Leipziger Durchmarsch perfekt - Spielbericht

Der ambitionierte Aufsteiger aus Leipzig hat es tatsächlich geschafft. Den Sachsen gelang durch einen klaren und auch hochverdienten 5:1 Sieg gegen den 1. FC Saarbrücken der letzte Schritt zum Durchmarsch in Richtung zweite Bundesliga. Nun ist die Mannschaft von Alexander Zorgniger sogar punktgleich mit dem 1. FC Heidenheim und kämpft im letzten Spiel noch um die Meisterschaft. Saarbrücken hingegen ist durch die insgesamt schwache Leistung auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht.

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Leipziger Durchmarsch perfekt - Spielbericht
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Alexander Zorniger, der Cheftrainer des Aufsteigers aus Leipzig, nahm nach dem 1:0 Sieg in Rostock einen personellen Wechsel vor und brachte Teigl an Stelle für Röttger.

Auf Saarbrückener Seite nahm Cheftrainer Fuat Kilic einige Umstellungen mehr vor. Nach dem 1:1 gegen Burghausen vor heimischer Kulisse starteten Judt, Falkenberg und Pezzoni für den verletzten Mounir Chaftar, den gesperrten Zeitz und Rathgeber.

Leipzig versuchte vom Anpfiff weg Dampf zu machen und agierte sehr offensiv. Allerdings stand in der frühen Anfangsphase die Defensive der Saarländer noch recht kompakt. Die erste Chance der Partie hatten ebenfalls recht überraschend die Gäste. In der 5. Minute war es Raffael Korte, der Mann, der von Eintracht Braunschweig an Saarbrücken ausgeliehen wurde, der per Lupfer Fabio Coltorti, die Nummer 1 zwischen den Pfosten des Tores der roten Bullen, überwand, allerdings landete das Runde nur auf dem Netz des Eckigen.

Im direkten Gegenzug gingen die Hausherren in Führung. Nach einem langen Ball aus dem Halbfeld landete das Spielgerät am zweiten Pfosten, wo Daniel Frahn den Ball gekonnt in die Mitte zu Dominik Kaiser ablegte. Dieser zog direkt mit links ab und versenkte zum 1:0 für die Gastgeber.

Und Leipzig legte nach. nur zwei Zeigerumdrehungen nach dem ersten Treffer der Partie gab es bereits die zweite Jubelorgie auf den Rängen. Mit schnellem, direkten Kurzpassspiel kombinierten sich die Hausherren durch die gegnerische Defensive, die gar nicht vorhanden schien. Dominik Kaiser brachte letztendelich den Ball von der rechten Seite in die Mitte, wo dieses Mal der Vorbereiter des ersten Tores, Daniel Frahn, vollstreckte. Er hatte keine Probleme, das Leder aus 11 Metern im Kasten des FCS unterzubringen und auf 2:0 zu stellen.

Die Vorentscheidung gab es dann bereits in der 14. Minute. Nachdem Kaiser einen Freistoß aus dem Halbfeld geschlagen hatte, schlich sich Frahn im Rücken der Abwehr weg und konnte erneut verwandeln. Aus kurzer Distanz hielt er für das 3:0 den Fuß hin.

Saarbrücken war hier einfach viel zu passiv und ließ den Aufsteiger und künftigen Zweitligisten zu viele Räume. Es war ein deutlicher Klassenunterschied zu erkennen. Viel zu selten zeigten die Kilic-Akteure, was sie drauf haben. In der 25. Minute dann gab es einen feinen Pass in die Spitze auf den durchgestarteten Hoffmann, der aus spitzem Winkel allerdings an Coltorti scheiterte.

Die Gastgeber nahmen das Spiel nun scheinbar ein wenig zu locker und so konnte Saarbrücken zumindest besser ins Spiel kommen. Nach einem krassen Fehler in der Bullenabwehr konnte Patrick Schmidt den Ball mit dem Kopf an Coltorti vorbei in Richtung Torlinie buchsieren, doch Tim Sebastian war zurück gespurtet und klärte auf der Linie.

Doch als es schien, dass sich die Favoriten hier noch einmal in Bedrängnis bringen lassen würden, fanden die Sachsen die passende Antwort. In der 35. Minute war wohl endgültig der Deckel drauf, als Knipping im eigenen Strafraum über den Ball trat und Dominik Kaiser aus kurzer Distanz das 4:0 erzielen konnte.

Mit 4:0 ging es auch in die Halbzeitpausem doch dabei sollte es im zweiten Durchgang nicht lange bleiben, denn in der 48. Minute war es erneut Dominik Kaiser, der noch einen drauf setzte. Saarbrücken hatte flott angefangen, sich jedoch einen schnellen Konter gefangen. Poulsen brachte einen grandiosen Pass auf Kaiser, der die gesamte Abwehr der Saarbrückener aussteigen ließ und Kaiser verwandelte eiskalt und ließ Timo Ochs, dem Keeper im Kasten des 1. FC Saarbrücken, nicht den Hauch einer Abwehrchance und stellte damit auf 5:0.

Keine 240 Sekunden später war der Ball erneut in den Maschen, doch dieses Mal auf der anderen Seite. Kevin Pezzoni hatte sich auf der linken Seite durchgetankt und brachte das Runde in die Mitte an den Fünfmeterraum, wo Stefan Reisinger zur Stelle war und mit Hilfe der Latte das 1:5 erzielte.

Allerdings sollte in der Folge nicht mehr viel passieren, da sich Leipzig zumindest in der Defensivarbeit konzentrierte und die Saarländer nicht mehr wirklich durchkommen ließ. Die 42.713 Zuschauer in der WM-Arena feierten ihren Aufsteiger und ließen eine Laola-Welle nach der Anderen durch das Rund schwappen.

Erst in der 78. Minute sollte es wieder gefährlich werden, als Yussuf Poulsen, der dänische Nachwuchsnationalspieler sich auf der rechten Seite durchsetzte und den Ball in die Mitte zum freien Timo Röttger brachte, doch dessen Abschluss verunglückte kläglich.

Mit der letzten Aktion des Spiels konnte sich Fabio Coltorti, der Mann im Kasten des ambitionierten Vereins aus Leipzig, noch einmal auszeichnen. Im 1 gegen 1 behielt er gegen den Angreifer Raffael Korte die Oberhand und so startete die Aufstiegspartie für RB Leipzig, die nun endlich den Durchmarsch perfekt gemacht hatten.


Weitere Daten zu diesem Spiel stehen momentan noch nicht zur Verfügung!

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