Erfurt sichert den Klassenerhalt durch einen 2:1-Sieg im Derby gegen Chemnitz - Spielbericht

Rot-Weiß Erfurt hat nach der schrecklichen Hinrunde den Spieß umgedreht und ist nun zwei pielteage vor Schluss endgültig sicher. Gegen den Chemnitzer FC gelang der Mannschaft von Alois Schwartz ein 2:1 Erfolg im Chemnitzer Stadion an der Gellertstraße.

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Ergebnis: 1 - 2
Gerd Schädlich nahm im Vergleich zur 1:4 Pleite seiner Himmelblauen gegen den Karlsruher SC drei personelle Änderungen vor. Wilke, Birk und Fink ersetzten Wachsmuth, den gelbgesperrten Bankert und Kegel.

Alois Schwartz hingegen nahm nach dem 1:1 gegen Münster nur zwei Wechsel vor. Ofosu-Ayeh musste verletzungsbedingt passen und Nielsen musste vorerst mit einem Platz auf der Bank Vorlieb nehmen. Fillinger und Tunjic starteten dafür von Beginn an.

Beide Mannschaften spielten, wie zu erwarten war, munter nach vorne. Nach sechs Minuten hatten dann die Gäste die erste Chance. Engelhardt hatte auf Czichos gespielt, der eine Flanke in den Strafraum brachte, wo er in Tunjic einen Abnehmer fand. Dieser köpfte den Ball aber am Tor vorbei.

Auch Chemnitz hatte dann die erste Chance in der 10. Minute. Anton Fink, der Toptorjäger der Himmelblauen, kam aus 13 Metern mittig vor dem Tor zum Abschluss, jagte den Ball allerdings überhastet am Tor vorbei.

Nach einer Viertel Stunde kamen die Hausherren erneut gefährlich vor das Tor von RWE. Nach einem langen Pass auf Makarenko hatte sich Möhwald vershätzt und Makarenko nahm den Ball vom Strafraumeck direkt. Das Leder jagte mit Schmackes am langen Pfosten vorbei.

Erfurt tat sich schwer im Angriff und hatte immer wieder viel in der Defensive zu tun. Erst kurz vor der Halbzeitpause wurde RWE wieder gefährlich. Nach einem Durcheinander im Chemnitzer Strafraum kam der Ball zu Tunjic, der den Hammer auspackte. Allerdings war dieser nicht genau genug und Schmidt, der Mann zwischen den Pfosten des Tores des Chemnitzer FC, konnte den Ball entschärfen.

In der Schlussphase der ersten Hälfte drückte Erfurt dann auf die Führung. Nach einer Passstaffete in der 43. Minute kam der Ball zu Morabit, der diesen vor das Tor lupfte. Wilkewollte klären, brachte den Ball aber direkt zu Tunjic, dessen Schuss aber dann direkt in die Arme von Schmidt abgefälscht wurde.

Mit dem Pausenpfiff gelang den Gästen dann der erste Treffer der Partie. 17 MEter vor dem Tor bekamen die Erfurter einen Freistoß zugesprochen. Nils Pfingsten-Reddig verwandelte diesen mit einem Schlenzer über die Mauer in die Maschen zum 0:1.

Und der zweite Rückschlag für den CFC ließ nach dem Seitenwechsel nicht lange auf sich warten. In der 47. Minute zappelte der Ball erneut im Netz des Tores des CFC. Morabit setzte sich auf dem Flügel gegen zwei Gegner durch und brachte eine gute Flanke in die Mitte. Der Chemnitzer Schlussmann, Schmidt, hatte den Ball eigentlich bereits, doch ihm rutschte das Leder wieder aus den Händen und Strangl nutzte diesen Patzer gedankenschnell zum 2:0 für seine Mannschaft.

Chemnitz war in der Folge bemüht, doch wirklich gefährlich wurde die Elf von Gerd Schädlich nicht. Und die offensive Ausrichtung spielte den Konterstarken Erfurtern natürlich in die Karten. Bach einem solchen bekamen die Rot-Weißen einen Freistoß zugesprochen. Den setzte Pfingsten-Reddig an die Querlatte.

Doch Chemnitz konnte den Anschluss noch einmal herstellen. In der 83. Minute führte Kegel einen schnellen Freistoß aus. Der Ball kam zu Fink, der sich um seinen Gegner herum drehte und aus spitzem Winkel das Leder im kurzen Eck unterbrachte und auf 1:2 verkürzte.

Nur drei Minuten später gab es eine Kopie des Anschlusstreffers, doch diesmal nahm Fink den Ball volley und knallte diesen an die Querlatte.

Das war es allerdings dann auch. Durch eine kurze Drangphase konnte Erfurt den Chemnitzer FC schachmatt setzen und sich drei Punkte sichern.

Stimmen zum Spiel folgen.


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Kommentar von Christian am 06.05.2013 um 15:52 Uhr:

hallo

leider ist die aussage falsch dass Erfurt definitiv sicher ist.es ist zwar relativ unwahrscheinlich,aber dennoch möglich dass erfurt absteigt(worst case wäre punktgleichheit mit dortmund2 und das schlechtere torverhältnis)

anbei ein link eines artikels der erfurter website indem dieses szenario beschrieben wird.



zitat: "Dafür müssten uns allerdings zugleich auch alle zwischen uns und Dortmund noch stehenden Mannschaften ebenfalls noch überflügeln und der BVB in seinen drei Spielen viele Tore schießen. Es ist die einzig denkbare Konstellation bei der wir noch das Nachsehen haben könnten. Theoretisch möglich, praktisch aber wohl kaum denkbar."

http://www.rot-weiss-erfurt.de/news/details/4942-

1/aktuelles/news/news-12.htm



MFG

Christian

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