30. Spieltag; Chemnitzer FC – Würzburger Kickers

Der Chemnitzer FC konnte Sven Köhler keinen Sieg zum Auftakt schenken, zeigte aber beim 1:1 gegen das Tabellenschlusslicht aus Stuttgart immerhin Charakter und konnte nach einem Rückstand noch spät ausgleichen. Durch den Punktgewinn konnte man das Abrutschen auf einen Abstiegsplatz gerade so verhindern, ist jedoch punktgleich mit Cottbus. Die Würzburger Kickers hingegen sind eigentlich durch und haben Nichts mehr zu verlieren, dennoch will man die Aufstiegssaison mit einem möglichst guten Ergebnis abschließen. Mit einem Sieg kann man sogar wieder auf Rang vier aufschließen.

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Sven Köhler, der neue Coach in Chemnitz, konnte mit dem Punktgewinn gegen Stuttgart II durchaus leben. "Es war ein sehr intensives Spiel. Die Stuttgarter haben im Laufe der ersten Halbzeit den Druck erhöht und wir standen zu tief in der Defensive. In der zweiten Hälfte waren wir aktiver und haben uns den Strafstoß erarbeitet. Leider haben wir es nicht geschafft, in Führung zu gehen. Nach dem Rückstand haben wir kurzzeitig die Köpfe hängen lassen, aber uns den Punkt regelrecht erkämpft. Das Ergebnis ist am Ende nicht unverdient.".

Nun soll gegen die Würzburger Kickers nachgelegt werden und natürlich ist Köhler heiß auf die Rückkehr in das Stadion an der Gellertstraße. Nun hatte er etwas mehr Zeit um mit seiner neuen Truppe zu arbeiten und gewann einen positiven Eindruck. „Die Spieler sind willig, dass spürt man auf und neben dem Platz. Natürlich merkt man aber eine gewisse Verunsicherung, da zuletzt die Erfolge ausblieben. Deshalb ist es wichtig, dass die Mannschaft schnell wieder positive Erlebnisse feiern kann.“, so der Fußballlehrer auf dem Portal liga3-online.de. „Zunächst wollte ich alle Spieler kennenlernen, weshalb ich viel Zeit für individuelle oder aber auch Gruppengespräche genutzt habe. Die Anspannung ist ja nicht nur im Umfeld vorhanden, sondern auch bei den Spielern. Jeder weiß, dass nur noch zehn Spieltage bleiben und es noch sehr eng werden kann. Allerdings verspüre ich, dass die Mannschaft den Willen hat die Situation so schnell wie möglich zu klären und aus der Abstiegszone raus zu kommen.“, erklärte er weiter.

Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung wäre ein Sieg gegen die Würzburger Kickers, der aber sicherlich nicht einfach zu realisieren sein wird.

Bernd Hollerbach, der Cheftrainer der Würzburger Kickers, war nach der knapp verpassten perfekten englischen Woche sichtlich geknickt. "Derzeit fühlt sich dieses Unentschieden nicht schön an. Aber nach zwei Siegen und einem Unentschieden in der zurückliegenden englischen Woche bin ich alles in allem zufrieden. Ich muss schließlich immer den Blick auf das große Ganze haben. Aus dem Spiel heraus gab es kaum Chancen!"

Nun geht es für die Kickers zum vierten Auswärtsspiel in die „neuen Bundesländer“ im Jahr 2016. Dies ist aber für Bernd Hollerbach nebensächlich. „Ich unterscheide nicht zwischen Ost und West. Ich muss sagen, dass wir ein schweres Spiel vor uns haben, denn der Gegner kämpft um die Existenz, um den Klassenerhalt. Das wird ganz schwer, weil Chemnitzer da unten auch vom Personal her Nichts verloren.“, so Hollerbach respektvoll.

Mit einem weiteren Punkt könnte man die 42 Punkte voll machen und so das vor der Saison gestellte Ziel bereits sehr früh erreichen. Weiter hinaus will der Coach der Kickers aber nicht blicken. „Jetzt müssen wir erst einmal die 42 Punkte vollmachen. Das wird ein ganz schwieriges Spiel werden. Dann müssen wir uns Mal mit der Mannschaft unterhalten. Der Verbandspokal ist wichtig, man könnte sich aber auch mit einer guten Platzierung für den DFB-Pokal qualifizieren.“, blinzelt man doch mit einem Auge auf Rang 4.

Dennoch ist man nun voll auf Chemnitz fokussiert. „Die gesamte Stadt will natürlich in der 3. Liga bleiben. Ich habe es schon gesagt, dass wir leidensfähig sein müssen, den Chemnitz wird alle Kräfte bündeln. Das wird so ähnlich wie das Spiel in Halle, denn die Chemnitzer sind auch sehr heimstark. Da haben wir es gut gemacht und ich hoffe, dass wir wieder Alles in die Waagschale werfen.“.

Personell muss Hollerbach aber umbauen, denn nach seiner fünften gelben Karte ist Richard Weil gesperrt. Royal-Dominique Fennell kehrt hingegen wieder zurück. Elia Soriano bestreitet sein 3. Auswärtsspiel für die Würzburger und will dieses zu Ende spielen. In den ersten beiden Spielen in der Fremde für seinen neuen Verein flog er jedes Mal vom Platz. „Diesmal versuche ich es. Ich habe daraus gelernt.“, grinste der Angreifer.

Auf Chemnitzer Seite hat sich personell nicht viel getan. Sven Köhler wird allerdings durchaus Umstellungen vornehmen und seine Trainingseindrücke entscheiden lassen.

Anpfiff im Stadion an der Gellertstraße in Chemnitz ist am kommenden Samstag, den 12. März 2016, um 14 Uhr.


Alle Informationen zu dem Spiel aufrufen

Bisherige Aufeinandertreffen in der 3. Liga seit Saison 2010/11

21.04.2018 14:00 Uhr Würzburger Kickers - Chemnitzer FC 0 - 0 (0:0)
18.11.2017 14:00 Uhr Chemnitzer FC - Würzburger Kickers 0 - 3 (0:0)
12.03.2016 14:00 Uhr Chemnitzer FC - Würzburger Kickers 0 - 1 (0:1)
25.09.2015 19:00 Uhr Würzburger Kickers - Chemnitzer FC 1 - 1 (1:0)

Vergleich der Mannschaften

Chemnitzer FC
Punkte: 34
Siege: 8
Unentschieden: 10
Niederlagen: 11
Tore: 35
Gegentore: 39
Würzburger Kickers
Punkte: 41
Siege: 9
Unentschieden: 14
Niederlagen: 6
Tore: 28
Gegentore: 19


Weitere Statistiken finden Sie in den News, Vereinsinfos und Statistik-Bereichen auf unserer Homepage.

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