24. Spieltag; Kickers Offenbach - Alemannia Aachen

Nachdem Offenbach die ersten 4 Spiele der Saison verlor, konnte die Mannschaft von Arie van Lent auf dem Aachener Tivoli den ersten Saisonsieg einfahren. Nun sollen die krisengebeutelten Aachener wieder für eine Aktion aus dem Tief heraus her halten. Doch die Alemannia will auch in Offenbach bestehen.

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Die Offenbacher Kickers stecken tief in der Krise. Nachdem man im Pokal sagen kann, dass es so gut läuft wie lange nicht mehr, kommt bei einem Blick auf die Ligatabelle die wahre Ernüchterung auf. Nach 5 Niederlagen am Stück in der Liga muss man wieder mit mehr als einem Auge auf die rote Linie blinzeln, die am Ende der Saison Abstieg und Klassenerhalt trennt. Doch mit Aachen gastiert ein Gegner, an dem man sich bereits in der Vorrunde aufbauen konnte. Damals war Offenbach auf dem letzten Tabellenplatz wieder zu finden und konnte am Tivoli die Punkte 1, 2 und 3 einsacken.

Nun soll gegen die Alemannia der erste Sieg im neuen Jahr her. Mathias Fetsch, der beim Hinspiel in Aachen zweimal traf, ist zuversichtlich. „Ich bin überzeugt von der Mannschaft und von unserer Qualität“, sagt der Kickers-Stürmer. Außerdem erinnert sich Fetsch gerne an das Hinspiel zurück, als die Kickers auf dem Tivoli mit 3:1 gewinnen konnten und Fetsch seinen ersten Doppelpack erzielte. „Das war ein tolles Erlebnis für mich und die gesamte Mannschaft. An dieses Spiel erinnern wir uns gerne.“

Doch dass die "Pleitegeier" aus Aachen trotz den Abgängen einiger wichtiger Spieler auf Grund der mangelnden Vereinsliquidität noch richtig gut Fußball spielen können, bewies die Mannschaft von Rene van Eck in den ersten beiden Spielen diesen Jahres, aus denen 4 Punkte auf das Aachener Konto wanderten. Arie van Lent beobachtete derweil unter der Woche das Nachholspiel Aachens in Dortmund. „Sie haben gezeigt, dass sie noch leben. Schwierige Situationen können auch zusammenschweißen, deshalb sollten wir vorsichtig sein“, sagt der Kickers-Trainer. „Wir sind aber gut vorbereitet und müssen den Bock jetzt endlich umstoßen. Wir brauchen die drei Punkte.“

Es hat sich im Verlauf der Woche ein Problem aber gelöst. Der Rasen im Sparda-Bank-Hessen-Stadion ist frei von Schnee, nachdem dieser das Feld noch am Anfang der Woche bedeckte. Arie van Lent rechnet daher mit guten äußeren Bedingungen. „Der Platz wird zwar etwas tief sein, ein Problem ist das aber nicht.“

René van Eck will auch mit seiner jungen neu formierten Mannschaft bei den Kickers bestehen. Bisher musste man sich in Aachen im laufenden Jahr noch nicht einmal über ein Gegentor ärgern. "Totgeglaubte leben länger." Dieser Spruch dürfte wohl auf die Alemannia zutreffen.

Doch es tun sich für René van Eck einige Probleme auf. „Es darf nicht mehr viel passieren“, spielte der niederländische Cheftrainer Aachens auf die personelle Situation an. Die Verletztenliste ist lang und erst kürzlich untersagte der DFB dem Verein die Verpflichtung neuer Spieler auf Grund der finanziellen Situation. So müssen Ausfälle aus den eigenen Reihen kompensiert werden. „Wir haben die Trainingseinheiten in dieser Woche bewusst gesteuert, um den Kräfteverschleiß möglichst gering zu halten“.

Doch auch diese Tatsache hat seine positiven Aspekte. „Wir sind zu einer Einheit zusammengewachsen und es macht sehr viel Spaß, mit diesen Jungs zusammen zu arbeiten. Und ich hoffe, dass wir, egal wie, auch in Offenbach punkten werden.", erklärte der Trainer. Der Mannschaft winkt dann ein Tag Urlaub, den die Spieler sicherlich gerne in Anspruch nehmen würden.

Neben den Lanzeitausfällen Aimen Demai, Sascha Rösler und Thomas Stehle fehlen van Eck nun auch voraussichtlich noch Thimmy Thiele wegen Rückenproblemen Timo Brauer, der einen Pferdekuss abbekommen hat. Um auf Nummer sicher zu gehen wurde der U-23 Abwehrspieler Jan-Frederick Göhsl zum Aufgebot zählen.

Auch van Ecks Landsmann, Arie van Lent, hat einige Ausfälle zu verkraften. Sead Mehic ist wegen der 5. gelben Karte, die dieser gegen die Bielefelder Arminia sah, gesperrt und kann nicht aktiv am Geschehen teilhaben. Die Einsätze von Nicolas Feldhahn und Marcel Avdic sind ebenfalls noch fraglich. Feldhahn leidet an einer Erkältung und Avdic beklagte sich erst kürzlich über Oberschenkelprobleme. Ob Einer der Beiden eingesetzt werden kann, wird sich erst kurzfristig zeigen.

Aber es gibt auch erfreuliche Nachrichten für van Lent. Robert Wulnikowski wird, nachdem dieser die zweite Halbzeit gegen den Auftaktgegner Bielefeld verpasste, wieder im Kasten stehen können. Dieser erlitt in der ersten Offenbacher Partie des Jahres eine Oberschkelverhärtung, doch der 35 Jahre alte Schlussmann trainierte bereits unter der Woche wieder mit, so dass einem Einsatz nichts im Wege stehen dürfte.

Die Bilanz beider Mannschaften in bisherigen Pflichtspielen ist eher für die Gastgeber positiv. In den 21 Aufeinandertreffen feierte Offenbach 10 Siege, Aachen nur deren 8. 3 Spiele endeten unentschieden.

Kann Offenbach die ersten Punkte nach 5 Niederlagen in Folge einfahren oder wird Aachen auch diese Aufgabe überstehen können? Dies zeigt sich am kommenden Samstag, den 02. Februar 2013 ab 14 Uhr im Sparda-Bank-Hessen-Stadion in Offenbach


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