SV Elversberg vor vorentscheidendem Spiel bei Haching – Was passiert mit Salem?

In diesen Tagen zählt für den SV Elversberg 07 einzig und allein der Fokus auf den Klassenerhalt in der 3. Liga. Fünf Spiele gibt es für den Aufsteiger noch zu bestreiten, ehe eine weitere Spielzeit in der dritthöchsten deutschen Spielklasse gesichert sein soll. Drei Punkte Vorsprung hat der SVE auf den ersten Abstiegsplatz. Offensivmann Milad Salem hat drei lukrative Offerten vorliegen, doch hat bereits deutlich zum Ausdruck bringen können, dass ihn dies derzeit keineswegs interessiert. Schon am kommenden Spieltag geht es gegen die Spielvereinigung Unterhaching, die mit einem Sieg punktemäßig gleichziehen können.

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SV Elversberg vor vorentscheidendem Spiel bei Haching – Was passiert mit Salem?
Foto: Sportvertrieb-Hasselberg
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Milad Salem kommt bereits auf zwölf Scorerpunkte

Der Deutsch-Afghane hat bereits fünf Treffer für seinen Klub erzielen können. Besonders die beiden Traumtore bei den Siegen gegen den 1. FC Saarbrücken (3:1) und gegen RW Erfurt (2:0) haben ihn bekannt machen können. Zudem weist er noch sieben Vorlagen auf und ist damit in dieser Kategorie bester Spieler im Kader des SV Elversberg. Die großartigen Qualitäten des 26-Jährigen haben nun die beiden Zweitligisten FC St. Pauli, FSV Frankfurt und den Drittliga-Zweiten RB Leipzig auf ihn aufmerksam gemacht. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass Salem ablösefrei sein wird, weil sein Vertrag am Saisonende auslaufen wird. Das Interesse des bekannten Trios kann Salem bestätigen, wenn er sagt: „Das stimmt.“ Zudem hat er der „Saarbrücker Zeitung“ jedoch ebenso verraten können: „Ich habe die Verhandlungen mit der SVE auf Eis gelegt, weil wir uns alle auf den Klassenverbleib konzentrieren müssen. Da brauchen wir keine unnötigen Einflüsse von Verhandlungen. Das habe ich auch den Clubs gesagt, die Interesse haben. Zur Zeit zählen nur die Spiele mit der SVE, der Rest ist egal. Wenn die Clubs mich wirklich wollen, wollen sie mich auch noch in vier oder fünf Wochen.“

Salem fühlt sich sportlich und privat pudelwohl in Elversberg

Ehrlich räumt er zudem ein, dass Elversberg für ihn mittlerweile zu einer Art Heimat mutiert ist. Auch abseits des Fußballfeldes hat er viele soziale Kontakte pflegen können, die sich auch positiv auf seine Leistungen ausgewirkt haben: „Ich fühle mich sehr wohl, habe viele neue Freunde gefunden. Alles zusammen ist mit Sicherheit daran Schuld, dass ich in dieser Saison so spiele, wie ich spiele. Ob das bei einem neuen Verein auch so funktioniert, weiß ich nicht. Auf der anderen Seite möchte jeder Fußballer so hoch spielen, wie es geht. Allerdings habe ich nichts davon, wenn ich in eine höhere Liga wechsle und nicht spiele. Aber genug davon. Bis Saisonende zählt nur die SVE. Wir haben eine starke Mannschaft mit tollen Jungs. Und wir haben das Zeug dazu, die Klasse zu halten. Alles andere ist jetzt zweitrangig.“

Ex-Sportchef Benschneider wird bei Energie Cottbus gehandelt

Der Fokus liegt nun eindeutig auf dem kommenden Spiel bei der Spielvereinigung Unterhaching, die einen Platz hinter Elversberg platziert ist. Wenn Elversberg diese Partie tatsächlich gewinnen solltem könnte der Vorsprung auf sechs Punkte anwachsen. Bei noch vier ausstehenden Partien wäre dies ein echter Vorteil im Kampf um den Klassenerhalt. Unterdessen ist nun bekannt geworden, dass der im Dezember 2013 entlassene ehemalige SVE-Sportdirektor Roland Benschneider beim Zweitliga-Tabellenletzten FC Energie Cottbus gehandelt worden ist.

Quelle: saarbruecker-zeitung.de

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