Vorsicht! Arminia

Trotz der mehr als unsicheren Tabellensituation ist die Stimmung im Lager von Arminia Bielefeld prächtig. So gibt es eine intensive Gegner-Beobachtung, die sich das Duell zwischen Babelsberg und dem kommenden Heimgegner Kickers Offenbach anschauen.

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Was der Arminia entgegenkommt, ist die Tatsache, dass sich die Hessen seit mehreren Wochen in einer Art Negativlauf befinden. Spielerisch und auch punktemäßig reichen die Offenbacher Leistungen keinen Drittliga-Ansprüchen. So ist es dementsprechend auch kein Wunder, dass nach einer miserablen Punkteausbeute mit nur zehn Punkten aus neun Spielen der OFC vom vierten auf den zehnten Tabellenplatz abgestürzt ist.
Gerne erinnern sich die Bielefelder an das Hinspiel auf dem Bieberer Berg, als durch ein wunderschönes Tor von Marc Rzatkowski der erste Saisonsieg der schwach in die Saison gestarteten Arminen gelungen ist. Kein Wunder, warum Arminias Geschäftsführer sich dieses Spiel als Mutmacher für die nächsten Spiele nimmt: „Das war eine unserer besten Saisonleistungen. Daran müssen wir am Samstag anschließen“, lautet die Zielsetzung des ehemaligen DSC-Pressesprechers.
Auch für die restlichen verbleibenden Saisonspiele sollten sich die Arminen-Kicker ein Beispiel an dem Darmstadt-Erfolg aus dem Oktober nehmen. Ab sofort gibt es noch exakt sechs Wochen bis zum Meisterschaftsausklang, den es am 5. Mai gegen Werder Bremen geben wird. Diese Wochen stehen für den ehemaligen Bundesligisten ganz klar im Zeichen des erbitterten Abstiegskampfes, was auch Uhlig bestätigt: „Unsere volle Konzentration muss auf die noch verbleibenden sieben Begegnungen gerichtet sein“, so Uhlig. „Wir müssen absolut ruhig bleiben und nicht in Angst oder Panik verfallen. Blinder Aktionismus würde in der aktuellen Situation rein gar nichts bringen.“
Auch die Zuschauer werden vom Geschäftsführer klar angesprochen. Denn der DSC soll von nun an noch intensiver unterstützt werden, wie er unterstreicht: „Wir brauchen jeden Fan. Die Schüco-Arena muss am Samstag wieder voll sein.“ Uhlig verneint die Einschätzung, Arminia habe aufgrund von nur vier Siegen einen Heimkomplex. „Das Zusammenspiel zwischen Fans und den Spielern hat in Bielefeld immer gut funktioniert.“
Leider wurde die allgemein gute Heimbilanz durch die ersten sechs Heimpartien etwas verfälscht, von denen fünf verloren gingen und nur ein Unentschieden heraussprang.
Der Ärger über die Last-Minute-Niederlage beim 1.FC Heidenheim dauerte nur zwei Stunden. „Danach war die Sache gegessen“, wie ein enttäuschter Trainer Stefan Krämer meinte. Und weiter: „Ich verschwende nicht unnötige Energien für Dinge aus der Vergangenheit. Ich lebe in der Gegenwart“, verdeutlicht Krämer seine positive Grundstimmung.
Eine weitere Weisheit des Trainers ist. „Die Tabelle lügt nie!“ Allerdings bereitet ihm diese selbstgewonnene Erkenntnis zunehmend Sorgen, da sein Team nach nur vier Punkten aus den letzten drei Meisterschaftsspielen einen Vorsprung von nur noch drei Zählern auf den ersten Abstiegsplatz hat.
Vorsicht ist also definitiv geboten. Auch deshalb sollte das wichtige Heimspiel gegen die Offenbacher Kickers von großer Bedeutung für den weiteren Saisonverlauf sein.

Quelle: wn.de


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