29. Spieltag; SV Wacker Burghausen - Karlsruher SC

Burghausen soll das nächste Opfer der Serientäter aus Karlsruhe werden. Die Mannschaft von Georgi Donkov verlor unter der Woche gegen den FC Hansa Rostock und hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt. Nun kommt der Karlsruher SC in die Salzachstadt. Mit viel Rückenwind und vom Platz an der Sonne winkend, will sich der KSC auch nicht von den Oberbayern stoppen lassen. Doch genau dieser Gegner hat dem KSC die letzte Niederlage beigebracht.

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Das Nachholspiel unter der Woche gegen den FC Hansa Rostock war eines der Spiele, die man am liebsten vergessen würde. Nachdem bereits früh ein Strafstoß von Denker und Lenker Youssef Mokhtari vergeben wurde, konnte die Mannschaft von Georgi Donkov den Rückstand durch Leemans nach 27. Minuten nicht mehr wett machen. Der Schock scheint verdaut und WBFG-Geschäftsführer Florian Hahn sieht das Positive an der ersten Niederlage im neuen Jahr. "Das ist das Positive an englischen Wochen. Da bleibt nicht viel Zeit um vergangenen Chancen nachzutrauern. Zudem haben wir trotz der Niederlage viele gute Dinge, die uns voranbringen werden, mitnehmen können."

Auch die im Raum stehende Kritik am Trainergespann, die sich in der Salzachstadt breit gemacht hat, sieht er als ungerechtfertigt: "Es ist auch der Leistung unseres Trainergespanns zu verdanken, dass wir derzeit einen Platz im gesicherten Mittelfeld belegen. Es gibt immer kritische Stimmen, die es zwar zu berücksichtigen gilt, doch maßgeblich ist und bleibt das Abschneiden der Mannschaft. Und unsere 35 Punkte kommen nicht von ungefähr."

Viele Stimmen in der Burghauser Anhängerschaft fordern auch, endlich den Winterneuzugang Assmiou Ayewa zu sehen. Dies ist vor Allem durch die schwache Torausbeute von Felix Luz, der seinen letzten Treffer am 29. September 2012 erzielte, begründet. "Was die Personalie Ayewa betrifft, kann man dies noch nicht mit Sicherheit sagen. Er ist ein talentierter, junger Mann, der sich hier aber erst einmal zurechtfinden muss. Das haben wir auch ab dem ersten Tag so kommuniziert. Seine Zeit wird mit Sicherheit noch kommen.", erklärte Hahn weiter.

In Burghausen gibt es aktuell nicht nur sportlich Einiges, was den Geschäftsführer Arbeit bereitet. Es gibt dann auch noch die Problematik, dass die Fangruppierungen gegen zu harte Kontrollen der Polizei und ein zu hohes Sicherheitspersonalaufkommen klagen, obwohl der SV Wacker Burghausen und seine Anhänger als äußerst friedfertig gelten. Die Westkurve, in Burghausen eigentlich die Abteilung, die die Mannschaft mit Fangesängen voran treibt, blieb bei beiden Heimspielen äußerst still. "Es fanden nun schon einige Gespräche statt, um dieser Problematik Herr zu werden. Wir nehmen bei der ganzen Sache eine Schlichterrolle ein und versuchen zwischen den beiden Parteien zu vermitteln. Aber dieser Prozess braucht auch seine Zeit. Allerdings glaube ich, dass den Fans mittlerweile klar wird, dass sie mit einem Stimmungsboykott die Falschen treffen. Die Mannschaft hat sich die Unterstützung verdient und ist auch auf diese angewiesen."

Und, am besten mit den Fans gemeinsam, soll nun auch dem Riesen aus Baden ein Bein gestellt werden. "Bislang haben wir nur eine Partie in diesem Jahr verloren. Von mangelhaften Leistungen kann also gar keine Rede sein! Wir haben in der Hinrunde gezeigt, wie man dem KSC besiegt. Warum sollte uns das vor eigenem Publikum nicht auch gelingen?", gibt sich der WBFG-Geschäftsführer kämpferisch.

Für den KSC sind drei Punkte in Burghausen wichtig. "Der Aufstiegskampf ist absolut eng. Wir haben gegen Saarbrücken nicht einmal verloren und waren sofort die Führung wieder los. Die anderen holen dann so schnell wieder auf. Wenn man die letzte Saison betrachtet, da sind die Mannschaften mit 64 Punkten aufgestiegen. Wir haben nun 57 und noch zehn Spiele vor uns. Also der Aufstiegskampf ist ein hartes Rennen. Da haben sich 5 Mannschaften abgesetzt, die sich keine Blöße geben.", erklärte KSC-Cheftrainer Markus Kauczinski auf der Pressekonferenz vor der Abreise nach Burghausen.

Doch: "Wir nehmen das an, wir nehmen den Kampf an", gibt sich der Erfolgscoach der Badener gewohnt selbstbewusst. Und die Hinspielniederlage sieht "Kaucze" als Knackpunkt. "Wir haben Vieles danach besser gemacht. Wir haben letzten Endes gezeigt, dass wir aus Fehlern gelernt haben. Das damals war ein durchschnittliches, ausgeglichenes Spiel. Am Ende hat ein Stellungsfehler dazu geführt, dass wir das Spiel verlieren. Wir machen zwar immer noch Fehler, aber nun viel seltener.", erinerte sich der KSC-Coach zurück.

Doch auch Burghausen ist kein Selbstläufer. "Burghausen ist eine gute Mannschaft, wir wissen, das wird ein offenes Ding. Nach vorne haben sie Qualität mit Mokhtari und Luz, die werden uns beschäftigen. Doch wir sind heiss. Wir haben kapiert, dass nicht mehr lang ist.", blickt Kaucinski voraus.

An der Startlf wird sich bei den zuletzt erfolgreichen Badenern nicht viel verändern. Der gegen Offenbach überragend spielende Selcuk Alibaz wird auch nach einer Oberschenkelverhärtung teil haben können. Auch mit der Leistung des Debütanten Kai Schwertfeger zeigte sich der Chefcoach zufrieden. „Kai hat seine Sache gut gemacht. Er hat nach hinten ein gutes Spiel gemacht und nach vorne gute Angriffe gezeigt.“ Hinzu komme das gutes Passspiel 24-jährigen. Einzig fraglich ist das Mitwirken von Karim Benyamina, der an Achillessehnenproblemen leidet. Definitiv fehlen wird Danny Blum, der wegen einer Anging bis Sonntag krank geschrieben ist.

Auf Burghauser Seite sieht es auch wieder besser aus. Christoph Burkhard steht nach abgesessener Sperre wieder zur Verfügung. Ronald Schmidt und Heiko Schwarz sind wieder im Aufbautraining. Für die beiden kommt ein Einsatz wahrscheinlich noch zu früh. Zudem ist Alexander Eiban aufgrund eines Muskelfaserrisses noch außer Gefecht gesetzt.

Anpfiff der Partie in der WackerArena in Burghausen ist am kommenden Samstag, den 09. März 2013 um 14 Uhr.

Quelle: www.


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