24. Spieltag; FC Rot-Weiß Erfurt - RB Leipzig

Am 24. Spieltag steht ein Ostderby an. Der RWE empfängt die "roten Bullen". Die Thüringer hatten am vergangenen Wochenende gehöriges Glück, dass man in Burghausen nicht unter die Räder kam. Philipp Klewin, der Keeper der Rot-Weißen, wuchs über sich hinaus und hielt beim Abstiegskandidaten einen Punkt fest. Doch noch schlechter verlief der Start in die Rückrunde für Rasenballsport Leipzig. Der ambitionierte Aufsteiger, der den Durchmarsch in Richtung 2. Bundesliga schaffen will, verlor beide Punktspiele im Jahr 2014 und will nun endlich wieder einen Sieg bejubeln.

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10.000 Zuschauer werden erwartet, wenn am Samstag das Ostderby zwischen Erfurt und Leipzig steigt. Und nicht nur für das Umfeld, auch für die Akteure ist die Vorfreude groß. "Ich merke, dass meine Spieler besonders fokussiert auf das Spiel sind!", sagte Erfurts Coach Kogler auf der Pressekonferenz vor der Partie.

Für Christopher Drazan, der in der Winterpause als Leihgabe vom Zweitligisten aus Kaiserslautern zu den Rot-Weißen stieß, könnte das Startelfdebüt anstehen. "Ich weiß nicht, ob ich spiele, aber ich gebe im Training alles dafür."

Sollte Drazan auflaufen, könnte er seinem Landsmann Georg Teigl, der im Winter von Salzburg nach Leipzig transferriert wurde, gegenüberstehen. "Ich kenne ihn noch flüchtig von den U-Nationalmannschaften!", sagte Drazan über den ein Jahr jüngeren Verteidiger des kommenden Gegners.

In Leipzig ist man denkbar schlecht in die Restrunde gestartet. Nachdem man zum Auftakt gegen das damalige Tabellenschlusslicht aus Burghausen verlor, folgte eine Niederlage gegen den MSV Duisburg. Alexander Zorniger, der Coach der Sachsen, ist dementsprechend unzufrieden. "Wir hatten natürlich etwas anderes vor, als mit zwei Niederlagen zu starten. Trotzdem darf man das nicht zu verklärt sehen. Es kommt in jeder Liga vor, dass man Spiele verliert. Wir machen uns viele Gedanken – aber nicht mehr als notwendig! Und nach dem ersten indiskutablen Auftritt gegen Burghausen haben meine Spieler gegen Duisburg wieder eine sehr gute Leistung gezeigt, wenn man von der Chancenverwertung absieht. Deshalb gibt es wenig Grund, gegen Erfurt zu wechseln. Dennoch brauchen wir einfach noch einen Tick mehr Überzeugung, dass wir solche Partien auch gewinnen wollen. Bereits in der Vorrunde hatten wir viele ähnliche Begegnungen, die wir trotz schlechterer Leistung für uns entscheiden konnten. Jedes Spiel hat einen Knackpunkt. Und den müssen wir, wann immer sich die Chance bietet, auf unsere Seite ziehen! Zudem bauen wir auf die Unterstützung unserer Fans. Meine Spieler haben gegen Duisburg wieder eine sehr gute Leistung gezeigt, wenn man von der Chancenverwertung absieht. Deshalb gibt es wenig Grund, gegen Erfurt zu wechseln."

Bullen-Kapitän Daniel Frahn blickte auch noch einmal kurz zurück und gab sich für die kommende Aufgabe kämpferisch. "An einem besseren Tag von mir hätten wir gegen Duisburg gewonnen, denn ich allein hätte drei Tore schießen müssen. Aber trotz der Niederlage können wir viele positive Dinge mitnehmen. Wir haben uns viele gute Möglichkeiten erspielt und vernünftigen Fußball gezeigt. Wenn wir so in Erfurt auftreten, werden wir dort gewinnen! Denn drei Chancen lasse ich nicht noch einmal liegen. Dennoch stellen wir uns darauf ein, dass man bei dem euphorischen Heimpublikum nicht nur mit Fußballspielen weiterkommt. Wir müssen besonders die Zweikämpfe annehmen und intensiv führen. Im System mit zwei Stürmern bin ich etwas mehr ins Spiel einbezogen. Im Dreiersystem ist es dagegen eher meine Aufgabe, die Abwehrkette tief zu halten und die Wege für die Außenstürmer frei zu machen. Mit Dominik Kaiser, Joshua Kimmich und Diego Demme haben wir gleich drei gute Leute im Mittelfeld, die nicht nur gute Zweikämpfe führen, sondern auch ein goldenes Füßchen haben, um einen starken Ball durchzuspielen.“

Personell fehlen dem ambitionierten Aufsteiger neben dem Langzeitverletzten Christian Müller auch weiterhin Fabio Coltorti und Neuzugang Mikko Sumusalo, die sich beide im Aufbautraining befinden. Außerdem musste André Luge an Donnerstag das Training abbrechen und wird sich auf Grund von Kniebeschwerden einer MRT-Untersuchung unterziehen. Anthony Jung hat zwar seine Wadenprobleme überstanden, laboriert nun allerdings an einem Virus. Auch Frederico Palacios plagen Magenprobleme. Für einen Einsatz am Samstag besteht dennoch Hoffnung.

Auf Erfurter Seite darf Carsten Kammlott nicht auflaufen. Dies haben beide Vereine beim Transfer des Offensivmannes vereinbart. Daher wird der Sturm aus Mijo Tunjic und Jonas Nietfeld bestehen. Allerdings hat Kammlott viel Wissen über den anstehenden Gegner. "Wir sprechen viel mit Carsten. Über dieses und jenes Thema!", gab Kogler zu und schmunzelte.

Anpfiff im Steigerwaldstadion zu Erfurt ist am kommenden Samstag, den 8. Februar 2014, um 14 Uhr.

Bisherige Aufeinandertreffen in der 3. Liga seit Saison 2010/11

08.02.2014 14:00 Uhr Rot-Weiß Erfurt - RB Leipzig 0 - 2 (0:1)
24.08.2013 14:00 Uhr RB Leipzig - Rot-Weiß Erfurt 2 - 0

Vergleich der Mannschaften

Rot-Weiß Erfurt
Punkte: 34
Siege: 10
Unentschieden: 4
Niederlagen: 9
Tore: 34
Gegentore: 25
RB Leipzig
Punkte: 40
Siege: 12
Unentschieden: 4
Niederlagen: 7
Tore: 35
Gegentore: 26


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