Aachen gewinnt gegen Saarbrücken mit 2:0 - Spielbericht

Die "Pleitegeier" starten mit einem Sieg in das Jahr, in dem der Neubeginn gestartet werden soll. Das Ersatzgeschächte Saarbrücken fand nicht in eine Partie, die von Unsicherheit geprägt war.

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Aachen gewinnt gegen Saarbrücken mit 2:0 - Spielbericht
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Ergebnis: 2 - 0
Beide Mannschaften mussten sehr verändert im Vergleich zu den Partien vor dem Jahreswechsel auftreten. Aachen musste wegen der finanziellen Probleme einige Spieler abgeben. Obwohl sich einige Spieler trotz Gehaltskürzungen für einen Verbleib beim Traditionsverein entschieden hatten, verließen doch einige Akteure den TSV. Saarbrücken hingegen beklagt eine lange Listen an verletzten Spielern.

Dem war geschuldet, dass beide Mannschaften mit neuen Systemen auflaufen mussten und dies war in der Anfangsphase spürbar. Die Zuschauer am Tivoli sahen eine zerfahrene Partie mit vielen individuellen Fehlern und kaum Torszenen. Erst in der 28. Minute gab es die erste richtig gefährliche Situation. Nachdem Kefkirs Freistoßflanke geklärt wurde, kam dieser erneut zu einer Hereingabe und fand Leipertz. Dessen Abschluss konnte aber von Fernandez zwischen den Pfosten des Saarbrückener Tores abgewehrt werden.

Nur eine Minute später gingen die Hausherren dann in Führung. Drevina konnte Marquet gut in Szene setzen, der auf Kefkir quer legte. Kefkir schaffte es trotz Bedrängnis einen Augenblick eher an das Leder zu kommen und es üb er die Linie zum 1:0 zu bugsieren.

In der 39. Spielminute hatte dann auch der FCS die erste Chance des Spieles. Die Aachener Defensive verpasste, die Situation zu klären und auf einmal hatte Stiefler den Ball 6 Meter vor dem Tor und konnte abschließen. Zum Leidwesen von Jürgen Luginger verpasste Stieflers Abschluss das Ziel mehr als knapp.

Vor der Pause nahm das Spiel dann endlich an Fahrt auf. In der 41. Minute verpassten es gleich drei Alemannen, Thiele, Erb und Strujic, aus kurzer Distanz den Ball im Kasten der Gäste zu versenken. Immer wieder schaffte es ein Saarbrücker, den Weg zum Tor zu blockieren.

Fast im Gegenzug hatte SÖkler die große Gelegenheit noch vor der Halbzeit den Spielstand zu egalisieren. Allerdings verpasste er frei auf das Aachener Tor zulaufend nur um Haaresbreite.

Auch in der zweiten Halbzeit ließen es beide Vereine erst einmal ruhig angehen. Doch es waren die Gäste aus Saarbrücken, die besser in die Partie fanden. In der 56. minute hatte Stiefler den Ball auf Ziemer herein gebracht, doch bevor dieser verwerten konnte, kam Leipertz in allerletzter Sekunde dazu, dem Angreifer den Ball vom Fuß zu spitzeln.

Nur sieben Minuten später musste Flekken im Kasten der Alemannia all sein Können aufbringen, um den Torschuss von Laux abzuwehren. Dieser kam als Erster an eine Flanke, die Kohler geschlagen hatte.

Die 8.400 Zuschauer sahen dann in der 65. Minute die erste Torgelegenheit im zweiten Durchgang der Hausherren. Andersen hatte den komplett freistehenden Thiele gesehen und legte klasse auf diesen ab, doch Thiele hämmerte den Ball weit über das Ziel hinaus.

Im direkten Gegenzug hatte der FCS erneut die Möglichkeit auf den Ausgleich und wieder war es Flekken, der dies zu verhindern wusste. Mit dem Fuß konnte er gerade noch Soltanpours Abschluss vom Einschlag im Tor abhalten.

In der 75. Minute erhöhte dann Aachen auf 2:0. Marquet, dessen tolle Vorarbeit den Aachener Führungstreffer herbei geführt hatte, hatte keine Probleme nach Vorlage von Thiele aus 6 Metern den Ball im Saarbrückener Tor unter zu bringen.

In der 81. Spielminute hatte Aachen dann die Chance, den Sack endgültig zu zu machen. Murakami bereitete auf Thiele vor, doch der scheiterte an Fernandez ebenso wie Drevina, der an den Abpraller als erstes heran kam.

Zwar versuchte Saarbrücken im Anschluss alles Mögliche, um vielleicht doch noch irgendwie die drohende Niederlage ab zu wenden, doch am Ende blieb es bei einem 2:0 für die Alemannia.

„Die erste halbe Stunde war gut, wir haben gepresst und die Bälle früh im Mittelfeld gewonnen. Das hat uns einige aussichtsreiche Kontersituation ermöglicht, die haben wir aber fahrlässig liegen lassen“, so Trainer Jürgen Luginger nach dem Spiel. „Uns hat die Konsequenz gefehlt und Aachen deshalb verdient gewonnen."

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