Heidenheim startet mit 3:0-Sieg über Chemnitz in die Restrunde - Spielbericht

Heidenheims Jahresauftakt ist geglückt. Mit 3:0 gewann die Schmidt-Truppe gegen gut spielende Chemnitzer. Der CFC war gerade drauf und dran, den Ausgleich zu erzielen, Schnatterer hatte den FCH in der ersten Hälfte in Führung gebracht, als Heidenheim mit einem Doppelpack den Sack zumachte. Die Treffer zwei und drei erzielte ebenfalls der Kapitän der Ostalber, der damit eindeutig der Matchwinner ist.

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Heidenheim startet mit 3:0-Sieg über Chemnitz in die Restrunde - Spielbericht
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Ergebnis: 3 - 0 (1:0)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!

Frank Schmidt, der Cheftrainer des souveränen Tabellenführers, nahm nach dem 2:2 vor der Winterpause gegen den MSV Duisburg zwei Abwandlungen an seiner Startaufstellung vor und brachte Wittek und Bagceci für den gelb gesperrten Göhlert und Strauß.

Karsten Heine hingegen, der Chefcoach des Chemnitzer FC, beließ es nach dem 2:0 Sieg über Osnabrück bei einem verletzungsbedingten Wechsel. Semmer rückte für den erkrankten Makarenko in die Startelf.

Zwar hat der Ligaprimus das Heft vom Anpfiff weg in die Hand genommen, doch die Himmelblauen versteckten sich keinesfalls und versuchten sich daran, den Gegner früh unter Druck zu setzen. So entwickelte sich ein Kampf im Mittelfeld, der immer wieder durch kleinere Fouls unterbrochen wurde. Nach 16. Minuten gab es dann den ersten Torversuch der Hausherren. Reinhardt brachte eine Ecke in den Strafraum und fand einen Abnehmer. Malura hatte sich hochgeschraubt und versuchte, den Ball mit dem Scheitel in die lange Ecke zu leiten. Allerdings hatte er nicht genau genug gezielt und traf nur das Außennetz.

Das Spielgeschehen verlagerte sich mit zunehmender Zeit in die Hälfte des Chemnitzer FC. Nach 21 Minuten dann passierte, was sich bereits abgezeichnet hatte. Chemnitzer war gerade in die Offensive gegangen, schon ging es ganz schnell. Morabit trieb das Runde in Richtung Chemnitzer Tor. Er erblickte Marc Schnatterer und spielte einen Traumpass auf seinen Kapitän. Der ging von links in den Strafraum und schlenzte das Kunstleder ganz locker aus kurzer Distanz zum 1:0 in die Maschen.

Den Sachsen ergeben sich zwar immer wieder Konterchancen, doch die Mannschaft von Karsten Heine brauchte immer wieder zu lange im Umschaltspiel. Ganz anders die Hausherren, die richtig munter weiterhin frei aufspielten. Nach 31 Minuten versuchte sich Maik Kegel aus 25 Metern halbrechter Position und verfehlte das Tor der Gäste um ein gutes Stück. Die Platzverhältnisse verschlechterten sich zunehmend, so dass Distanzschüsse als probates Mittel schienen.

Auf der Gegenseite versuchte sich nur drei Zeigerumdrehungen später ebenfalls ein Akteur aus der Distanz. Kolja Pusch jagte einen Flatterball auf das Tor, den Sabanov, der Routinier zwischen den Pfosten des Tores des 1. FC Heidenheim, mit Mühe erst im nachfassen sichern konnte.

Heidenheim ließ den Gegner nun ein wenig kommen und die Himmelblauen rückten auf. Allerdings ließ der CFC die zündende Idee vermissen, gegen die beste Defensive der gesamten Liga etwas auszurichten. Thomas Birk fasste sich in der 39. Spielminute dann ein Herz und tankte sich durch die gesamte Heidenheimer Hintermannschaft hindurch bis in den Strafraum. Jedoch war der Winkel zu spitz geworden und der Abschluss rauschte klar am Ziel vorbei.

Heidenheim wurde kurz vor dem Seitenwechsel wieder aktiver und so ging es hin und her. Chancen kamen allerdings nach wie vor nicht wirklich zu Stande, da sich beide Mannschaften immer wieder Fehlpässe erlaubten. Kurz vor der Halbzeitpause wurde es allerdings noch einmal richtig eng für die Gastgeber. Nach einer Ecke von der rechten Seite kam Bankert mit dem Kopf zum Abschluss und setzte diesen perfekt an. Doch Erol Sabanov reagierte mustergültig und vereitelte mit einer Glanzparade den Ausgleich.

Die große Chance vor der Pause schien den Gästen Selbstvertrauen zu geben und so kamen die Sachsen besser aus der Kabine. Nach einer Ecke in der 51. Minute landete die Kugel bei Birk. Der versuchte sich von der Strafraumgrenze und hätte beinahe den Ausgleich erzielt, doch Schnatterer klärte den abgefälschten Ball auf der Linie per Kopf.

Nach zehn Minuten hatte sich der Tabellenführer aus der Umklammerung befreit und konnte den Spielverlauf offener gestalten. Gefährlich wurde es allerdings in dieser Phase wenn überhaupt dann nur durch Standards. Nach einer guten Stunde gab es einen Freistoß aus guter Position für die Himmelblauen. Garbuschewski legte sich den Ball zurecht und zirkelte diesen dann über die Mauer genau an das Lattenkreuz. Da wäre Sabanov absolut machtlos gewesen.

Chemnitz war nun wieder drückend überlegen und konnte das Spiel in die Hälfte der Gastgeber verlegen. Doch mitten die stärkste Phase der Gäste hinein hatte Marc Schnatterer die große Chance zur Vorentscheidung. Nach einem langen Ball kam er an den Ball und lief frei auf Riederer, den Mann zwischen den Pfosten des Chemnitzer FC, zu. Mit einem gefühlvollen Heber überlüpfte der Torschütze des ersten Tores den Keeper, verpasste das Tor aber knapp.

Schnatterer riss das Heft nun an sich und ging eine Viertelstunde vor dem Abpfiff an Birk vorbei in den Strafraum. Birk eilte hinterher und grätschte den Heidenheim im Strafraum um, so dass der Unparteiische, Benjamin Cortus, auf Elfmeter entscheiden musste. Diesen verwandelte der Gefoulte selbst eiskalt zum 2:0 in der 75. Spielminute.

Und zwei Zeigerumdrehungen später legte Schnatterer noch Einen nach. Nach eine Flanke von der rechten Seite legte Schnatterer den Ball per Hacke auf Thurk, der sofort wieder zurückspielte. Frei vor dem Tor verwandelte der Heidenheimer Topscorer gewohnt sicher zum entscheidenden 3:0.

Nun war die Luft natürlich raus. Chemnitz hatte sich ergeben und Heidenheim spielte die Zeit souverän runter. Am Ende blieb es beim 3:0. Chemnitz hatte sich zwar teuer verkauft, aber Heidenheim ist einfach eiskalt in der Chancenverwertung und traf heute immer wieder zum richtigen Zeitpunkt.

Weitere Daten zu diesem Spiel stehen momentan noch nicht zur Verfügung!

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