Heidenheim nutzt die Patzer der Konkurrenz und springt auf den Relegationsplatz - Spielbericht

Florian Niederlechner schnürte den ersten Doppelpack für den 1. FC Heidenheim und es war ein immens wichtiger. Durch den 2:1 Sieg gegen den 1. FC Saarbrücken schaffte die Mannschaft um Trainer Frank Schmidt den Sprung auf den Relegationsplatz zum Aufstieg dank den Patzern von Münster und Osnabrück.

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Heidenheim nutzt die Patzer der Konkurrenz und springt auf den Relegationsplatz - Spielbericht
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Ergebnis: 1 - 2
Saarbrückens Cheftrainer Jürgen Luginger nahm, verglichen zur 1:3 Niederlage beim SV Wehen Wiesbaden, eine Änderung in der ersten Elf vor und startete mit Pellowski an Stelle von Köhler.

Heidenheims Cheftrainer Frank Schmidt hingegen nahm nach dem 2:2 gegen Borussia Dortmund gleich drei Abwandlungen seiner Startaufstellung vor. Sattelmaier, Bagceci und Krebs begannen für Sabanov, Titsch-Rivero und Thurk.

Heidenheim presste früh und zeigte unbändigen Willen. Doch die Saarbrücker steckten auch nicht auf und konnten der Tabellensituation entsprechend frei aufspielen. Die Anfangsphase war jedoch eher erfüllt von vielen Fouls und Schiedsrichter Thomsen musste oft eingreifen. Doch Torchancen blieben in den ersten 20 Minuten aus. Dann brachte Saarbrückens Stiefler eine Flanke in den Heidenheimer Strafraums und Tim Stegerer verpasste haarscharf kurz vor dem Tor und so blieb es vorerst beim 0:0.

Heidenheim hatte dann in der 26. Minute den ersten Torschuss. Robert Strauß versuchte sich aus 24 Metern, scheiterte aber an Enver Marina, der zwar seinen Stammplatz im Laufe der Saison verloren hatte, aber diesmal zum Abschluss seiner Karriere noch einmal das Saarbrücker Tor hüten durfte.

Kurz darauf gingen die Gäste aus Heidenheim dann in Führung. Saarbrücken verlor den Ball leichtfertig und Florian Niederlechner konnte dann aus 8 Metern Torentfernung zum 1:0 für den FCH einnetzen.

Doch Saarbrücken fand die passende Antwort nur drei Minuten später. Nach einem langen Einwurf landete der Ball bei Lukas Kohler, der aus 16 Metern das Leder zum 1:1 Ausgleich in die Maschen jagte.

Doch Heidenheim ließ sich durch den Ausgleich nicht aus dem Konzept bringen und schlug selbst noch einmal zurück. In Minute 35 drängte Schnatterer auf der linken Seite in den Strafraum und brachten den Ball mit viel Übersicht zum Torschützen des ersten Heidenheimer Tores, Florian Niederlechner. Dieser musste nur noch den Fuß hin halten um das 2:1 für die Gäste zu erzielen.

Kurz vor dem Seitenwechsel verpassten die Hausherren den erneuten Ausgleich. Stiefler versuchte sich direkt bei einem Freistoß. Sattelmeier, der Sabanov-Ersatz zwischen den Pfosten des Heidenheimer Tores, konnte den guten Versuch gerade noch mit den Fingerspitzen an die Querlatte leiten und den Gegentreffer verhindern.

Nach dem Seitenwechsel spielten beide Mannschaften munter weiter nach vorne. In der 56. Minute hätte Heidenheim den Vorsprung ausbauen können. Der erneut stark spielende Marc Schnattere hatte den wiedergenesenen Alper Bagceci bedient, doch dieser verfehlte das Saarländer Tor um Zentimeter.

Auch Saarbrücken hatte seine Chancen. Im direkten Gegenzug kam Sven Sökler in aussichtsreicher Position zum Abschluss, doch Kevin Kraus warf sich in den Ball und verhinderte den Einschlag im eigenen Tor.

Heidenheim hatte jedoch mittlerweile das Spiel im Griff und ließ Saarbrücken nur noch selten an den Ball kommen. Die Partie verflachte dann zusehends und Heidenheim war auf die Sicherung der drei Punkte bedacht. In der 69. Minute waren diese dann aber in großer Gefahr. Kevin Kraus konnte nach einer Saarbrücker Ecke den Ball noch von der Linie köpfen.

Eine Viertel Stunde vor dem Abpfiff hätte Alper Bagceci dann erneut die Entscheidung auf dem Fuß, vergab aber erneut aus 8 Metern Torentfernung.

In der Schlussphase schaffte es der FCS dann die Gäste in die eigene Hälfte zu drängen, doch die Luginger-Elf konnte daraus kein Kapital mehr schlagen.

Am Ende blieb es beim knappen, aber nicht unverdienten 2:1 Erfolg für den 1. FC Heidenheim, der dadurch an Münster und Osnabrück vorbei zieht und auf Rang drei springt.

Stimmen zum Spiel folgen.

Quelle: www.

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