Karlsruhe gewinnt durch Last-Minute-Tor in Darmstadt - Spielbericht

Der Karlsruher SC konnte nicht glänzen, aber am Ende sind es die Punkte die zählen. Durch einen späten Treffer von Hakan Calhanoglu macht der KSC einen riesigen Schritt in Richtung 2. Bundesliga. Darmstadt hatte sich teuer verkauft, war auf Augenhöhe und hätte selbst gewinnen können.

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Ergebnis: 0 - 1
Der Cheftraier der 98er, Dirk Schuster, nach nach dem 2:0 Erfolg über die Offenbacher Kickers gleich drei Wechsel an der ersten Elf vor. Behrens startete an Stelle von Ratei. Zielinskiy ersetzte Baier, der an einer Knieblessur laboriert. Hübner durfte für den gelb gesperrten Zimmermann auflaufen.

Markus Kauczinski, der Übungsleiter des Aufstiegsaspiranten aus Karlsruhe, sah nach dem überzeugenden 4:1 Sieg gegen den Karlsruher SC kaum Anlass, auch nur die kleinste Änderung auf personeller Seite vorzunehmen und schickte die gleiche Elf ins Rennen, die den Grundstein zum Sieg gegen den CFC gelegt hatte.

Beide Mannschaften begannen mit offenem Visier, doch aus dem Spiel heraus sollte wenig gehen. Nach 10 Minuten gab es dann die erste Chance für die Gäste. Ein Freistoß aus dem Halbfeld von Alibaz fand 7 Meter vor dem Tor Dominic Peitz, der den Ball aber haarscharf übers Tor jagte.

14. Minute, Steegmann versuchte sich aus rund 22 Metern, doch sein Flachschuss wurde zur sicheren Beute fürOrlishausen, dem Routinier im Tor des Karlsruher SC, der auf jeden Fall auch nächste Saison das Tor der Badener hüten soll. Der folgende Eckball wurde extrem gefährlich. Nach einer Verlängerung war Steegmann völlig frei 10 Meter vor dem Tor. Sein Schuss wurde in allerletzter Sekunde geblockt, sonst wäre der SVD in Führung gegangen.

Nur drei Minuten später gab es wieder Ecke für den SVD. Erneut wurde es gefährlich. Karlsruhe konnte nicht entscheidenend klären und Sulu kam von der Strafraumgrenze aus zum Abschluss, doch erneut konnte sich ein Karlsruher dazwischen werfen.

Nach 27 Minuten trat C alhanoglu einen Freistoß aus dem linken Halbfeld. Die Flanke entwickelte sich zu einem tückischen Schuss, den Zimmermann, der Mann zwischen den Pfosten des Darmstädter Tores nur mit Mühe über die Latte lenken konnte.

Die Partie verflachte ein wenig und beide Mannschaften waren erst einmal auf eine sicher Defensive bemüht. In der 38. Minute sorgte wieder ein Darmstädter Standard für Gefahr, doch Latza zögerte an der Strafraumgrenze zu lange un d sein Schuss wurde dann geblockt und kein Problem für Orlishausen, der den Ball und somit auch den 0:0 Pausenstand festhielt.

Darmstadt kam nach dem Seitenwechsel besser aus der Kabine und hatte bereits in der 48. Minute die erste gute Chance. Nach einem wahrlosen Durcheinander an der Karlsruher Strafraumgrenze kam Zielinskiy zum Schuss, verpasste das Ziel allerdings deutlich.

In Minute 54 kam der KSC zu einem Konter. Nach einem feinen Pass war van der Biezen durch, doch Gorka konnte im letzten Moment noch sauber auf Kosten einer Ecke klären.

Nach einer guten Stunde gab es dann die nächste Standardsituation für die Lilien. Latza jagte den Ball auf den Karlsruher Kasten. Doch sein Versuch war zu zentral und Orlishausen konnte das Leder aus der Gefahrenzone fausten.

Nur zwei Zeigerumdrehungen später brachte dann Calhanoglu auf der gegenüberliegenden Seite einen Eckball auf van der Biezen, der allerdings hauchdünn über die Querlatte abschloss.

Es folgte eine sehr zerfahrene Phase, die allerdings durch munteres Pressing beider Mannschaften geprägt war. Darmstadt hatte hier mehr vom Spiel und schaffte es sogar streckenweise, den Tabellenführer in der eigenen Hälfte einzuschnüren. Karlsruhe lauerte hingegen auf Konter und hoffte, so die kompakte Liliendefensive aushebeln zu können.

Kurz vor Schluss ging der KSC dann in Führung nach einem Freistoß von Calhanoglu. Der eingewechselte Karim Benyamina köpfte dann, unhaltbar für Zimmermann in die Maschen, doch der Unparteiische gab das TOr auf Grund einer Abseitsstellung nicht.

Nur kurze Zeit später hatte der KSC die nächste Chance. Nach einer Flanke von der rechten Seite kam Koen van der Biezen mit dem Kopf an.

Direkt vor dem Abpfiff holte Calhanoglu noch einmal einen Freistoß aus 24 Metern zentral vor dem Tor heraus. Der Gefoulte schoss selbst und zirkelte das Ding auf die Torwartecke. Doch Zimmermann hatte bei dem Geschoß keine Chance.

Calhanoglu war nun wie beflügelt und versuchte in der Nachspielzeit einen direkten Freistoß aus 40 Metern, doch diesmal war Zimmermann da.

Am Ende blieb es beim 1:0 Erfolg für den Karlsruher SC, der wirklich bitter für die Hausherren war. In einem zerfahrenen Spiel, in welchem es nur Chancen nach Standardsituationen gab, zeigte sich wieder, dass wenn man oben steht, läuft es einfach.

Stimmen zum Spiel folgen.


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