Kickers werden für Nachlässigkeit bestraft - Spielbericht + Bilder

Die Stuttgarter Kickers haben einen wichtigen Sieg im Rennen um die vorderen Plätze verpasst und kamen trotz einer 1:3 Führung in Wiesbaden nicht über ein 3:3 hinaus. Dabei hatten die Degerlocher in der 66. Minute Alles in der Hand, doch Kolke parierte einen Elfmeter und verhinderte die endgültige Entscheidung. Wiesbaden kämpfte darauf noch einmal und kam in der Nachspielzeit tatsächlich noch zum Ausgleich. Saer Sene hatte mit dem Schlusspfiff doch noch das 3:3 besorgt.

Datum der Veröffentlichung: Uhr | Autor:

Kickers werden für Nachlässigkeit bestraft - Spielbericht + Bilder
Foto: Foto Huebner
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Ergebnis: 3 - 3 (1:2)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!

Sven Demandt, der Wiesbadener Cheftrainer, reagierte auf das 0:4 in Osnabrück mit drei Wechseln und brachte Mrowca, Mintzel sowie Funk für Wein (verletzt), Vitzthum und Book (verletzt).

Horst Steffen, der Coach der Stuttgarter Kickers, brachte die gleiche Anfangsformation wie gegen beim 1:0 Sieg über Magdeburg.

Beide Mannschaften starteten unter strömenden Regen in die Partie und mussten sich erst einmal mit dem Geläuf zurecht finden, was den Degerlochern besser gelang, denn bereits nach 5 Minuten hatte die formstarke Truppe von Horst Steffen die erste Möglichkeit der Begegnung. Sandrina Braun kam nach einer guten Kombination zum ersten Abschluss aus vielversprechender Position, allerdings hatte er sein Zielrohr noch nicht richtig ausgerichtet und jagte die Pille klar über den Kasten.

Stuttgart war hier klar überlegen in der Anfangsphase und nach 10 Minuten stand die gesamte Ersatzbank der Schwaben und forderte Elfmeter. Nachdem sich Leutenecker stark gegen seinen Gegner durchsetzte tankte er sich in den Strafraum, wo er zu Fall gebracht wurde, doch der Unparteiische ließ weiterlaufen.

Nach 13 Minuten konnten die Hausherren auch erstmals gefährlich werden. Schnellbacher hatte aus 18 Metern mangels Anspielstation den Hammer ausgepackt und wäre beinahe erfolgreich gewesen, doch Rouwen Sattelmaier, der den Vorzug vor Klaus im Kasten der Stuttgarter Kickers bekommen hatte, war zur Stelle.

Nach 18 Minuten gingen die Gäste dann völlig verdient in Führung. Nachdem die Wehener Hintermannschaft den Ball wieder nicht klären konnte holte sich Braun die Pille und verwertet aus 18 Metern zum Führungstreffer für die Schwaben.

Die Gastgeber hatten aber beinahe die passende Antwort parat, als Lorenz den Ball stark in die Mitte brachte, wo Blacha aus drei Metern Torentferung an Sattelmaiers genialen Reflex scheiterte.

Allerdings sollte es nicht lange dauern, bis tatsächlich der Ausgleich fiel. Wiesbaden schien durch den Gegentreffer wachgerüttelt worden zu sein und machte einen ganz anderen Eindruck, in der 27. Minute wurde dies dann auch belohnt. Der auffällige Lorenz kam wieder frei zur Flanke und fand Luca Schnellbacher, der mit dem Kopf das Ding in die Maschen presste und das 1:1 erzielte.

Nach dem Ausgleich schienen beide Teams sich erst einmal fangen zu wollen und sich neu zu sortieren. Allerdings schienen die Kickers noch verunsichert und verloren den Ball öfter in der Vorwärtsbewegung, doch die Mannschaft von Sven Demandt bestrafte dies noch nicht effektiv genug und spielte zu ungenau.

Die Degerlocher legten kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit noch einmal eine Schippe drauf und versuchten sich nochmal. Berko kam an der Strafraumgrenze zum Schuss, zielte aber nicht genau genug.

In der 42. Spielminute aber wurde es besser. Müller und Baumgärtel spielten sich stark durch und so kam die Flanke in die Mitte, die Badiane eiskalt zum 2:1 für die Stuttgarter Kickers nutzte und so ging es mit der Führung für die Gäste in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff hatte sich Eines auf jeden Fall geändert. Nachdem es zu Spielbeginn geregnet hatte, schien nun die Sonne. Auf dem Feld blieb aber Vieles gleich, denn die Kickers liefen die Hausherren früh an, um sämtliche Angriffsaktionen zu unterbinden. Insgesamt waren die Akteure aus Degerloch aber defensiver ausgerichtet, was allerdings bei einer Führung in der Fremde durchaus nachvollziehbar ist.

Nach zehn Minuten zogen die Gäste aber das Tempo wieder an und beinahe hätte Badiane in der 55. Minute nachgelegt, doch nach einer V>orlage scheieterte er nur knapp mit seinem Kopfballaufsetzer und verpasste die vermeintliche Vorentscheidung.

Die gab es dann aber nur drei Zeigerumdrehungen später. Müller hatte sich den Ball gegen die verträumten Hessen geschnappt und schnell in Richtung Berko gespielt, der sich nicht lange bitten ließ und trocken zum 3:1 aus Sicht der Gäste einnetzte.

Und nur kurze Zeit später hätten die Degerlocher endgültig Alles klar machen können. Doch nachdem Braun einen Elfmeter heraus holte, als er im Strafraum gelegt wurde, versuchte sich Marchese vom Punkt aus und scheiterte am stark parierenden Kolke, dem Mann im Kasten des SV Wehen Wiesbaden, der seine Leute so noch einmal im Spiel halten konnte.

Dies schien den Hessen noch einmal Aufwind zu geben und es sollte tatsächlich zu einer spannenden Schlussphase kommen, denn eine Viertelstunde vor dem Ende der regulären Spielzeit kam Lorenz an einen langen Ball heran und ließ Sattelmaier keine Chance. Er umkurvte ihn und schob in den leeren Kasten ein.

Nun brannte natürlich die Luft in der BRITA-Arena. Wiesbaden schickte Alles nach vorne, die Kickers hingegen wollten das Spiel beruhigen und ließen den Ball durch die eigenen Reihen laufen, um auch Zeit von der Uhr zu nehmen. Doch trotzdem bekamen die Hausherren noch die eine Chance. Sattelmaier zeigte gegen Schindler einen Riesenreflex und verhinderte das 3:3.

Dies sollte aber dann doch noch fallen. Saer Sene kam plötzlich in der 3. Minute der Nachspielzeit zum Abschluss und erzielte, zum Leidwesen der Gäste, den Ausgleichstreffer mit dem Schlusspfiff.


Bilder vom Spiel hier


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Daten zum Spiel

Anstoß: 19.09.2015 um 14.00 Uhr (9. Spieltag 2015/16)

Ergebnis: 3 : 3 (1:2)

Tore: 0:1 Braun (18.), 1:1 Schnellbacher (27.), 1:2 Badiane (42.), 1:3 Berko (57.), 2:3 Lorenz (72.), 3:3 Sene (90.+3)

SV Wehen Wiesbaden: Kolke - Funk, Dams, Geyer, Mintzel - Mrowca (61. Oehrl), Pezzoni - Kevin Schindler, Blacha (70. Sene), Lorenz - Schnellbacher

Stuttgarter Kickers: Sattelmaier - Leutenecker, Bihr, Stein, Baumgärtel - Braun - Marchese (90. Manuel Fischer), Bahn - Badiane, Gerrit Müller (66. Soriano), Berko (86. Mendler)

Zuschauer: 2324

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