Dynamo Dresden zerlegt Unterhaching mit 5:1 - Spielbericht

Einen herben Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg musste die Spielvereinigung Unterhaching hinnehmen. Bei Dynamo Dresden setzte es eine deutliche 5:1 Niederlage und so konnte nun auch Borussia Dortmund II an den Müchener Vorstädtern vorbei ziehen, die damit auf den Vorletzten Platz abgerutscht sind. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt zwei Punkte. Dresden scheint nach der Negativserie wieder in die Spur gefunden zu haben und konnte, nachdem man so mit der Chancenverwertung haderte, in den letzten beiden Spielen insgesamt neun Treffer machen. Der Zweitligaabsteiger bleibt somit auf Rang 10. Unterhaching zerfiel, nachdem man zuletzt vier Punkte aus zwei Spielen holte, in die Einzelteile und ging verdient auch in der Höhe unter.

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Dynamo Dresden zerlegt Unterhaching mit 5:1 - Spielbericht
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Ergebnis: 5 - 1 (2:0)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!

Peter Nemeth, der Cheftrainer Dynamo Dresdens, stellte nach dem 4:3 Sieg gegen die Stuttgarter Kickers nicht um und vertraute exakt der gleichen Startformation.

Claus Schromm, der Mann an der Seitenlinie der Spielvereinigung Unterhaching, hatte nach dem 3:3 gegen Cottbus große personelle Probleme und konnte auf der Ersatzbank nur mit vier Ersatzspielern aufwarten. Seine Anfangsformation musste er immerhin nur einmal verändern und startete mit Dittrich für den erkrankten Schwabl.

Dynamo erwischte einen perfekten Start und bereits nach 240 Sekunden zappelte der Ball im Netz der Spielvereinigung Unterhaching. Marvin Stefaniak konnte sich stark auf der Außenbahn gegen seinen Gegenspieler durchsetzen und spielte das Spielgerät flach in die Mitte, wo Justin Eilers aus kurzer Distanz nur noch zur 1:0 Führung einschieben musste.

Unterhaching war noch gar nicht im Spiel angekommen, da wurde es schon wieder aufregend im Strafraum der Gäste. Eilers scheiterte erst aus 14 Metern an einem Abwehrbein, Tekerci schnappte sich den Abpraller und wurde zu Boden gebracht, doch der Unparteiische verweigerte der SGD den Elfmeter.

Dresden ließ sich aber nicht beirren und spielte weiterhin munter nach vorne. In der zehnten Minuten wurde Luca Dürholtz bärenstark vor dem Tor der Oberbayern frei gespielt, scheiterte jedoch an Felix Ruml, dem Mann zwischen den Pfosten des Unterhachinger Tores.

Anscheinend hatte die SGD Etwas wieder gut zu machen, denn keine andere Mannschaft hat vor heimischer Kulisse so wenige Tore geschossen wie der Zweitligaabsteiger. Hier allerdings machten die Sachsen mächtig Dampf. In der 17. Minute versuchte sich Nils Teixeira, doch sei Schuss aus 20 Metern war doch einen Meter zu hoch angesetzt.

Von Unterhaching kam bis dahin nahezu Nichts. Die Spielvereinigung hatte viel zu viel damit zu tun, hinten den Strafraum sauber zu halten. Immer wieder kombinierten sich die Hausherren hier durch. In der 22. Minute lief der Ball über Eilers auf Hartmann, doch auch er setzte zu hoch an.

Das Einzige, was sich die Hausherren hier gefallen lassen mussten war, dass man zu fahrlässig mit den Chancen umging. Nach einer guten halben Stunde scheiterte Dürholtz mit einem tollen Schuss an der Querlatte des Tores der Unterhachinger.

In der 39. Spielminute war dann aber der zweite Treffer der Gastgeber überfällig. Erst scheiterte Abwehrhühne Michael Hefele noch an der Ferse von Felix Ruml, nach der anschließenden Flanke von Marco Hartmann musste Eilers nur noch den Kopf hinhalten, um den Doppelpack zu schnüren und auf 2:0 zu erhöhen.

Der einzige Unterhachinger in Topform war Felix Ruml. Dieser sorgte kurz vor der Pause dafür, dass seine Mannschaft noch von einem eventuellen Punktgewinn träumen durfte. Im 1 gegen 1 gegen den heranstürmenden Teixeira parierte dieser stark, der Angreifer war allerdings beim Zuspiel im Abseits.

Nach dem Seitenwechsel bot sich das gleiche Bild. Dynamo machte mächtig Dampf, Unterhaching hatte einfach keine Möglichkeit, selbst ins Spiel zu kommen. Keine Minute war gespielt, da war Eilers schon wieder drauf und dran zu treffen. Er schüttelte Thiel stark ab, setzte das Ding dann aber am rechten Pfosten vorbei.

Erst vier Minuten waren im zweiten Durchgang absolviert, da war der Deckel endgültig drauf. Nach einem Eckball von Marvin Stefaniak kam Marco Hartmann heran gerauscht und machte mit einem Kopfball den Treffer zum 3:0.

Die Hausherren ließen es nun langsamer angehen und beruhigten das Spiel. Claus Schromm wechselte und zweifach, und dies erzielte, zumindest kurzfristig eine positive Wirkung. Nach einer knappen Stunde holte Hufnagel einen Elfmeter gegen Tekerci heraus, dieser war dem Hachinger in die Hacken gelaufen. Yannic Thiel machte eiskalt das 1:3 aus Sicht der Gäste.

Doch die Freude über den vermeintlichen Anschlusstreffer währte jedoch nicht lange, denn nur vier Minuten später stellte die SGD den alten Vorsprung wieder her. Tekerci hatte Eilers toll steil geschickt und so ließ dieser Erb aussteigen und tunnelte Ruml frech zum 4:1.

Die Partie plätscherte nun ein wenig dahin, doch eine Viertelstunde vor dem Ende der regulären Spielzeit kam es noch dicker für die Gäste. Hartmann hatte einen Traumpass auf Tekerci gespoielt, der hatte viel Platz, setzte sich durch und schlenzte das Runde über den bemitleidenswerten Ruml hinweg in die Maschen zum 5:1.

Anscheinend war nun das Torbedürfnis Dynamos gestillt, denn bis zum Ende der Partie passierte nicht mehr viel. Unterhaching hatte sich schon lange aufgegeben gehabt, doch beinahe wäre das 6:1 noch gefallen. Tekerci tanzte im Strafraum zwei Gegner aus und peilte die obere rechte Ecke an, schlenzte das Ding aber am Pfosten vorbei ins Toraus und so blieb es beim 5:1.


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Daten zum Spiel

Anstoß: 09.05.2015 um 14.00 Uhr (36. Spieltag 2014/15)

Ergebnis: 5 : 1 (2:0)

Tore: 1:0 Eilers (4.), 2:0 Eilers (39.), 3:0 Marco Hartmann (49.), 3:1 Thiel (60. Foulelfmeter), 4:1 Eilers (64.), 5:1 Tekerci (75.)

Dynamo Dresden: Kirsten - Kreuzer, Jannik Müller, Hefele, Teixeira - Moll, Marco Hartmann (81. Andrich) - Stefaniak (79. Jim-Patrick Müller), Dürholtz, Tekerci - Eilers (87. Comvalius)

SpVgg Unterhaching: Ruml - Thiel, Welzmüller, Erb, Hagn - Dittrich (56. Widemann), Schwarz - Hufnagel, Abelski (81. Killer), Redondo - Köpke (56. Kranitz)

Zuschauer: 20202

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