Torloses Remis in der Kühlbox zwischen Wacker Burghausen und den Offenbacher Kickers - Spielbericht

Ein nahezu komplett schneebedeckter Untergrund in der Wacker Arena machte ein ansehnliches Spiel nahezu unmöglich. Dennoch fand die Partie statt. Burghausen wollte in der englischen Heimspielwoche nach dem 2:0 Sieg gegen Aachen nachlegen und endlich einen Haken an das Ziel "40 Punkte" machen. Auch Offenbach konnte im letzten Spiel einen 2:0 Sieg über die Stuttgarter Kickers bejubeln und kam mit Rückenwind ins verschneite Oberbayern.

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Torloses Remis in der Kühlbox zwischen Wacker Burghausen und den Offenbacher Kickers - Spielbericht
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Ergebnis: 0 - 0
Der Cheftrainer des SV Wacker Burghausen, Georgi Donkov, nahm eine Veränderung an seiner Startelf im Vergleich zum Wochenende vor. Ulrich Taffertshofer, einer der "jungen Wilden" bei den Burghausern, konnte gegen Aachen nicht komplett überzeugen und musste sich mit einem Platz auf der Reservebank begnügen. Für ihn durfte Routinier Darlington Omodiagbe in der Innenverteidigung auflaufen.

Rico Schmitt wechselte gezwungenermaßen einmal Personal im Vergleich zur letzten Partie. Gegen die Stuttgarter Kickers hatte Feldhahn die 5. gelbe Karte gesehen und musste daher gesperrt von der Tribüne aus zusehen. Stadel durfte dafür von Beginn an auflaufen.

Die Anfangsphase der Partie war von vielen individuellen Fehlern geprägt. Dies war allerdings nicht den Qualitäten der Mannschaften, sondern dem schneebedeckten Boden geschuldet. Beide Teams versuchte erst einmal aus einer kontrollierten Defensive heraus mit hohen, langen Bällen ihr Glück. Doch es ließ sich eine leichte optische Überlegenheit für die Gäste erkennen, die auch in der 9. Minute die erste Torchance des Spiels verzeichnen konnten. Seah Mehic versuchte sein Glück aus der zweiten Reihe und forderte René Vollath, die etatmäßige Nummer 1 im Tor der Salzachstädter, erstmals zu einer Parade.

In der Folge geschah erstmal das gleiche, wie zuvor. Burghausen versuchte es dann nach 10 Minuten mit dem bekannte Kurzpassspiel, doch auf dem Untergrund war das beinahe unmöglich. Eine Standardsituation brachte dann die erste Chance für die Hausherren. Felix Luz, der trotz seines Treffers gegen Alemannia Aachen kaum Ansehen bei den Anhängern des SVW genießt, wurde gefoult. Omodiagbe brachte den Ball in den Strafraum, wo der Ball dann nach wildem Gestochere bei Luz landete. Doch sein Schuss aus 17 Metern ging klar am Tor vorbei.

Nach 19:30 Minuten wurde es dann laut im Burghauser Stadion. Die Fans auf der Westtribüne, die in den letzten Heimspielen auf Grund des Sicherheitsboykotts geschwiegen hatten und der Mannschaft die Unterstützung verwehrt hatten, schalteten sich ein. Dies übertrug sich auch gleich auf die Mannschaft, die es daraufhin schaffte, den OFC unter Druck zu setzen und in die eigene Hälfte zu drängen. Doch weiterhin tat sich die Donkov-Elf schwierig, an die großen Chancen zu kommen. Erst in der 31. Minute wurde es wieder gefährlich. Maximilian Thiel hatte sich auf der Außenbahn durchgesetzt und brachte den Ball in den Strafraum, wo Holz zum Abschluss kam. Robert Wulnikowski, der erfahrenste Spieler der 3. Liga und feste Größe im Tor des OFC, konnte jedoch den Einschlag mit einer Glanzparade verhindern.

Offenbach wurde nun zunehmend nervöser, da Burghausen sehr früh störte. Wulnikowski hatte sich hinter seinem Verteidiger etwas versetzt zum Tor angeboten, da dieser in arger Bedrängnis war. Holz schaffte es, sich 20 Meter vor dem Kasten den Ball zu erkämpfen und erkannte prompt, dass das Tor leer war und suchte sofort den Abschluss. Allerdings verpasste er das Ziel deutlich.

Nur 6 Minuten später gab es dann die größte Chance der Partie. Die Offenbacher Hintermannschaft konnte einen Freistoß nicht entscheidend klären und Thiel konnte von der Außenbahn frei die Flanke hereinbringen. Diese landete jedoch auch wieder beim Gegner, der es erneut verpasste, das Leder aus der Gefahrenzone zu bringen. Holz war an den Ball gekommen und packte aus 22 Metern den Hammer aus, der von der Unterkante der Latte auf die Torlinie und wieder zurück sprang.

Marco Holz, der der aktivste auf dem Feld war, hatte auch die nächste Chance für die Hausherren. Aus 25 Metern versuchte es mit einem Flachschuss und scheiterte erneut am bärenstarken Robert Wulnikowski.

Nach dem Seitenwechsel war es erneut Holz, der sich nach Thorsten Burkhardts Zuspiel aus der zweiten Reihe versuchte. Allerdings ging sein Schuß klar übers Tor.

In der 54. Minute gab es dann einen Eckball für die Gäste aus Offenbach. Der Ball kam auf den ersten Pfosten und Stadel kam mit dem Kopf an den Ball. René Vollath musste all sein Können aufbringen, um den Ball soeben noch über die Latte zu lenken.

Da die Bedingungen sich nicht verbessert hatten, sondern eher noch schlechter wurden, war auch weiterhin kein wirklicher Spielfluss möglich. Burghausen hatte weiterhin die Oberhand, jedoch ohne zu glänzen. Beiden Teams fehlte in der Offensive die Durchschlagskraft und beide Hintermannschaften hatten es kaum schwer, die langen Bälle zu klären. Erst in der 87. Minute wurde es noch einmal gefährlich. Holz brachte eine Flanke von der rechten Außenbahn, die Luz nicht verwerten konnte. Offenbach verpasste es, effektiv zu klären und der eingewechselte Ronald Schmidt, das Burghauser Urgestein, welches bereits zu Zweitligazeiten für die Schwarz-Weißen aktiv war, feuerte ein Geschoss mit seinem bekannten linken Fuß ab. Wulnikowski kam gerade noch so an den Ball und lenkte diesen um den Pfosten.

Am Ende teilen sich die beiden Mannschaften die Punkte. Ein leistungsgerechtes Unentschieden, auch wenn Burghausen deutlich näher an den drei Punkten war.

Stimmen zum Spiel folgen.


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