Timo Beermann absolviert Reha in Osnabrück

Timo Beermann ist in dieser Saison vom Pech verfolgt. Der Abwehrhühne wechselte im Sommer von den Lila-Weißen zum 1. FC Heidenheim. Nun befindet er sich in Osnabrück um Reha-Maßnahmen wegen seiner langwierigen Knieverletzung zu absolvieren.

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Timo Beermann absolviert Reha in Osnabrück
Foto: 1. FC Heidenheim 1846
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"Mir geht’s gut, ich bin gesund, dem Knie geht’s auch gut. Ich kann mich zur Zeit nicht beklagen. Ich kann noch nicht alles, aber bin auf einem guten Weg.", sagte der Innenverteidiger des 1. FC Heidenheim gegenüber noz.de.

Nachdem er im Sommer zum 1. FC Heidenheim gewechselt ist, zog er sich einen schweren Kreuzbandriss zu. "In den ersten vier Wochen war ich gut angekommen und hatte mich ganz gut akklimatisiert. Ich wurde langsam fit. Wir hatten eine harte Vorbereitung, die ganzen Läufe hatten wir schon hinter uns und es ging an die Feinheiten. Bei der zweiten oder dritten Einheit nach dem Trainingslager ist es dann passiert. An einem Dienstagabend.", beklagte der 22 Jahre alte Defensivakteur, der trotzdem über jeden Punkt, den sein Team sammelt, erfreut ist, auch wenn er noch nicht mitwirken kann. "Das kann man ja jetzt nicht mehr ändern. Dass ich verletzt bin, ist halt so. Ich freue mich natürlich über jeden Sieg und jeden Punkt, den wir holen. Natürlich freue ich mich mega für meine Jungs, dass sie das so gut machen. Ich bin nicht bei jedem Spiel dabei, aber wenn es passt, dann fahre ich immer runter. Einmal musste ich samstags absagen, weil meine Eltern Silberhochzeit hatten – das ist auch kein Problem, das passt alles. Dafür hat sich dann am vorletzten Samstag Kiel angeboten: Über die A1 war ich schnell da."

Momentan arbeitet Beermann akribisch in der Reha in Osnabrück, genau dort, wo er noch letzte Saison unter Vertrag stand. Er versucht, durch ein hohes Pensum wieder fit zu werden. "Außer sonntags gehe ich sechsmal die Woche ins Medicos und habe dort meine Behandlungen und meine Reha. Ich habe mit Claas Bente einen super Physio, der sich um alles kümmert und mit dem ich mich gut verstehe. Er nimmt sich, wenn ich nicht nach Heidenheim zum Spiel fahre, auch Samstagsmorgens Zeit. Dann ist der ganze Laden leer und wir sind da nur zu zweit oder dritt und machen unsere Übungen. Die Einheiten, bei denen er genau hingucken muss, machen wir zusammen. Die dauern mit Behandlungen immer ein paar Stunden. Und dann gehe ich nachmittags meistens noch mal hin und mache für mich meine Übungen, die mir Claas empfohlen hat. Am Anfang konnte ich mein Bein nur wenig beugen und strecken – jetzt ist das perfekt, ich kann wieder alles, und da machen wir weiter, damit alles so bleibt, während wir jetzt die Muskeln aufbauen."

Doch wie genau es mit den Maßnahmen weitergeht, weiß er noch nicht genau. Eigentlich wollte er den zweiten Teil der Rehabilitation in Heidenheim zubringen. "Freitag hatte ich einen MRT-Termin in Heidenheim, und jetzt wird entschieden, wie es weitergeht. Ich habe gesagt: Wenn ich wieder joggen gehen kann – das wird so in zwei bis drei Wochen sein –, gehe ich runter und kann wieder mit der Mannschaft auf den Platz. Dann drehe ich da meine Runden."

Wann genau er wieder aktiv mitwirken kann, ist noch unklar. Die Derbys gegen seinen ehemaligen Verein stehen Ende November und Anfang Mai 2014 an. Den ersten Termin wird er nicht wahrnehmen, so viel steht allerdings schon fest. "Zu dem zweiten Spiel würde ich schon gerne fit sein. Ich hoffe, das klappt alles. Erst mal muss ich fit werden, der Rest kommt dann von alleine. Ich habe mir keinen Termin gesetzt. Wenn es geht, dann geht es wieder. Mir ist es ehrlich gesagt wurscht, ob es zwei, drei Wochen länger dauert – Hauptsache, es hält alles vernünftig, ich bleibe dann gesund und von solchen Sachen verschont."

In Osnabrück hatte er nur Positives erlebt und sein Weggang war umtrauert. "Ich schaue nur positiv zurück. Ich hatte hier eine geile Zeit, und es dem VfL zu verdanken, dass ich heute beim Spitzenreiter der 3. Liga sein darf. Klar: Wäre es im zweiten Jahr in der Rückrunde anders gelaufen mit der vertraglichen Situation, wäre ich wahrscheinlich noch hier. Aber es ist müßig, darüber zu diskutieren: Es ist halt so, es kam kein Angebot."

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