Unterhaching verliert gegen den VfL Osnabrück mit 0:2 - Spielbericht

Der VfL Osnabrück ist endlich wieder in der Erfolgsspur. Mit einem 2:0 Sieg gegen die Spielvereinigung Unterhaching hält die Mannschaft von Pele Wollitz weiter Schritt mit dem Karlsruher SC. Wirklich feiern wollte der Trainer des Vereines für Leibesübungen nach dem Spiel allerdings nicht. Unterhaching wartet weiterhin auf die ersten Punkte im neuen Jahr und der Aufstieg ist nun endgültig kein Thema mehr bei den Vorstädtern.

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Unterhaching verliert gegen den VfL Osnabrück mit 0:2 - Spielbericht
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Ergebnis: 0 - 2
Die Spielvereinigung Unterhaching hat im neuen Jahr noch keinen einzigen Zähler eingefahren und verliert immer mehr an Selbstvertrauen. Um endlich wieder ein Erfolgserlebnis zu erzielen, veränderte das Trainergespann bestehend aus Manuel Baum und Claus Schromm die Startformation auf zwei Positionen. Welzmüller und Willsch starteten für Hummels und Rohracker.

Pele Wollitz, der auf Grund des Rücktritts von Vizepräsident Gerd Lehker ziemlich bedient war, ließ die selbe Startaufstellung in Unterhaching auflaufen, die den 3:1 Sieg gegen die Stuttgarter Kickers vorbereiteten. Einzig Rickert durfte nach seiner Sperre wieder von Beginn an das Tor hüten. Zumbeel nahm wieder auf der Bank Platz.

Osnabrück legte sofort offensiv los. Nagy hatte bereits nach 3 Minuten die erste gute Gelegenheit, doch sein Schuss verfehlte den langen Pfosten des Kastens der Vorstädter.

Nach 13 Minuten wurde es dann richtig brenzlig im Unterhachinger Strafraum. Piossek war nach einer missglückten Abwehr von Fischer frei vor Korbinian Müller, dem Mann zwischen den Pfosten des Tores der Oberbayern, aufgetaucht, doch der junge Schlussmann machte sich breit und wurde vom Osnabrücker Angreifer angeschossen.

Nur 2 Minuten später machte es Piossek dann aber besser. Nach einem schnellen Konter über Manno und Nagy wurde dieser 16 Meter vor dem Tor bedient. Mit einem präzisen und flachen Schuss ins lange Eck ließ er Müller diesmal keine Chance.

Zehn Minuten nach dem 1:0 folgte der zweite Treffer der Partie. Nagy schickte Zoller im richtigen Moment steil und der stürmte frei auf Müller zu. Wieder hatte der Riederer-Ersatz keine Chance, denn Zoller legte denn Ball an ihm vorbei im Tor ab.

Unterhaching hatte dann in der 33. Spielminute die erste Chance. Schweinsteiger war durch doch Rickert kam vor dem Winterneuzugang an den Ball.

Im Gegenzug hätte Osnabrück den Sack vorzeitig zu machen können. Manno hatte sich auf links in Szene gesetzt und brachte den Ball in den Strafraum. Zuerst verpasste Piossek den Kopfball, dann verpasste Zoller den springenden Ball, obwohl sich dieser Zeit lassen konnte, da er vor dem leeren Tor stand.

Unterhaching hatte dann die Riesenchance wieder heran zu kommen. Willsch war auf der linken Seite durch und bediente Schwabl, der in der Mitte mitgelaufen war, mustergültig und dieser musste aus 4 Metern nur noch ins leere Osnabrücker Tor einschieben, doch der Sohn des Präsidenten der Spielvereinigung brachte es fertig, den Ball neben das Tor zu setzen.

Kurz vor dem Seitenwechsel hatte Thee dann nochmal eine Chance. Doch Rickert parierte den Schuss des Hachingers und Pisot schlug den Ball dann aus der Gefahrenzone.

Unterhaching kam dann wie verwandelt aus der Kabine und hatte sofort die erste gute Gelegenheit in Halbzeit 2. Yilmaz brachte eine Flanke in den Osnabrücker Strafraum und Beermann rutschte in den Ball, doch Rickert konnte erneut großartig parieren.

1.450 Zuschauer sahen nun im Sportpark Unterhaching wie ihre Mannschaft alles nach vorne warf, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. Erst in der 67. Minute wurde es wieder gefährlich, Welzmüller hämmerte den Ball aus 25 Metern Entfernung in Richtung des Tores der aufstiegsambitionierten Osnabrücker. Doch erneut war Rickert zur Stelle und zeigte, warum er als Ersatz für den noch länger ausfallenden Riemann nach Osnabrück geholt wurde.

Osnabrück hatte zwar einige gute Ausgangssituationen für Konter, doch diese wurden beinahe fahrlässig vergeben. Unterhaching verpasste es allerdings, diese Nachlässigkeit zu bestrafen. Wie Voglsammer, der nach 74 Minuten den Ball nach einer Flanke von Thee, der sich zuvor auf der rechten Seite durchgesetzt hatte, den Ball nicht wirklich kontrolliert in Richtung Rickert brachte.

In der 79. Spielminute konnte dann Welzmüller die engültige Entscheidung verhindern. Nach einem von Piossek herein gebrachten Eckball köpfte Beermann auf das Unterhachinger Tor, wo Welzmüller den Einschlag auf der Torlinie verhindern konnte. Müller wäre da nie im Leben ran gekommen.

Bereits kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit gab es eine ähnliche Situation auf der anderen Seite. Thomik klärte einen Kopfball von Drum nach einer Ecke den Ball auf der Linie.

Im Gegenzug hatte Glockner, welcher von Piossek bedient worden war, die Riesenchance, endgültg alles klar zu machen. Sein Abschluss jedoch streifte haarscharf am Pfosten des langen Ecks vorbei.

Mit dem Abpfiff parierte Rickert noch einmal einen Abschluss von Vogelsammer. Danach durfte der VfL über einen 2:0 Erfolg in der Vorstadt jubeln und durfte sich auch bei Rickert, an dem sich Unterhaching die Zähne ausgebissen hatte, bedanken, dass es beim 2:0 blieb.

Unterhaching hingegen lässt nach wie vor keinen Druck aufkommen, da man sich dort sicher ist, dass man mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun haben wird. Und das war das ausgegebene Saisonziel.

Nach dem Spiel konnte sich, wie bereits angesprochen, einer nicht wirklich freuen. "Gerd Lehker, jemand der mir in diesem Verein sehr nahe stand, trat unter der Woche zurück. Und ich muss das aus der Presse erfahren. Und dann wird mir noch die Schuld dafür zugeschoben.", kommentierte Pele Wollitz die Frage, warum er nicht wirklich froh ist.

Weitere Stimmen zum Spiel folgen.

Quelle: www.


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