32. Spieltag; SC Preußen Münster - 1. FC Saarbrücken

Der SC Preußen Münster hatte am vergangenen Wochenende mit Glück ein Remis gegen die Zweitbesetzung des Bundesligisten aus Dortmund erkämpft und ist wieder aus den Aufstiegsplätzen heraus gerutscht. Das soll sich am Samstag wieder ändern. Dafür benötigt die Mannschaft von Pavel Dotchev allerdings einen Sieg gegen den 1. FC Saarbrücken, der sich durch 11 Punkte aus den letzten 5 Spielen aus dem Abstiegskampf so gut wie verabschiedet hat.

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32. Spieltag; SC Preußen Münster - 1. FC Saarbrücken
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Es geht in die heiße Phase der Saison. Münster hat nun in 15 Tagen 5 Spielen vor der Brust und will in diese Serie mit einem Sieg über den 1. FC Saarbrücken starten. Der Knoten soll platzen denn, obwohl man aus den letzten beiden Spielen 4 Punkte holen konnte, keiner in Münster zurfrieden mit der gezeigten Leistung war. „Ich war enttäuscht über die Darbietung meiner Mannschaft in Dortmund. Wir alle wollen die Partie vergessen machen und gegen Saarbrücken wieder an unsere besseren Vorstellungen anknüpfen“, hat Cheftrainer Pavel Dotchev die drei Punkte als klares Ziel vor Augen.

Und auch die taktische Ausrichtung gab der Trainer vor. "Das konsequente Spiel gegen den Ball, was zum Beispiel gegen den VfL Osnabrück herausragend geklappt und zu eigenen Treffern geführt hat, soll wieder in höherer Intensität ausgeübt und der Gegner wieder früh im Spielaufbau gestört werden.", hatte Dotchev erklärt.

Dass Saarbrücken kein Selbstläufer wird, ist dem Bulgaren klar. „Wir müssen uns steigern, denn wir treffen auf einen Gegner, der befreit aufspielen kann“, verweist Dotchev auf die aktuelle Erfolgsserie des Gegners.

„Dieser Zwischenspurt war enorm wichtig. Noch ist der Klassenerhalt aber nicht in trockenen Tüchern, wir haben noch ein Stück Arbeit vor uns“, hält Trainer Jürgen Luginger die Anspannung weiter hoch. „Wir haben mit Leistung überzeugt und uns das Quäntchen Glück wieder erarbeitet. Kompliment an die Mannschaft, für das, was sie in den letzten Wochen geleistet hat".

Die Ergebnisse der jüngeren Vergangenheit haben im Saarland eine gewisse Erwartungshaltung hervor gerufen. „Die Mannschaft hat gezeigt, was in ihr steckt, das muss jetzt weiter konstant abgerufen werden. Wir brauchen noch Punkte, um den Klassenerhalt sicher zu stellen, die gilt es im April einzufahren“, so Luginger weiter.

Diese Möglichkeit hat die Luginger-Elf nun am Samstag in Münster. Obwohl Münster als Favorit in die Partie geht, sieht Jürgen Luginger den auch einen Vorteil bei seiner Mannschaft. „Natürlich ist Münster qualitativ ein ganz anderes Kaliber als zuletzt Babelsberg, aber auch sie stehen unter Zugzwang. Der Druck liegt bei ihnen!".

Doch neben Erwartungen haben die letzten Spiele auch eine gehörige Portion Selbstbewusstsein mit sich gebracht. „Wir haben in den letzten Wochen viel Selbstvertrauen getankt, eventuell gelingt uns ja eine kleine Überraschung.“

Zwar war der Sieg gegen Babelsberg enorm wichtig, doch dieser brachte auch zwei personelle Wermutstropfen mit sich. Kevin Maek und Sven Sökler sahen beide die 5. gelbe Karte und fehlen bei der schwierigen Partie gegen die Preußen. Neben den Langzeitverletzten Markus Hayer, Tim Kruse und Ufuk Özbek steht es auch um die Einsatzfähigkeit von Tim Knipping und Markus Pazurek fraglich aus. Knipping hatte Beschwerden im Knie und musste deshalb unter der Woche kürzer treten, während Pazurek wegen einer Rippenfraktur aussetzen musste. Lukas Kohler, der gegen Babelsberg einen schmerzhaften Schlag auf den Arm bekam, erhielt grünes Licht von der medizinischen Abteilung und kann gegen Münster auflaufen.

Pavel Dotchev verändert seine Mannschaft, sofern sie erfolgreich war, eher selten. Und obwohl die Spielweise seiner Mannschaft gegen Dortmund missfiel, will er nur leicht rotieren. „Es bringt jetzt nichts, wenn ich auf mehreren Positionen Wechsel vornehmen würde.“ Verzichten muss Dotchev allerdings auf Stefan Kühne, der auf Grund einer Grippe flach liegt. Als Ersatz wird Dominik Schmidt auflaufen, der erstmals seit seiner schweren Verletzung vom 15. Septemper wieder, nach seinem 3-Minuten-Comeback gegen Dortmund, von Beginn an auf dem Rasen stehen wird. Auch wieder von Beginn an wird Matthew Taylor auflaufen, der auf Grund seiner Durststrecke, die seit November anhält, am letzten Wochenende vorerst nur zusehen durfte.

Ob Münster wieder zu alter Stärke zurück findet oder Saarbrücken seine Serie fortsetzen kann, entscheidet sich im Münsteraner Preußenstadion am kommenden Samstag, den 06. April 2013 ab 14 Uhr.

Quelle: www.


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