6. Spieltag; Würzburger Kickers - FC Erzgebirge Aue

Die Würzburger Kickers konnten am 5. Spieltag den ersten Sieg in der 3. Liga einfahren und sind scheinbar endlich angekommen. Nachdem man zum Auftakt der englischen Woche die erste Niederlage kassierte, konnte die Mannschaft von Bernd Hollerbach zurück in die Erfolgsspur finden. Nun will man gegen die formstarken Auer nachlegen, die selbst aber durch einen Sieg gegen den VfR Aalen zu überzugen wussten und mittlerweile immerhin auf Rang 3 stehen.

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6. Spieltag; Würzburger Kickers - FC Erzgebirge Aue
Foto: Kickers am letzten Spieltag (Frank Scheuring)
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Bernd Hollerbach, der Coach der Kickers aus Würzburg, war sichtlich erleichtert: "Ich denke, wir haben heute von Anfang an gezeigt, dass wir die drei Punkte holen wollten. Wir waren entschlossen und haben nach vorne gespielt. Wir hatten gute Torchancen und haben das Spiel über die gesamten 90 Minuten gut von unserem Tor weghalten können. Wir haben insgesamt sehr wenig zugelassen und daher denke ich, dass der Sieg heute absolut verdient ist. Ich freue mich für die Jungs, dass sie sich heute für den Aufwand belohnt haben. Ich wünsche meinem Kollegen viel Glück für die Saison und wir sind zufrieden, dass wir die ersten drei Punkte geholt haben."

Zeit zu langer Freude blieb den Kickers aber nicht. "Wir haben in Stuttgart gut gespielt. Jetzt wollen wir natürlich auch gegen Aue gewinnen!", erklärte Rico Benatelli.

Auch Bernd Hollerbach sah dies ähnlich. "Aue ist trotz der vielen personellen Wechsel eine starke Mannschaft, die versuchen wird direkt wieder in die 2. Liga aufzusteigen.". Zwar sieht sich Hollerbach in der Rolle des Außenseiters, was man in Würzburg aber gerne annimmt. "Als Aufsteiger ist man in jedem Spiel Außenseiter."


Nach dem Sieg gegen den Mitabsteiger aus Aalen war Pavel Dotchev froh: "Ich glaube schon, dass wir heute von der Qualität her ein sehr gutes Spiel gesehen haben, das aber auch von beiden Seiten. Wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt und hatten viel Ballbesitz. Wir konnten den Ball und den Gegner gut laufen lassen. Das war auch meine Idee, dass wir das Spiel beherrschen und auch die Fans sofort mitnehmen. Das ist uns gut gelungen und wir haben dann auch sehr gut gepresst und beim Ballverlust haben wir sofort wieder nachgesetzt. Wir haben gut Fußball gespielt. Es war für mich die beste Halbzeit seit ich hier Trainer bin. In der zweiten Halbzeit hat sich das Spiel dann verändert, das ist aber auch normal, denn der Gegner hatte irgendwann nicht mehr viel zu verlieren und ist uns dann auf Augenhöhe begegnet. Einmal hat Martin Männel sich lang machen müssen und hat toll pariert. Das ist ein Garant für unseren Erfolg. Das zeichnet einen guten Torwart aus, wenn er über 90 Minuten nur einen oder zwei Bälle bekommt, dann aber auch zu 100 Prozent da ist. Danach wurde es durch den Platzverweis noch einmal eng für uns. Aber ich denke, dass wir zu dieser Zeit den ein oder anderen Konter besser zu Ende hätten spielen können. Die Chancen waren da, dann hätten wir nicht so zittern müssen. Trotzdem war es unter dem Strich ein verdienter Sieg und ich bin froh wie die Mannschaft heute aufgetreten ist."

Viel Zeit zur Freude gab es bei den Veilchen nach dem Sieg gegen Aalem aber nicht, wie Dotchev bestätigte. "Wir haben jetzt nicht viel Zeit zu überlegen. Wir spielen jetzt gegen einen Aufsteiger, der noch von der Euphorie lebt, aber auch über eine robuste Mannschaft verfügt. Das ist die nächste schwere Aufgabe, auch wenn uns der Sieg gegen Aalen viel Selbstvertrauen gegeben hat. Wir müssen weiter intensiv arbeiten. Würzburg hat das letzte Spiel gewonnen. Nun werden sie auch den ersten Heimsieg wollen und uns attackieren."

Und Dotchev betonte noch einmal, wie stark er den Gegner einschätzt. Seine Mannschaft muss von Anfang an da sein. "Ich kenne Bernd Hollerbach, er ist ein Schüler von Felix Magath. Er war lange zeit sein Co-Trainer. Daher können wir davon ausgehen, dass die Mannschaft aus Würzburg physisch topfit ist. Wir dürfen uns nicht zurücklehnen und erst einmal sehen, wie das Spiel läuft. Wir müssen von der ersten Minute da sein."

Das Ziel in der englischen Woche war das Maximum, und dabei bleibt es. "Wir wollen das Maximum heraus holen. Das sind zwar Wunschgedanken, aber die Mannschaft hat das gut gemacht. Wir haben jetzt die Möglichkeit auch in Würzburg noch einmal zu Punkten und sollte es nur ein Punkt werden, werde ich auch nicht unzufrieden sein. Das muss das Ziel sein, aber mir geht es darum wie wir spielen und wenn wir wieder so spielen wie zuletzt können wir nur gewinnen.", gab Dotchev die Zielvorgabe.

Verzichten muss er dabei auf Björn Kluft, der nach seinem Platzverweis gegen den VfR Aalen gesperrt ist. Ansonsten hat sich personell nicht viel getan.

In Würzburg hat sich das Lazarett ein wenig ausgeweitet. Neben dem langzeitverletzten Bruno fehlt auch Daniel Nagy, der in Stuttgart bereits nach fünf Minuten das Feld verlassen musste. "Es ist schade für Nagy, weil er immer besser im Rhythmus war und seine fußballerischen Fähigkeiten zeigen konnte.", erklärte Hollerbach, der allerdings nicht zu viel veraten wollte. "Da werden die Eindrücke aus dem Abschlusstraining am Freitag entscheiden. Die Jungs trainieren gut und hoffen auf ihre Chance."

Anpfiff in der Würzburger flyeralarm Arena ist am kommenden Samstag, den 29. August 2015, um 14 Uhr.


Alle Informationen zu dem Spiel aufrufen

Bisherige Aufeinandertreffen in der 3. Liga seit Saison 2010/11

14.02.2016 14:00 Uhr Erzgebirge Aue - Würzburger Kickers 0 - 0 (0:0)
29.08.2015 14:00 Uhr Würzburger Kickers - Erzgebirge Aue 1 - 0 (0:0)

Vergleich der Mannschaften

Würzburger Kickers
Punkte: 6
Siege: 1
Unentschieden: 3
Niederlagen: 1
Tore: 3
Gegentore: 2
Erzgebirge Aue
Punkte: 10
Siege: 3
Unentschieden: 1
Niederlagen: 1
Tore: 5
Gegentore: 3


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