15. Spieltag; FSV Mainz 05 II - SSV Jahn Regensburg

Beide Mannschaften hängen hinten drin, konnten aber am vergangenen Wochenende jeweils gewinnen. Während die Mainzer Nachwuchsakteure gegen den Tabellenführer gewannen, konnte Regesburg nach sechs Niederlagen in Folge und dem damit verbundenen Fall auf den letzten Tabellenplatz den Bock umstoßen. Der Jahn steht zwar nach wie vor auf einem Abstiegsplatz, doch der Anschluss an das rettende Ufer steht wiedeer. Mainz hingegen konnte den Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz auf immerhin zwei Zähler ausbauen. Nun wollen beide natürlich nachlegen.

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15. Spieltag; FSV Mainz 05 II - SSV Jahn Regensburg
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Martin Schmidt, der Coach der "kleinen Mainzer", fühlte sich nach dem Spiel gegen Wehen Wiesbaden in seiner Ansicht bestätigt. "Ich glaube, dass das, was wir gebetsmühlenartig dem Umfeld und der Presse eingeben, dass wir konzentriert arbeiten und dass sich mit der Zeit die Punkte einstellen müssen, hat sich heute bewahrheitet. Nicht, dass ich ein Hellseher bin, aber ich glaube, dass wir heute mit sehr viel Herz gespielt haben. Wir hatten einen Plan in dem Spiel, zu verteidigen, was für eine Nachwuchsmannschaft natürlich schwierig ist. Dann wollten wir den ein oder anderen guten Konter fahren und wollten mit dem Ball etwas Gutes anfangen. Wir suchten nach Stellen, wo wir den Gegner verletzten können. Wir sind dann auch durch einen Konter glücklich in Führung und hintenraus in der zweiten Halbzeit war es dann eine Verteidigungsgeschichte, die mit sehr viel Glück und Zufall gefüllt war. Irgendwie warf man sich noch rein und brachte ein Bein dazwischen. Wir haben sehr viel Glück gebraucht, damit das Spiel am Ende nicht doch noch kippt. Was ganz gut war, war wie wir verteidigt haben nach dem 2:1. Wir hatten in unserem Rücken die Fanwand, dass die junge Truppe da noch so gut verteidigen konnte, ist ein Punkt, den wir mitnehmen müssen. Was ich nicht so schön fand, war wie wir nach vorne gespielt haben in der zweiten Halbzeit. Unsere Konter, wie wir den letzten Pass gespielt haben und nicht an den Mann gebracht haben, da war schon ein bisschen Slapstick mit dabei. Da müssen wir dran arbeiten. Komisch ist, dass wir das normalerweise können. Man merkt aber, wenn der Druck dazu kommt, findet man nicht immer die richtige Lösung. Somit ist es ein glücklicher Sieg, den wir natürlich gerne mitnehmen."

So erfreulich der Sieg gegen den Tabellenführer auch war, nun geht es gegen einen direkten Konkurrenten, ein Sechs-Punkte-Spiel also. "Das ist unser Alltag, das sind unsere direkten Konkurrenten, gegen die wir punkten müssen. Der Dreier beim Tabellenführer in Wiesbaden war etwas Besonderes, aber die Jungs haben spätestens beim ersten Training am Dienstag den Sieg schon wieder vergessen. Für uns ist das ein sehr, sehr wichtiges Spiel, das wir nicht verlieren dürfen. Und mit Großaspach haben wir dann auch gleich ein zweites davon vor der Brust. Insofern musst du immer aufpassen, dass du nicht die falschen Spiele gewinnst, sondern an der richtigen Stelle punktest. Sonst ist der Sieg vom letzten Wochenende unnütz. Ich glaube, dass das für uns die größeren Herausforderungen sind."

Die Aufgabe für seine Truppe wird nicht einfach, wie auch der Schweizer weiß, der sich den SSV genauer angesehen hat. "In nahezu allen Spielen waren sie die klar bessere Mannschaft und hatten von den Spielen, die sie hoch hätten gewinnen müssen rund ein halbes Dutzend. Aber wie bei uns kam oft viel Pech dazu, obwohl sie immer geilen Fußball spielen. Und bei Alexander Schmidt erkennt man ganz klar, dass er aus dem Nachwuchsfußball kommt."

Und auch die Neuzugänge sind keinem entgangen. "Die Spielanlage ist jetzt hemdsärmeliger, die Struktur und Raumaufteilung in der Defensive besser. Und da geht es ganz klar um den Erhalt des Profifußballs, um Existenzen. Für mich gehört Regensburg absolut nicht da unten hin, wo sie jetzt stehen."

Auch wenn er und seine Mannschaft den Negativlauf durch den 2:0 Sieg über Großaspah beendet haben, war Alexander Schmidt, der Coach des SSV Jahn Regensburg, nicht total zufrieden mit dem Auftritt seines Teams, doch natürlich war die Last, die von den Schultern fiel, enorm. "Wir haben heute gesehen, dass die Mannschaft in der zweiten Halbzeit schon ein bisschen nachdenklich geworden ist, dass sie vielleicht sogar ein bisschen Angst vor dem Sieg gehabt hat, so habe ich den Anschein gehabt. Wir haben uns vorgenommen, dass wir gut gegen den Ball arbeiten, dass wir kompakt stehen und das als Basis hernehmen, um dann aus einer gesicherten Defensive unsere Angriffe nach vorne zu tragen. Das ist uns über weite Strecken des Spiels gelungen, vor Allem in der ersten Halbzeit. In der zweiten Halbzeit war dann für die Schlüsselszene, als bei 1:0 Aias Aosman die Chance nicht reinmacht. Das hätte uns dann natürlich Sicherheit gegeben, aber so kam es dann so, dass wir schon die ein oder andere brenzlige Situation zu überstehen hatten und dann auch gute Chance ausgelassen haben. Der Gegner hat auch einige gute Chancen gehabt. Insgesamt glaube ich aber, dass der Sieg heute für uns verdient war und dass es sehr wichtig war für unsere ganze Mannschaft. Auf dem müssen wir jetzt aufbauen für die nächsten Aufgaben."

Nun will man bei der Mainzer Zweitbesetzung nachlegen. "Wir können sie bei einem Sieg überholen. Das ist eine riesige Motivation! Mainz wird uns zwar alles abverlangen, sie werden uns viel attackieren. Aber mir ist nicht bange! Wir haben jetzt Erfahrung in der Mannschaft, die sich schon gegen Großaspach ausgezahlt hat. Und das, was ich zuletzt im Training gesehen hab, stimmt mich optimistisch. Es ist Abstiegskampf. Da gilt es einfach die Grundtugenden – Willen, Leidenschaft, Zweikampfstärke und Laufbereitschaft – abzurufen. Wenn uns das wie gegen Großaspach gelingt, dann rechne ich mir schon was aus."

Personell hat Schmidt den gleichen Kader zur Verfügung, aus dem er bereits am letzten Spieltag auswählen konnte. Lediglich Christoph Rech muss zusätzlich noch wegen einer Erkältung passen. Im Gegenzug kehrt Gino Windmüller zurück, auch Neuzugang Grégory Lorenzi ist bereits spielberechtigt.

Bei der Mainzer U 23 fehlen neben Keeper Robin Zentner voraussichtlich Damian Roßbach, Michael Falkenmayer und eventuell noch Benedikt Saller. Devante Parker könnte wie auch Petar Sliskovic mit dem Profikader nach Wolfsburg fahren, das Duo ist also fraglich.

Anpfiff im Mainzer Bruchwegstadion ist am kommenden Sonntag, den 26. Oktober 2014, um 14 Uhr.

Alle Informationen zu dem Spiel aufrufen

Bisherige Aufeinandertreffen in der 3. Liga seit Saison 2010/11

04.04.2017 19:00 Uhr Jahn Regensburg - 1. FSV Mainz 05 II 2 - 1 (2:1)
23.10.2016 14:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 II - Jahn Regensburg 2 - 0 (1:0)
25.04.2015 14:00 Uhr Jahn Regensburg - 1. FSV Mainz 05 II 0 - 0 (0:0)
26.10.2014 14:00 Uhr 1. FSV Mainz 05 II - Jahn Regensburg 1 - 0 (0:0)

Vergleich der Mannschaften

1. FSV Mainz 05 II
Punkte: 13
Siege: 3
Unentschieden: 4
Niederlagen: 7
Tore: 18
Gegentore: 23
Jahn Regensburg
Punkte: 11
Siege: 3
Unentschieden: 2
Niederlagen: 9
Tore: 15
Gegentore: 28


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