Magdeburgs Beck versaut Miriutas perfekten Einstand auf dem Cottbuser Trainerstuhl - Spielbericht

Der 1. FC Magdeburg und der FC Energie Cottbus trennten sich nach einem munteren Ostderby mit 2:2 Unentschieden. Bei Vasile Miriutas Debüt als Cheftrainer der Lausitzer ging Magdeburg im zweiten Durchgang in Front, aber Sukuta-Pasu und Mattuschka drehten das Ding, doch in der Nachspielzeit verhinderte Beck durch einen geschenkten Elfmeter die zweite Magdeburger Heimniederlage in Folge. Die 19.453 Zuschauer sahen ein flottes und aufregendes Spiel mit einem bitteren Ausgang für die Gäste.

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Magdeburgs Beck versaut Miriutas perfekten Einstand auf dem Cottbuser Trainerstuhl - Spielbericht
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Ergebnis: 2 - 2 (0:0)
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Jens Härtel, der Coach des FCM, stellte nach dem 1:1 gegen den FC Hansa Rostock ein Mal um und brachte Brandt von Anfang an für Bankert.

Miriuta, der neue Mann auf dem Trainerstuhl des FC Energie Cottbus, brachte nach dem 1:2 gegen Kiel eine auf drei Positionen veränderte Truppe von Anfang an. Berger, Zickert und Mattuschka starteten für Hübener, Holz und Kyereh.

Beide Mannschaften starteten vor einer tollen Kulisse ein wenig überhastet in die Partie und wollten bereits sehr früh sehr viel. Nach gut zehn Minuten beruhigten sich beide Seiten und schon wurde es gefährlich, denn die Angriffe wurden sauberer ausgespielt. Nach einem Flankenlauf landete der Ball wieder auf der Außenbahn vor dem Tor der Cottbuser von wo aus er in den Rückraum zum aufgerückten Brandt gespielt wurde. Der striff mit seinem Abschluss noch den linken Pfosten.

Magdeburg wurde immer besser, doch Cottbus stemmte sich stark gegen den überraschend guten Aufsteiger. Nach einer Viertelstunde flog ein guter Diagonalball in den Strafraum und Sukuta-Pasu kam ein wenig überraschend frei zum Abschluss und jagte das Spielgerät genau in die Arme von Glinker, dem Mann im Kasten des 1. FCM.

Es blieb ein offener Schlagabtausch. Nach einem langen Einwurf von der rechten Seite in den Cottbuser Strafraum verpassten Alle und Lars Fuchs kam zum Schuss, der dann aber doch einen Meter am Kasten vorbei ging.

Die flotte Partie nahm sich im Anschluss eine kleine Auszeit und beide Mannschaften schienen einmal kurz durchschnaufen zu müssen. Nach einer halben Stunde hätten sich die Lausitzer selbst ein Ei ins Nest gelegt, denn ein Rückpass auf Renno, den Mann im Kasten, übersprang diesen unglücklich und Beck kam heran, wurde aber abgedrängt und konnte den Patzer nicht nutzen.

Kurz vor der Pause wurde es nach einem Eckball noch einmal richtig gefährlich. Der Ball landete bei Hainault, der per Kopf weiter leitete auf Sowislo, der die Pille zum Leidwesen der Heimfans nur auf den Kasten und nicht hinein setzte und es blieb beim torlosen Zwischenstand zur Halbzeit.

Nach dem Wiederanpofiff dauerte es erst einmal wieder ein wenig, doch bereits nach fünf Minuten spielten beide Mannschaften wieder munter drauf los. Es ging wieder, wie schon zu Beginn der ersten Halbzeit hin und her und nach 56 Minuten gab es eine Premiere. Cottbus kassierte den ersten Treffer unter Miriuta. Christian Beck war von Fuchs bedient worden, der einen dicken Bock von Mimbala ausgenutzt hatte. Beck musste nur noch ins leere Tor einschieben und das 1:0 zu machen.

Doch Cottbus fand genau die richtige Antwort und traf nur drei Zeigerumdrehungen später zum Ausgleich. Nach einer Freistoßflanke stieg Möhrle hoch und scheiterte an Glinker, der aber nur prallen lassen konnte. Sukuta-Pasu stand genau da, wo ein Stürmer stehen muss und machte aus kurzerDistanz das 1:1.

Und es ging munter weiter mit Offensivfußball auf beiden Seiten, die Zuschauer wurden blenden unterhalten. In der 66. Minute gingen die Gäste dann nach einem perfekten Konter in Führung. Mimbala schickte Sukuta-Pasu auf die Reise, der behielt die Übersicht und legte auf Mattuschka ab, der am langen Pfosten die Nerven behielt und an Glinker vorbei zum 1:2 aus Sicht der Hausherren verwertete.

Nun wurde es hitzig im Derby und nahezu jede Aktion des Schiedsrichters wurde mit Pfiffen bedacht, auch kam es immer wieder zu Rudelbildungen und auf den Rängen wurde es auch immer wieder unruhig. Derweil versuchte Magdeburg auf dem Feld an zu rennen und auf den Ausgleich zu drängen, doch so wirkliche Räume taten sich nicht auf, Cottbus hingegen lauerte auf Konter.

In der Nachspielzeit angekommen wurde es noch einmal richtig hektisch. Altiparmak zimmerte einen Strich auf das Torwarteck, wo Renno parierte. Puttkammer kam an den Ball und ließ sich durch eine nur zu erahnende Berührung fallen und bekam tatsächlich durch eine absolute Fehlentscheidung durch Florian Meyer den Elfmeter geschenkt, den Beck letztlich zum 2:2 Ausgleich verwandelte und so den Einstand von Miriuta ein wenig vermieste.


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Daten zum Spiel

Anstoß: 26.09.2015 um 14.00 Uhr (11. Spieltag 2015/16)

Ergebnis: 2 : 2 (0:0)

Tore: 1:0 Christian Beck (55.), 1:1 Sukuta-Pasu (59.), 1:2 Mattuschka (66.), 2:2 Christian Beck (90.+1 Foulelfmeter)

1. FC Magdeburg: Glinker - Butzen (86. Malone), Hainault, Brandt, Altiparmak - Löhmannsröben (79. Hebisch), Puttkammer - Lars Fuchs (68. Kruschke), Sowislo, Farrona Pulido - Christian Beck

Energie Cottbus: Renno - Robert Berger, Möhrle, Mimbala, Szarka - Zickert, Kauko - Kaufmann, Mattuschka (70. Djengoue), Bouziane (80. Holz) - Sukuta-Pasu

Zuschauer: 19435

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