Leipzig feiert Heimsieg gegen Wehen Wiesbaden - Spielbericht

Der ambitionierte Aufsteiger aus Leipzig hat anscheinend ins Fahrwasser zurück gefunden. Nachdem es zum Restrundenauftakt zwei Niederlagen in Folge gab, konnte die Zorniger-Truppe sich wieder fangen und durch einen Sieg im Sonntagsspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden den zweiten Tabellenplatz vom SV Darmstadt 98 zurück erobern. Die Hessen hingegen haben nun wieder sechs Punkte Rückstand auf Relegationsplatz drei und müssen sich nun gehörig strecken, will man diesen noch erreichen.

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Ergebnis: 1 - 0 (1:0)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!

Alexander Zorniger, der Cheftrainer der roten Bullen aus Leipzig, stellte seine erste Elf im Vergleich zum Ostderby gegen Erfurt, das mit 2:0 gewonnen wurde, trotzdem auf vier Positionen um. Domaschke fehlte verletzungsbedingt, weshalb Bellot, der dritte Keeper des sächsischen Clubs zu seinem Startelfdebüt kam. Außerdem startete Hoheneder für den rotgesperrten Willersm. Sebastian durfte für den fiebergeschwächsten Franke ran und Fandrich ersetzte den schwer veletzten Ernst.

Marc Kienlie hingegen, der Chefcoach des hessischen Landeshauptstadtklubs, kam nach dem 2:1 Erfolg gegen den SV Wacker Burghausen mit einem Wechsel aus und startete mit Book an der Stellen von Alf Mintzel, der krankheitsbedingt die Reise nach Leipzig nicht antreten konnte und in Wiesbaden blieb.

Beide Koinkurrenten starteten mit offenem Visier und suchten ihr Glück vom Anpfiff weg in der Offensive. Nach sechs Minuten hatten die roten Bullen dann die erste rchtig dicke Gelegenheit der Partie. Heidinger hatte sich auf der Außenbahn gut durchgesetzt und brachte den Ball in die Mitte. Eigentlich schien es, als hätte Kolke, der Mann zwischen den Pfosten des Tores des SV Wehen Wiesbaden den Ball, doch er ließ ihn irgendwie abprallen, so dass Daniel Frahn beinahe frei zum Abschluss gekommen wäre, doch der Keeper des SVWW konnte noch im letzten Moment klären.

Doch die Hessen versteckten sich hier keinesfalls. In der 10. Minute ließ Marcus Mann seinen Gegenspieler, Tim Sebastian, alt aussehen und dräbte in Richtung Leipziger Kasten, sein Schuss aus spitzem Winkel allerdings wurde zur Beute von Bellot, dem Schlussmann Nummer 3 in Reihen Rasenballsport Leipzigs.

Ein bisschen aus dem Nichts heraus, die Partie hatte sich sichtlich verflacht, fiel in der 16. Spielminute der Führungstreffer für die Haushherren. Ahlschwede wurde von Poulsen hier richtig vernascht und der Däne spielte den Ball genau auf Kaiser, der vor dem Tor komplett frei stand. Ohne gedeckt zu werden schob dieser eiskalt zum 1:0 für die Leipziger ein.

Die Gäste schienen ein wenig geschockt und hätten sich beinahe nur drei Minuten später den nächsten Gegentreffer eingefangen. Erneut ging es über die Außenbahn, Frahn suchte Kaiser im Zentrum, doch der scheiterte an Kolke. Der Nachschuss wurde von einem Abwehrspieler abgefälscht. Die Ecke landete bei Demme, der per Kopf nur noch an dem am Pfosten stehenden Vunguidica scheiterte.

Und die Hintermannschaft der Wiesbadener wackelte nun bei fast jedem Angriff des ambitionierten Aufsteigers. In der 22. Minute war es Frahn, der zum Abschluss kam, allerdings an Kolke scheiterte.

Die wie aufgedreht agierenden Sachsen drängten weiterhing auf den zweiten Treffer und ließen die Partie ein wenig wie ein Trainingsspiel wirken. Poulsen, der heute grandios agierte, ging auf dem Flügel durch und bediente Frahn, der Hereingabe nur um Millimeter verpasste.

In der 33. Minute kam es nach einer feinen Flanke zu einer unübersichtlichen Situation im Strafraum des SVWW. Poulsen, Frahn und Kaiser stocherten nach der Pille, doch keiner von dem Trion bradchte das Spielgerät über die Linie und so konnte Haas noch so eben klären.

Und Leipzig hatte hier weiterhin Chancen im Minutentakt. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld in der 36. Minute stieg Hoheneder am Höchsten und schloss per Kopfball ab, doch auch er scheiterte an Markus Kolke, der einen grandiosen Tag erwischt hatte.

Wieder nur drei Zeigerumdrehungen später versuchte sich Kaiser mit einem Kunstschuss. Er dribbelte sich in den Strafraum, setzte die Pille allerdings, bedingt durch die Fingerspitzen von Kolke, nur auf das Außennetz.

Bis zur Halbzeit schafften es nun die erfahrenen Innenverteidiger der Wiesbadener die Luft aus dem Angriffsspiel der Leipziger zu nehmen und so geschah bis zum Pausentee nicht mehr viel. Auch nach dem Seitenwechsel hielten sich die Hausherren ein wenig zurück, blieben dennoch absolut überlegen. Nichts deutete eine Aufholjagd der Gäste an, die nach vorne nahezu nichts zusammenbrachten.

Nach einer guten Stunde zappelte der Ball dann endlich erneut im Netz. Doch der Jubel sollte nicht lange anhalten, da Hoheneder ist bei der Freistoßhereingabe aufgestützt haben soll.

Fünf Minuten später war es wieder Kolke, der im Mittelpunkt des Geschehens stand. Der beste Wiesbadener der Partie rettete einmal mehr die Minimalchance seiner Mannschaft. Gegen den durchgebrochenen Frahn konnte der Teufelskerl im 1 gegen 1 die Oberhand behalten.

Und wieder nahm Leipzig ein wenig das Tempo heraus, ohne jedoch die Oberhand zu verlieren. Wiesbaden kam einfach gar nicht zum Zug und es schien keineswegs möglich zu sein, dass hier für die RB-Spieler noch etwas anbrennt. Einige Wechsel nahmen dann den Spielfluss aus der Partie. In der letzten Minute dann wurde Wiesbaden doch noch einmal gefährlich. Christ brachte den Ball mit Zug vor den Kasten der Hausherren, doch Bellot war, obwohl er nicht viel zu tun bekommen hatte, hellwach und pflückte die Kirsche aus der Luft.

Am Ende blieb es beim absolut verdienten Sieg für die roten Bullen, die hier eigentlich mindestens mit 3:0 gewinnen hätten müsen. Am Ende reicht den Bullen aber auch siucherlich das knapp 1:0. Wiesbaden war zu ideenlos und kam vorne gar nicht richtig ins Spiel, was aber auch daran lag, dass die Kienle-Truppe einfach viel zu viel Defensivarbeit verrichten musste.


Weitere Daten zu diesem Spiel stehen momentan noch nicht zur Verfügung!

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Kommentar zu dieser News

Kommentar von Marco am 16.02.2014 um 20:40 Uhr:

Soll der Bericht in deutscher Sprache verfasst sein? Das kann man ja kaum lesen.. Rechtschreibfehler ohne Ende und auch inhaltliche Fehler - Leipzig war noch nie die Landeshauptstadt Sachsens, in 1000 Jahren nicht. Dies ist zwar Schade, aber wir können es nicht ändern..

Kommentar von Niels am 17.02.2014 um 18:20 Uhr:

Vielen Dank für den Hinweis. Ich habe es geändert.

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