Gäste nur mehr zu zehnt, da Cedric Mimbala erneut, er war bereits verwarnt, gelbwürdig gefoult hatte und die Ampelkarte gezeigt bekam.

Beide Trainer reagierten sofort auf die neue Situation und brachten frische Kräfte. Cottbus zog sich nun komplett zurück und überließ den Himmelblauen die Initiative. Fink versuchte sich in der 77. Minute an einem Schlenzer, der allerdings klar über den Kasten ging.

Die Himmelblauen warfen nun Alles nach vorne und versuchten die drohende Niederlage gegen 10 Mann noch irgendwie zu verhindern. In der 83. Minute wurde Cottbus durch den eigenen Torpfosten gerettet, als Anton Fink nach einer Ecke von Garbuschewski zum Abschluss kam. Dieser wurde geblockt und der eingewechselte Glasner stand eigentlich ganz richtig, setzte das Runde aber an das Gestänge des Eckigen.

Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit versuchte sich Tim Danneberg völlig allein gelassen von der Strafraumkante, doch er traf nur das Außennetz.

Den entscheidenden Treffer verpasste Energie allerdings ebenfalls. In der 90. Minute war einmal mehr Sven Michel nach einem schnellen Gegenangriff auf und davon, doch erneut verhinderte Pentke Schlimmeres. Doch trotzdem blieb es beim knappen 0:1 zu Gunsten des Zweitligaabsteigers aus Cottbus, der nun wieder komplett an der Aufstiegszone dran ist. Chemnitz bleibt zumindest bis morgen noch auf dem ersten Tabellenplatz, kann aber dann durch die anderen Mannschaften vertrieben werden.


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Daten zum Spiel

Anstoß: 23.09.2014 um 19.00 Uhr (11. Spieltag 2014/15)

Ergebnis: 0 : 1 (0:1)

Tore: 0:1 Michel (5.)

Chemnitzer FC: Pentke - Conrad (72. Garbuschewski), Röseler, Endres, Poggenberg - Stenzel, Danneberg - Türpitz, Kehl-Gomez (66. Glasner), Ofosu - Anton Fink

Energie Cottbus: Kevin Müller - Perdedaj, Mimbala, Möhrle, Szarka - Zeitz, Elsner - Kleindienst (75. Kaufmann), Mattuschka (79. Berger), Michel - Pospech (82. Pawela)

Zuschauer: 6285

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