22. Spieltag; Dynamo Dresden - VfL Osnabrück

In Dresden duellieren sich am letzten Spieltag vor der Weihnachtspause in der dritten Liga zwei der Verfolger, wenn der Tabellenfünfte aus Osnabrück beim Sechsten aus Dresden gastiert. Beide Mannschaften haben 35 Punkte auf dem Konto und wollen mit einem Sieg die Ausgangsposition für die Restsaison noch einmal verbessern. Im Fall einer Niederlage könnte hingegen der Anschluss an das Spitzenduo Bielefeld und Münster ein wenig verloren gehen. Beide dürften mit breiter Brust in die Partie gehen, nachdem es am vergangenen Wochenende jeweils Sieg für die Teams gab.

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22. Spieltag; Dynamo Dresden - VfL Osnabrück
Foto: Volker Ballasch
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Nach dem emotionalen Derby gegen den FC Energie Cottbus, welches an Spannung beinahe nicht zu überbieten war, war Stefan Böger, der Dresdner Cheftrainer, zufrieden, auch wenn der dreifache Punktgewinn etwas glücklich zu stande kam: "Ich habe ein Spiel beider Mannschaften auf Augenhöhe erlebt, sehr leidenschaftlich, voller Emotionen mit vielen, vielen Zweikämpfen aber ohne die feine technische Klinge, das war aber auch nicht anders zu erwarten. Wenn man es auf dem Platz sieht, wir sind jetzt am Ende des Kalenderjahres und haben viel investiert. Kleinigkeiten geben den Ausschlag. Der Ball wir stark gehalten, wir haben eine unserer Stärken, das schnelle Umschaltspiel, eingesetzt und auf der anderen Seite das Tor gemacht. Ich glaube, wir haben das Quäntchen Glück uns ganz hart erarbeitet und haben uns mit viel Leidenschaft und aufopferungsvoll gezeigt, aber wie gesagt, Fußball spielen können wir eigentlich besser. Wir haben in der ersten Halbzeit sehr unruhig gespielt. Wir hatten auch richtige Fehler im Spielaufbau drinnen. Dann ging es in der Halbzeit darum, die Mannschaft zu beruhigen. Das hat offensichtlich gefruchtet. Am Ende ein glücklicher Sieg für uns."

Gegen Osnabrück errwartet Böger nun Ähnliches: "Ich erwarte Osnabrück ähnlich wie Cottbus sehr kampf- und laufstark. Es wird ein sehr intensives Spiel. Sicherlich wird der feine technische Fußball nicht so im Vordergrund stehen, sondern es wird über die Robustheit und die Zweikämpfe gehen!", so der Dresdner Coach vor der Partie.

Jannik Müller sieht dies ähnlich und ist hochmotiviert. Die Zielsetzung ist verstanden. "Wir wollen das Spiel vor heimischer Kulisse natürlich gewinnen und den Dreier in Dresden behalten!", so der 20 Jahre alte Defensivmann.

Maik Walpurgis, der Coach des VfL Osnabrück, war nach dem Sieg gegen den Chemnitzer FC gut gelaunt: "Es war ein sehr intensives Spiel. Als wir die Aufstellung der Chemnitzer gesehen haben, wussten wir schnell um die defensive Orientierung. Und deshalb war Geduld gefragt, und die hat sich ausgezahlt. Es war schön, dass wir das 1:0 nach einem Standard erzielt haben, das war einstudiert. Stanislav Iljutcenko hat eine tolle Entwicklung genommen, es zahlt sich aus, dass wir an ihn geglaubt haben. Jetzt geht es nach Dresden, und wir werden uns nach diesem guten Heimabschluss dort nicht verstecken."

Nun geht es für ihn und seine Mannschaft nach Dresden zum Verfolgerduell bei einer tollen Kulisse nach Dresden. "Wir müssen uns freuen und Spaß daran finden, vor so einer Kulisse zu spielen. Das ist ein schöner Abschluss vor der Winterpause!"

Allerdings musste man sich bei en Lila-Weißen während der Vorbereitung ein wenig zurück halten. "Nach den Regenfällen der vergangenen Tage, müssen die Plätze geschont werden. Aber ich denke, dass wir morgen wieder auf Rasen trainieren können. Das halte ich für sehr wichtig!"

Zwar hat der VfL die letzten vier Auswärtsspiele nicht mehr gewonnen, doch der jüngste Heimsieg sorgte noch einmal für Selbstvertrauen. "Wir brauchen uns in Dresden nicht verstecken!", gab sich Stanislav Iljutcenko mutig vor der Abreise nach Sachsen. Er hatte gegen die Himmelblauen mit einem Doppelpack entscheidend zum Sieg beigetragen.

Auch Maik Walpurgis hat sich natürlich vorbereitet und sich einen Schlachtplan zurecht gelegt. "Wir müssen vor allem Fehler im Aufbauspiel vermeiden und unseren Fußball stabil durchziehen!", so der Fußballlehrer.

Und in der darauffolgenden Pause steht dann die Regeneration im Vordergrund. "Die Spieler bekommen einen Plan mit nach Hause, der vornehmlich die aktive Regeneration beinhaltet.", so Walpurgis weiter.

Zu eventuellen Neuzugängen äußerte sich der Übungsleiter eher ablehnend. "Wir haben ein tolles Team zusammen, von daher ist das aktuell kein Thema für uns!", der allerdings niemandem, der den Verein verlassen möchte, im Wege stehen wird.

Personell gesehen kann Walpurgis, mit Ausnahme der Langzeitverletzten, in Dresden auf seinen gesamten Kader zurück greifen.

Für Benjamin Kirsten bleibt am Samstag nur übrig, seiner SGD die Daumen zu drücken. Er erlitt gegen Cottbus einen Mittelhandbruch. Auch Robin Fluß, der 18 Jahre alte Youngster muss passen, denn er zog sich im Training eine Verletzung am Knie zu. Nils Teixeira kämpft immer noch mit der Viruserkrankung. Marvin Stefaniak hingegen kehrt wieder zurück, nachdem er zuletzt seine Gelbsperre abgesessen hat.

Anpfiff im Dresdner Stadion ist am kommenden Samstag, den 20. Dezember 2014, um 14 Uhr.


Alle Informationen zu dem Spiel aufrufen

Bisherige Aufeinandertreffen in der 3. Liga seit Saison 2010/11

02.03.2016 20:30 Uhr VfL Osnabrück - Dynamo Dresden 0 - 3 (0:2)
19.09.2015 14:00 Uhr Dynamo Dresden - VfL Osnabrück 2 - 1 (1:1)
20.12.2014 14:00 Uhr Dynamo Dresden - VfL Osnabrück 2 - 1 (0:1)
06.08.2014 18:30 Uhr VfL Osnabrück - Dynamo Dresden 2 - 2 (0:2)

Vergleich der Mannschaften

Dynamo Dresden
Punkte: 35
Siege: 9
Unentschieden: 8
Niederlagen: 4
Tore: 28
Gegentore: 23
VfL Osnabrück
Punkte: 35
Siege: 10
Unentschieden: 5
Niederlagen: 6
Tore: 35
Gegentore: 30


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