23. Spieltag: Hallescher FC - Kickers Stuttgart

Für beide Teams ist das Saisonziel klar definiert. Der Abstieg soll mit allen Mitteln verhindert werden. Dafür wurden beide Vereine auf dem Transfermarkt aktiv. Ein Sieg wäre für beide extrem wichtig, um den Grundstein zum Ziel Klassenerhalt zu sichern.

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Kojola, Furuholm, Ziebig und Ziegenbein. Diese vier Akteure stießen in der Wintertransferperiode zum Kader von Sven Köhler und sollen den Aufsteiger aus Halle dabei unterstützen, den Klassenerhalt zu stemmen. Doch nicht nur die Neuzugänge stimmen den Cheftrainer positiv. Auch Anton Müller konnte den Trainer in der Winterpause und auch schon zuvor überzeugen.

Durch den Ausfall von Maik Wagefeld, der 6 Wochen wegen einer Adduktorenverletzung ausfallen wird, wird ein Platz auf der Sechser-Position frei. "Meine Tendenz geht schon in Richtung Anton", sagt der Coach.

"Das ist die Position, auf der ich meine Stärken habe", sagt Müller. Aber auch auf der 10er-Position ist er einsetzbar und da Andis Shala und Telmo Texeira-Rebelo im Winter den Verein verließen, ist Müller nun auch eine Anwärter auf diese Position, was bedeutet, dass der Reservist in die Stammelf rücken wird.

"Anton kann beides, Zehner und Sechser", bestätigt Trainer Köhler. Zudem sei Müller "der filigranere Fußballer im Vergleich mit Philipp". Diese Aussage ist bezogen auf Philipp Zeiger. Was noch für Müller spricht, ist dessen immense Erfahrung.

Anton Müller weiß um seinen Vorteil, die Vielseitigkeit. "Ich habe im Profi-Bereich auf allen Positionen gespielt", betont er, "ich weiß worauf es jeweils ankommt."

Durch die aktuelle Situation könnte Müller der "wichtigste Ersatzspieler" werden. "Das ist doch nicht sein Anspruch. Er will von Anfang an spielen." Doch Köhler weiß eben auch: "Licht und Schatten haben sich bei ihm bisher abgewechselt. Wenn das Licht heller gestrahlt hätte, hätte er auch öfters gespielt. Doch durch die Verletzung von Maik Wagefeld ist es sicher eine Möglichkeit für Anton, mehr im Fokus zu stehen."

Nachdem er gegen Zwickau im letzten Test der Hallenser einen guten Auftritt hatte, will er nun auch gegen die Stuttgarter Kickers ran. "Ich würde es mir wünschen", sagt Müller gewohnt zurückhaltend.

In Stuttgart ist auch einer ganz besonders heiß auf das Duell der Aufsteiger. Der neu verpflichtete Cheftrainer Gerd Dais will unter Beweis stellen, dass er die richtige Wahl ist und Guido Buchwald ein nachträgliches Geschenk zum 52. Geburtstag machen, den dieser am Donnerstag feiern konnte.

Das Hinspiel zwischen den Aufsteigern endete torlos. Und dass die Kickers dieses mal auch torlos vom Feld gehen könnten, wird durch das Fehlen von Marco Grüttner wahrscheinlicher. Der beste Schütze der Kickers steht mit 11 Toren auch vorne auf der Torjägerliste. „Ein Einsatz käme zu früh, wir gehen kein Risiko ein“, sagt Gerd Dais.

Wer den standesgemäßen Stürmer Nummer eins vertreen wird, wird sich zeigen. Als Alternativen hat Dais Daniel Engelbrecht, Nicolai Groß oder Fabian Baumgärtel zur Verfügung. Der Trainer der Kickers wollte über seine Startaufstellung nicht zu viel verraten. „Es wird auf gleich mehreren Positionen sehr knappe Entscheidungen geben, wer von Anfang an spielen wird“, meint der 49-Jährige. Klar ist: „Wir wollen einen gelungenen Auftakt im neuen Jahr hinlegen und uns durch eine gute Leistung mit der entsprechenden Ausbeute selbst belohnen“, sagt Dais.

Doch die Kickers dürften mit breiter Brust auftreten. Die Kickers haben in den Testspielen mit guten Leistungen aufgewartet und zuletzt die Zweitbesetzung der TSG 1899 Hoffenheim mit 2:1 besiegen können.

Nicht auflaufen werden neben dem bereits angesprochenen Marco Grüttern auch Nick Fennell, der sich im Aufbautraining befindet, und Alvarez, der sich mit einer Muskelverletzung herumschlägt. Auch Jerome Gondorf, der im letzten Spiel vor der Winterpause gegen den 1. FC Heidenheim mit gelb-rot den Gang in die Kabine vorzeitig antreten musste, muss aussetzen.

Auf Hallescher Seite fehlen Maik Wagefeld, wie bereits erwähnt und Pierre Becken, der sich erst kürzlich erneut einen Bruch des Mittelfußes zuzog.

Anstoß der Partie ist am kommenden Samstag, den 26. Januar 2013 ab 14 Uhr im Halleschen Erdgas Sportpark. Für alle, die den Weg ins Stadion nicht antreten können, richtet der MDR einen Livestream im Internet ein und überträgt ab 14 Uhr in voller Länge.

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