Würzburger Kickers: Kwadwo fehlt gesperrt

Linksverteidiger handelte sich vor Rassismus-Vorfall in Münster fünfte Gelbe Karte ein.

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Würzburger Kickers: Kwadwo fehlt gesperrt
Foto: Frank Scheuring
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Die Würzburger Kickers müssen in der Partie am Samstag, 14 Uhr, gegen Eintracht Braunschweig auf Leroy Kwadwo verzichten. Der 23-jährige Linksverteidiger hatte sich im Spiel beim SC Preußen Münster (0:0) die fünfte Gelbe Karte eingehandelt und fehlt nun gesperrt.

Nachdem er in der Schlussphase der Partie von einem einzelnen Münsteraner Zuschauer rassistisch beleidigt worden war, hat sich nun auch Kwadwo zu diesem Vorfall geäußert. "So etwas macht mich einfach nur traurig und wütend, weil jeder wissen muss: Rassismus gehört nicht in unsere Welt. Wir alle haben die Möglichkeit, dagegen anzugehen und das Ganze zu unterbinden, wenn es passiert", schrieb Kwadwo bei Instagram.

Der Defensivspieler, der früher auch für Rot-Weiss Essen und die U 23 von Fortuna Düsseldorf am Ball war, betont weiter: "An dieser Stelle möchte ich mich ausdrücklich bei allen Menschen im Stadion, den Verantwortlichen und Spielern von Preußen Münster und ganz besonders meinem Team und den Kickers bedanken, die mir sofort zur Seite gestanden sind. Eure Reaktion ist vorbildlich - Ihr könnt Euch gar nicht denken, was diese mir und auch allen anderen farbigen Spielern bedeutet. Wir müssen alle weiter dagegen angehen, wie ihr es getan habt, und dies im Keim ersticken lassen!"

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