Leipzig siegt im Derby in Erfurt mit 2:0 - Spielbericht

Der ambitionierte Aufsteiger aus Leipzig, der den Durchmarsch in die 2. Bundesliga schaffen will, konnte nach zwei Niederlagen in Folge wieder einen Sieg bejubeln. Kaiser besorgte das Tor zum 1:0 für die roten Bullen, ehe Daniel Frahn den Sack mit einem verwandelten Foulelfmeter in der 73. Minute zu machte. Die Sachsen haben nun wieder drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, haben diesen Sieg allerdings teuer bezahlt. Willer sah die rote Karte und wird gesperrt werden, Ernst und Domaschke mussten verletzt ausgewechselt werden.

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Leipzig siegt im Derby in Erfurt mit 2:0 - Spielbericht
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Ergebnis: 0 - 2 (0:1)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!

Erfurts Übungsleiter, Walter Kogler, nahm nach dem 1:1 in Burghausen drei Veränderungen an seiner Startaufstellung vor und brachte Odak, Drazan und Tunjic für Kreuzer, Göbel und Kammlott, der auf Grund einer Vereinbarung nicht auflaufen durfte.

Alexander Zorniger, der Cheftrainer von Rasenballsport Leipzig, ließ seine Anfangsformation trotz der 1:2 Pleite in Duisburg unverändert.

Erfurt wollte vom Anpfiff weg früh Druck auf den Favoriten ausüben und kam nach 8 Minuten zur ersten Gelegenheit. Pfingsten-Reddig hatte sich ein Herz gefasst und sich an einem Schlenzer von der Strafraumgrenze versuchte, der allerdings gut und gerne einen Meter am Tor Leipzigs vorbei segelte.

Es war ein mühsam zu ertragender Kick, da sich beide Mannschaften nicht die Mühe machten, ein geordnetes Kombinationsspiel auf zu ziehen. Beide gingen mit langen Bällen zu Werke, die von den Defensivreihen zu Nichte gemacht wurden. In der 17. Minute versuchte Marco Engelhardt dann Mijo Tunjic einmal steil zu schicken, doch Domaschke, der Keeper der roten Bullen, war hellwach und kam vor dem Stürmer an den Ball. Insgesamt blieb es allerdings ein langweiliger Kick.

Von Leipzig bekam die tolle Kulisse noch nahezu nichts zu sehen. Doch Alexander Zorniger musste bereits nach 30 Minuten erstmals wechseln. Auf der rechten Seite war Henrik Ernst von Marius Strangl hart umgeplügt worden und musste verletzungsbedingt weichen. Tim Sebastian sollte ihn ersetzen.

Nur zwei Minuten später gingen die Gäste wie aus dem Nichts in Führung. Teigl hatte sich von der Strafraumecke aus versuchte, sein doppelter Aufsetzer brachte die Erfurter aus dem Konzept. So konnte Dominik Kaiser aus der Drehung heraus das 0:1 für die Gäste erzielen.

Wer nun gehofft hatte, dass die Partie besser wird, hatte sich gehörig getäuscht. Erfurt schien ein wenig geschockt, Leipzigs ruhte sich auf der Führung aus und so endete der erste Durchgang mit 0:1 für die Sachsen.

Die zweite Halbzeit begann tatsächlich mit einer Torchance. Noch keine 30 Sekunden waren gespielt, da schwamm die Thüringer Defensive gehörig. Poulsen war auf der Außenbahn bis zur Grundlinie durchgestartet und schlug eine Flanke auf Frahn, doch Laurito und Klewin konnten in Zusammenarbeit den zweiten Gegentreffer verhindern.

Doch auch Erfurt schien nun mehr in der Offensive einzufallen. Nur 180 Sekunden später erreichte eine Flanke Mijo Tunjic, der erst eine Bogenlampe schlug, dann aber doch noch einmal zum Abschluss kam und das Kunstleder nur knapp am Tor vorbei jagte.

Nun war Feuer im Spiel und es ging hin und her. Auf der Gegenseite, erneut nur drei Minuten später, war es wieder Pouslen, der für Alarm sorgte. Er schirmte den Ball gut am Strafraum ab und bediente den heranstürmenden Kaiser, doch Philipp Klewin, der bereits in Burghausen am vergangenen Wochenende eine grandiose Partie im Kasten RWEs machte, war zur Stelle und parierte.

Nach einer knappen Stunde brachte Christopher Drazan einen Freistoß von der Seitenauslinie in die Mitte, wo Laurito zum Kopfball kam, doch der Defensivakteur verpasste das Ziel deutlich.

Die Partie hatte in der Folge wieder ein wenig an Fahrt verloren und beide Mannschaften, besonders Erfurt, belauerten jetzt sichtlich, wie sie zum nächsten Angriff ausholen konnte. Nach 70 Minuten wurde es dann bitter für RBL. Fabio Coltorti, die etatmäßige Nummer 1, fehlte verletzt und Erik Domaschke musste in der 72. Minute ausgewechselt werden. So musste Benjamin Bellot den Kasten Leipzigs sauber halten.

Nur eine Zeigerumdrehung später riss Stefan Kleineheisemann Dominik Kaiser im eigenen Strafraum um und ließ Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus keine ander Wahl, als auf Strafstoß für Rasenballsport zu entscheiden. Daniel Frahn legte sich den Ball zurecht und hämmerte die Pile unhaltbar für Klewin zum 2:0 in die Maschen.

Die Hausherren zeigten sich zwar in der Folge bemüht, brachten aber nicht mehr viel zusammen. Andeuernd wurde der Ball um den Leipziger Strafraum herun gespielt, doch eine Lücke ließ sich einfach nicht finden. In der 90. Minute fiel Tobias Willer, der Defensivaktuer der Aufsteigers, auf den Ball und Steinhaus stellte ihn sofort mit rot vom Feld. Den Freistoß versuchte Engelhardt direkt mit einem Flachschuss zu versenken, scheiterte aber am Ersatzmann im Leipziger Tor, Bellot.

Am Ende blieb es beim insgesamt leistungsgerechten 2:0 Erfolg für die Gäste. Für Erfurt scheint der Zug in Richtung 2. Bundesliga nun vorerst abgefahren.

Weitere Daten zu diesem Spiel stehen momentan noch nicht zur Verfügung!

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Kommentar von Rainer Drevs am 09.02.2014 um 08:46 Uhr:

Es war super.Ich war dort Rainer

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