Halle mit spätem Ausgleich gegen die Kickers - Spielbericht

Eigentlich sah Alles nach einem Sieg für die Stuttgarter Kickers aus. Enzo Marchese hatte in der ersten Halbzeit einen Strafstoß zur Führung für die Gäste verwandelt. Von Halle war dann im zweiten Durchgang nicht mehr viel gekommen, doch in der Nachspielzeit war es Pierre Merkel, der den Punktgewinn für den HFC sichern konnte. Damit machte der Hallenser den Degerlochern einen Strich durch die Rechnung, den mit einem Sieg hätten sich diese den vierten Platz mit dem SV Wehen Wiesbaden geteit.

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Halle mit spätem Ausgleich gegen die Kickers - Spielbericht
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Ergebnis: 1 - 1 (0:1)
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Sven Köhler, der Chefcoach der Hallenser, nahm nach der bitteren 0:3 Pleite gegen den 1. FC Saarbrücken drei Umstellungen an seiner ersten Elf vor. Sembolo fehlte gelbgesperrt, Brandt und Ziegenbein fehlten verletzt. Dafür starteten Baude, Lindenhahn und Kruse.

Horst Steffen, der Mann an der Seitenlinie bei den Stuttgarter Kickers, nahm nach dem 2:0 Sieg gegen den MSV Duisburg eine Umstellung an seiner Startformation vor und brachte Müller für den an Fersenproblemen agierenden Gerster.

Halle startete engagiert und hatte zu Beginn mehr vom Spiel als der Gast aus Schwaben, allerdings mangelte es noch am letzten Pass. Nach sieben Minuten versuchte sich Akaki Gogia an einem Freistoß, doch Mark-Patrick Redl, der Mann im Kasten der Stuttgarter Kickers, war zur Stelle und konnte den Einschlag vereiteln, Marc Stein klärte komplett, ehe ein Hallenser zum Nachschuss ansetzen konnte.

Da die Gäste nach gut 10 Minuten besser zu werden schienen, entwickelte sich zwischenzeitlich ein Geplänkel im Mittelfeld, ehe die Gäste dann immer überlegener wurden. In der 18. Minute wurde es dann erstmals gefährlich vor dem Tor der Hausherren. Marc Stein hatte einen tollen, öffnenden Pass zu Randy Edwini-Bonsu gespielt. Der tankte sich zur Grundlinie durch und brachte die Pille dann in die Mitte, wo Badiane nur um wenige Zentimeter den Kopfball verpasste.

Doch auch die Hausherren steckten nicht auf und versuchten weiterhin nach vorne zu spielen. Gogia, der auffälligste Spieler des HFC bisher, hatte nach 23 Minuten einen tollen Pass auf Furuholm gespielt, der allerdings zu überhastet abschloss und die Pille klar über den Querbalken jagte.

Im direkten Gegenzug gab es dann Elfmeter für die Kickers, den Lindenhahn durch ein Foul an dem durchgestarteten Calamita verursachte. Enzo Marchese legte sich den Ball zurecht und verwandelte diesen eiskalt in der 25. Minute zum 0:1 für die Gäste.

Halle war geschockt, brauchte aber nicht lange, um wieder ins Spiel zu finden. Allerdings zogen sich die Kickers ein wenig zurück und ließen die Gegner kommen, um dann mit einem Konter die Führung aus zu bauen. Die Hallenser hatten allerdings Probleme, aus der Überlegenheit Kapital zu schlagen. Kurz vor der Halbzeit zappelte der Ball erneut im Netz der Hausherren, nachdem Enzo Marchese den Ball per Freistoß in die Mitte brachte und Badiane einnicken konnte. Allerdings entschied das Schiedsrichtergespann auf Abseits und so gingen die Degerlocher mit der Knappen Führung in die Pause.

Beinahe hätte der zweite Spielabschnitt mit einem Paukenschlag begonnen. Nur 120 Sekunden nach dem Wiederanpfiff war Gerrit Müller am Ball und zog ab, doch Pierre Kleinheider, der Mann im Kasten des Halleschen FC, war hellwach und konnte gut parieren.

Beim HFC schien ein wenig die Luft raus zu sein, da sie neben vielen Fehlpassen anfingen, hauptsächlich mit langen Bällen zu agieren, die für die Kickers sehr einfach zu verteidigen waren. Mit dem Mut der Verzweiflung versuchte es Sören Bertram nach einer Stunde aus der Distanz, doch auch dieses Mittel schien nicht das Richtige zu sein, um die drohende Niederlage noch abzuwenden.

Stuttgart beschränkte sich auf das Nötigste und konnte in der 71. Minute wieder gefährlich werden . Nach einem guten Pass von Marchese in den Lauf von Edwini-Bonsu konnte dieser abziehen und jagte die Pille nur um wenige Zentimeter über den Querbalken.

Von den Hausherren kam nach dem Seitenwechsel nahezu gar nichts mehr, auch wenn sie in der Schlussphase versuchten, noch einmal Alles nach vorne zu werfen. Den Gästen öffneten sich allerdings dadurch einige Räume zum Kontern, die beinahe zehn Minuten vor dem Ablauf der regulären Spielzeit zur Entscheidung geführt hätten. Baumgärtel hatte den Ball von de linken Seite an den Fünfer geflankt, wo Soriano den Ball nur knapp am Pfosten vorbei setzte.

Als Alle bereits mit dem Sieg für die Gäste gerechnet hatten, fiel doch noch aus heiterem Himmel der Ausgleich. Chris Reher hatte sich auf der rechten Außenbahn durchgesetzt und die Hereingabe an den Elfmeterpunkt geschlöagen, wo Merkel völlig frei einschieben und den 1:1 Ausgleich und Endstand herstellen konnte, obwohl keiner mehr einen Cent auf die Sachsen-Anhalter gesetzt hätte.


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