Babelsberg siegt überraschend gegen Münster mit 1:0 - Spielbericht

Babelsberg hat sich anscheinend gut von der 1:3 Pleite in Burghausen erholt. Gegen die Mannschaft von Pavel Dotchev reichte der Treffer von Essig aus, um die drei Punkte in Babelsberg zu behalten. Spieler des Spieles war der Mann im Kasten des SVB, Löhe. Dieser hielt nicht nur einen Strafstoss sondern parierte oftmals glänzend.

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Babelsberg siegt überraschend gegen Münster mit 1:0 - Spielbericht
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Ergebnis: 1 - 0
Münster verliert mit dieser bitteren Niederlage an Boden auf den Tabellenführenden Osnabrück. Der VfL ist bereits 4 Punkte vor den Preußen. Bitter für Münster wird sicherlich auch die Sperre für Matthew Taylor werden, der in der Nachspielzeit die Rote Karte wegen einer Tätlichkeit sah.

Babelsberg schafft sich mit diesem Sieg ein Polster von 5 Punkten auf die Abstiegsränge und wurde dem Minimalistenimage des Vereins erneut gerecht.

Christian Benbennek änderte die Startelf seiner Mannschaft zweifach im Vergleich zum 1:3 gegen Burghausen. Opper und Hebib mussten für Heil und Essig Platz machen.

Pavel Dotchev schickte auf Münsteraner Seiter Neupert von Beginn an in die Partie. Dowidat nahm auf der Bank Platz.

Münster kam nach 5 Minuten bereits zur ersten guten Gelegenheit. Nach einem Eckball kam Neupert mit dem Kopf zum Zug. Zum Leidwesen der Preußen brachte der Spieler, der für Dowidat auflief, nicht genug Druck hinter den Ball, weshalb es nicht zu einer brandgefährlichen Situation kam.

Münster wollte von Anfang an der Favoritenrolle gerecht werden und spielte munter nach vorne. In der 8. Minute blieb Matthew Tayler, einer der besten Offensivakteure der Liga, im Mittelfeld hängen. Kurz darauf konnte er sich aber wieder in Szene setzen und brachte den Ball an der Strafraumgrenze auf Truckenbrod, der nicht lange fackelte und schoss. Sein Versuch ging aber über das Tor.

Nur 5 Minuten später hätte sich sein Sturmkollege, Dimitrij Nazarov fast in die Torschützenliste eingetragen, doch nach einer guten Flanke von Grote konnte Daniel Reiche in höchster Not noch auf Kosten einer Ecke für den SCP klären.

Es spielten fast ausschließlich die Gäste in der Anfangsphase. In Minute 15 hätte die Dotchev-Mannschaft in Führung gehen müssen. Nachdem Babelsberg die Situation nicht ordentlich klärte, kam Neupert an den Ball und forderte dem Babelsberger Schlussmann Löhe eine Glanzparade ab. Den Abpraller bekam Matthew Tayler vor die Füße. Doch aus kurzer Distanz wurde das Spielgerät zur nächsten Ecke für die Gäste abgefälscht.

Nur drei Minuten nach dieser Riesenchance war es erneut Löhe, der sich heute in überragender Verfassung zeigte. Nach einem erneuten Eckstoß für Münster kam Truckenbrod an den Ball und hielt drauf. Obwohl Löhe den Ball erst spät sehen konnte, konnte er mit einem grandiosen Reflex den Einschlag verhindern.

In der 18. Minute versuchte Babelsberg erstmals etwas in der Offensive. Koc kam an den Ball und versuchte sich durch die Abwehrreihe des SCP hindurch zu schlängeln und drang in den Strafraum ein. Dort wurde er dann von Neupert gestört. Der Schiedsrichter entschied sofort auf Strafstoss für den SVB und zeigte Neupert die gelbe Karte. Christian Essig trat für die Hausherren an und verwandelte zur mehr als überraschenden 1:0 Führung für die 03er, die zuvor noch kurz vor dem Rückstand standen.

Die Mannschaft von Pavel Dotchev brauchte bis zur 30. Minute, ehe dieser absolut unvorhersehbare Rückstand verdaut war. Eine tolle Flanke fand in Kühne einen Abnehmer. Sein Kopfball schien im Tor der Hausherren ein zu schlagen, doch in allerletzter Sekunde war Löhe wieder zur Stelle und klärte mit einem beeindruckenden Hechtsprung zur nächsten Ecke für Münster.

Die Gäste hatten nun Chancen im Minutentakt und es schien, als wäre der Ausgleich nur noch eine Frage der Zeit. In der 33. und 35. Spielminute war es beide Male Grote, der sich aus spitzem Winkel versuchte. Doch beide Versuche verfehlten das Tor.

Nach weiteren gefährlichen ungenutzten Szenen für Münster ging es für die beiden Mannschaften mit einem unverdienten 1:0 für die Filmstädter in die Halbzeitpause. Nach der Halbzeitpause sorgte eine Münstersche Personalie für Aufregung. Amaury Bischoff, der nach einer Verletzung im Training eigentlich bis Ende des Jahres ausfallen hätte sollen, kam nach nur eineinhalb Wochen zurück und ersetzte Nazarov.

Doch nach dem Wiederanpfiff taten sich die vor der Pause so druckvoll agierenden Preußen aus Münster schwer und kamen kaum noch zu nennenswerten Aktionen. Das Spielgeschehen verlagerte sich zusehends ins Mittelfeld. Erst in der 63. Spielminute wurde es wieder gefährlich. Nachdem Evljuskin der Ball an die Hand sprang entschied der Schiedsrichter erneut auf Strafstoss, diesmal allerdings für die Gäste. Kühne legte sich den Ball zurecht und schien fest entschloßen, den überfälligen Ausgleich für seine Mannschaft zu erzielen. Doch wieder war es Löhe, der parierte und zum wiederholten Male zwischen Münster und dem Ausgleich stand.

Münster kam weiterhin zu sehr vielen aussichtsreichen Standardsituationen, doch jedes Mal ließ die Dotchev-Elf diese ungenutzt. In der 76. Minute war Löhe dann geschlagen, doch wieder blieb der Münsteraner Torjubel aus. Bertzel konnte die Direktabnahme von Menga kurz vor der Torlinie klären.

Die 2.682 Zuschauer in Babelsberg bekamen eine Abwehrschlacht vom Feinsten von ihrem SVB geboten. In der Schlussphase versuchte Münster absolut Alles, um doch noch irgendwie die drohende Niederlage abzuwenden. Doch die Hausherren standen kompakt und machten die Räume eng. Babelsberg schaffte es, die Gäste kontinuierlich zu stören und ließen keine Möglichkeiten mehr zu. Den Schlusspunkt setzte dann aber Matthew Taylor. Doch diesmal konnte er keinen Treffer verbuchen, sondern bekam die rote Karte wegen einer Tätlichkeit.

Durch den Platzverweis wird die Niederlage für Pavel Dotchev noch bitterer.

„Das Spiel ist für uns sehr unglücklich verlaufen. Wir haben zu lasch begonnen, fast überheblich gespielt. Später haben wir den Druck erhöht. Der Gegner hat eine tolle Einstellung gezeigt. Wir hatten große Probleme mit deren Spielweise. Man kann wohl sagen, dass die Niederlage so schon in Ordnung geht“, resümierte Pavel Dotchev in der anschließenden Pressekonferenz.

Quelle: www.


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