Kein Sieger zwischen Aue und Rostock - Spielbericht

Im Derby zwischen dem Zweitligaabsteiger aus Aue und dem FC Hansa Rostock gab es am Samstag Nachmittag keinen Sieger. Es war eine insgesamt sehr intensive Begegnung, allerdings gab es nur wenige richtig gute Torchancen. Im zweiten Durchgang wurde Aue gefährlicher, doch Rostocks Schlussmann Schuhen sorgte dafür, dass sich seine Vorderleute über einen Punkt freuen konnten. Er machte einige richtig gute Dinger für Erzgebirge zu nichte.

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Kein Sieger zwischen Aue und Rostock - Spielbericht
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Ergebnis: 0 - 0 (0:0)
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Pavel Dotchev, der Cheftrainer des FC Erzgebirge Aue, stellte nach der 0:1 Niederlage bei den Würzburger Kickers auf zwei Positionen um und startete mit den wieder genesenen Adler und Wegner für den gesperrten Könnecke und Handle.

Karsten Baumann, der Coach der Kogge, brachte nach dem 1:1 gegen Aalen ebenfalls zwei "Neue" von Beginn an und startete mit Gottschling und Benyamina, der erstmals nach seinem Wechsel für Rostock auf dem Feld stand, für Perstaller und den verletzten Dorda.

Während Aue von Beginn an versuchte Druck zu machen schlüpfte der FC Hansa Rostock erst einmal in die passive Rolle. Bereits nach fünf Minuten wurden die Veilchen dann auch erstmals gefährlich, als Rizzuto einen Eckball auf den zweiten Pfosten schlug, wo Samson allerdings keinen richtigen Druck hinter den Kopfball bringen konnte und so das Ding deutlich am Kasten vorbei nickte.

Insgesamt schien den Hausherren hier allerdings gegen die gut gestaffelte Hintermannschaft der Hanseaten nicht sonderlich viel ein zu fallen. Bereits in der Anfangsphase versuchte sich der FCE mit langen Bällen, was für wenig Dynamik sorgte.

Rostock stand auch weiterhin tief, doch nach einer Viertelstunde war zu erkennen, dass die Mannschaft von Karsten Baumann hier nahezu gar Nichts für das Spiel auf den gegnerischen Kasten investieren wollte. Aue machte zwar Druck, fand aber nach wie vor einfach noch kein Durchkommen.

Der erste Rostocker Torschuss der Begegnung ließ bis zur 24. Minute auf sich warten. Ikeng hatte den Ball aus 22 Metern abgefälscht auf den gegnerischen Kasten gebracht, scheiterte aber am gut parierenden Männel, dem Mann zwischen den Pfosten des Tores des Zweitligaabsteigers aus Aue.

Die Kogge wurde langsam aber sicher stärker und beinahe wäre nach einer halben Stunde der Führungstreffer für die Gäste gefallen. Nachdem die Gäste zum ersten Mal nach einem Ballgewinn richtig schnell umschalteten wurde es auch schon richtig gefährlich. Gardawski brachte den Ball nach vorne auf Jänicke, der nach einem starken Solo vor das Tor spielte, wo er aber aus 14 Metern am bärenstarken Männel scheiterte.

Doch auch Aue wollte nach vorne spielen und so entwickelte sich eine intensive, aber nach wie vor höhepunktarme Partie. Nach 36 Minuten hatte Kvesic nicht schnell genug geschalten, denn er zog aus 17 Metern ab, derweil hatte sein Gegenspieler am Boden gelegen und er hätte noch ein paar Meter gehen können.

Auch wenn es wenige tolle Torraumszenen gab machten die über 10.000 Zuschauer hier mächtig Dampf neben dem Feld und feuerten ihre Mannschaften lautstark an. Von der Stimmung her war dies ein Hochkaräter, auf dem Feld waren zwei bemühte Mannschaften, die aber einfach kein Durchdringen fanden.

Nach dem Wiederanpfiff schien es flotter zu gehen, denn beide Mannschaften kamen mit ordentlich Tempo aus der Kabine. Doch es blieb dabei, dass die großen Strafraumszenen aus blieben. Zudem hatte die Begegnung ein wenig an Härte zugenommen, weshalb es auch manchmal zu Unterbrechungen kam. Nach den ersten flotten Minuten wurde es immer rauher und so schien der Fußball von übermotivierten Aktionen ein wenig überstrahlt zu werden.

Nach einer Stunde passierte mal wieder Etwas vor den Toren. Rostocks Neuzugang Lukowicz, der sich vor dem Spiel viel vorgenommen hatte, versuchte sich nach einem Steilpass und zog ab, doch auch er scheiterte an Männel.

Nun begann die Partie wieder ein wenig besser zu werden, doch ein Feuerwerk wurde trotzdem von beiden Mannschaften nicht abgefackelt. Mit einigen Wechseln versuchten die Trainer noch einmal frischen Wind in die Angriffsbemühungen zu bringen, doch dies verfehlte seine Wirkung ein wenig. Zwanzig Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit wurden dann auch die Gastgeber wieder richtig gefährlich. Samson hatte im Liegen auf Skarlatidis weiter geleitet, der schloss von zwei Gegenspielern bedrängt ab und brachte das Ding auch auf die kurze Ecke, doch Marcel Schuhen, der Torwart des FC Hansa Rostock, konnte soeben noch beide Fäuste hoch reißen.

Aue investierte nun noch einmal Alles, doch Wegner scheiterte erst an Schuhens starker Parade, zwei Minuten später parierte der Keeper erneut, dieses Mal gegen Skarlatidis. Insgesamt reichte es nicht mehr zu ersehnten Heimsieg für die Veilchen, die sich die Punkte im Derby teilen müssen.


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Daten zum Spiel

Anstoß: 05.09.2015 um 14.00 Uhr (7. Spieltag 2015/16)

Ergebnis: 0 : 0 (0:0)

Tore:

Erzgebirge Aue: Männel - Rizzuto, Steve Breitkreuz, Susac, Hertner - Samson, Philipp Riese - Skarlatidis, Kvesic (72. Yildiz), Nicky Adler (56. Handle) - Wegner (87. Tiffert)

Hansa Rostock: Schuhen - Ahlschwede, Henn, Erdmann, Gardawski - Kofler, Mem-Ikeng - Gottschling (69. Andrist), Jänicke - Lukowicz (78. Perstaller), Benyamina

Zuschauer: 10850

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