Chancen in Massen, Tor Fehlanzeige. Wehen Wiesbaden und FC Chemnitz trennen sich torlos - Spielbericht

Wehen Wiesbaden bleibt seinem Ruf als "Remismannschaft" treu und kann auch gegen Chemnitz unentschieden spielen. Nach einem aufregenden Spiel geht die Punkteteilung in Ordnung. Besonders hervor zu heben war die Leistung beider Schlussmänner.

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Ergebnis: 0 - 0
Der SV Wehen Wiesbaden wollte nach dem Remis gegen die aufstiegsambitionierten Münsteraner gegen den CFC dreifach punkten. Dafür tauschte Peter Vollmann zwei Positionen seiner Startelf aus. Döringer und Stroh-Engel kehrten in die Startelf zurück. Für Bieler und Zieba bedeutete dies vorerst eine Platz auf der Reservebank.

Gerd Schädlich hingegen konnte mit dem Spiel gegen Rostock zufrieden sein. Trotz Rückstand drehten die Himmelblauen die Partie noch zu einem 2:1 Erfolg. Dementsprechend verzichtete der erfahrene Fußballlehrer auch auf Veränderungen an der Startformation.

Zu Beginn hatten die Gäste etwas mehr von der Partie, doch in der Anfangsphase waren beide noch mehr auf eine kompakte Defensive bedacht. Die erste "bessere" Gelegenheit hatten dann die Hausherren in der 10. Spielminute. Milan Ivana hatte sich auf der rechten Außenbahn durchgesetzt und brachte eine Flanke von der Grundlinie in den Chemnitzer Strafraum. Doch diese ging gut und gerne einen Meter über Freund und Feind hinweg.

Auch in der 18. Minute hatte Wehen eine Möglichkeit. Einen Freistoß aus 25 Metern trat der Topscorer der Wiesbaden, Zlatko Janjic, aber knapp am Tor der Himmelblauen vorbei.

Der CFC konnte dann in der 20. Spielminute die erste gute Gelegenheit verzeichnen. Sascha Pfeffer tankte sich auf der Außenbahn durch und zog eine scharfe Flanke auf den langen Pfosten, wo sich bereits Benjamin Förster in Stellung gebracht hatte. Doch dieser verzog den Ball und jagte das Leder am Tor vom Wiesbadener Keeper Michael Gurski vorbei.

Im direkten Gegenzug war wie aus dem Nichts Dominik Stroh-Engel allein auf weiter Flur Richtung Chemnitzs Schlussmann Philipp Pentke unterwegs. Doch der Abschluss des Wiesbadeners ließ sicherlich bei seinem Trainer zu Wünschen übrig und landete in den Armen von Pentke.

4 Minuten darauf war wieder Zlatko Janjic mit einem Freistoß gefährlich nah am Chemnitzer Kasten. 5 Meter vor dem Strafraum hatte Carsten Sträßer ein Foul begangen. Der Versuch von Janjic flog hauchdünn am Lattenkreuz vorbei.

Es folgte ein absolut offener Schlagabtausch. Zuerst war erneut Pentke per Faustabwehr, noch knapp vor dem einnickbereiten Joe Vunguidica zur Stelle, danach verpasste Florian Hörnig im direkten Gegenzug das von Wehens Schlussmann Gurski gehütete Tor denkbar knapp.

Nur Augenblicke später hatte Hörnig Anton Fink, der sich aktuell mit 14 erzielten Toren die Spitze der Torjägerliste mit dem Bielefelder Fabian Klos teilt, steil geschickt, doch ehe dieser Saisontor Nummer 15 markieren konnte, war Gurski noch an der Pille und entschärfte die Situation im allerletzten Moment.

Es ging weiter mit Möglichkeiten im Minutentakt. Benjamin Förster war es diesmal, der Fink am Strafraum sehr gut bediente. Fink sah den heranstürmenden Gurski kommen und schob an diesem vorbei. Wehens Keeper hatte aber den Weg so zu gemacht, dass Fink haarscharf am Pfosten vorbei schob.

Kurze Zeit später verabschiedeten sich dann beide Mannschaften in die Halbzeitpause. Dass es noch torlos 0:0 stand, war alleine den beiden Tormännern zu verdanken. Die Zuschauer in der BRITA-Arena sahen allerdings ein aufregendes Spiel mit zwei Mannschaften, die drei Zähler einfahren wollten.

Nach dem Wiederanpfiff ging es so weiter, wie die erste Halbzeit gelaufen war. Der SVWW hatte bereits kurz nach Wiederanpfiff die erste gute Gelegenheit in Durchgang zwei. Dominik Stroh-Engel kam im Strafraum zum Abschluss und verpasste das lange Eck.

In der 53. Spielminute fasste sich Thomas Birk ein Herz und zwang Michael Gurski mit einem Hammer aus 30 Metern zu einer Parade, mit der der Wiesbadener Torwart den Ball gerade noch so über die Querlatte lenken konnte.

Sieben Zeigerumdrehungen später waren wieder die Gastgeber am Zug. Joe Vunguidica bekam überraschend im Fünfmeterraum der Gäste aus Chemnitz den Ball vor die Füße, konnte diesen jedoch nicht kontrollieren, so dass Toni Wachsmuth in allerhöchster Not noch klären konnte.

Nach einigen Wechseln verlor das Spiel dann ein wenig an Fahrt und die Mannschaften neutralisierten sich zunehmend im Mittelfeld. Erst in der 74. Spielminute gab es wieder eine Torszene. Landeka zog einen Eckball für Chemnitz auf den langen Pfosten, wo Toni Wachsmuth lauerte, doch wieder war es Gurski, der im allerletzten Augenblick die Hand an den Ball bekam und diesen so klärte.

Nun war wieder der Gast aus Chemnitz im Vorwärtsgang. Sascha Pfeffer zog von der Strafraumkante aus ab und Gurski konnte den strammen Schuss nur abprallen lassen, danach aber unter sich begraben.

Auf der anderen Seite war es dann bereits in den letzten 10 Spielminuten der Defensivakteur Wiesbadens, Nico Herzig, der sich mit einer Direktabnahme versuchte, die allerdings knapp am Gehäuse von Pentke vorbei flog und folgenlos blieb.

Kurz vor Schluss ging es dann noch einmal rund. Landeka war auf der Außenbahn durch und bediente Sascha Pfeffer, welcher direkt auf Anton Fink weiter leitete. Fink fackelte nicht lange und schoss direkt, aber erneut einen halben Meter am Ziel vorbei.

Kurz vor dem Abpfiff bekam der eingewechselte Wiesbadener, Martin Röser, den Ball völlig überraschend am Fünfmeterraum der Chemnitzer auf den Fuß, doch der überragende Mann im Chemnitzer Tor, Pentke, nutzte die Überraschung des Gegenspielers aus und schnappte sich den Ball.

In der Nachspielzeit hatte dann Anton Fink noch einmal eine Gelegenheit, nachdem dieser sehenswert von Stenzel in Szene gesetzt worden war, doch er scheiterte erneut.

Abschließend, bereits am Ende der Nachspielzeit, war es der Chemnitzer Schlussmann Pentke, der den Schlusspunkt mit einer Parade der Kategorie "weltklasse" setzte. Marco Christ feuerte einen fulminanten Freistoß ab, den Pentke gerade noch aus dem linken Eck kratzen konnte und somit dass 0:0 sicherte.

Mit dem Ergebnis dürften vom Spielverlauf her beide Mannschaften leben können. Einziger Kritikpunkt war die Chancenauswertung beider Teams.

Stimmen zum Spiel folgen.


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