SSV Jahn Regensburg freut sich auf mehr Einnahmen durch das neue Stadion

Der Jahn-Sportpark des Drittligisten SSV Jahn Regensburg ist völlig veraltet. Dies sorgt auch dafür, dass sich die Einnahmesituation nicht gerade ertragreich darstellen kann. Es ist jedoch Besserung schon in Sicht, denn mit dem Neubau des Stadions soll der Etat verdoppelt werden. Die Sponsoren sind jedoch aktuell noch ein wenig verhalten, was ihre Begeisterung für die neue Jahn-Spielstätte angeht.

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SSV Jahn Regensburg freut sich auf mehr Einnahmen durch das neue Stadion
Foto: Jahn Regensburg
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Mit einem Etat von 1, 5 Millionen Euro steht der SSV Jahn im unteren Tabellenbereich

Im Profi-Fußball ist ein modernes Stadion fast schon überlebenswichtig, um die notwendigen Einnahmen zu generieren, die schließlich in die Qualität der Mannschaft investiert werden können. Der SSV Jahn hat deshalb auch einen klaren Wettbewerbsnachteil hinnehmen müssen, da ein modernes und damit Gewinn abwerfendes Stadion erst noch kommen wird. Umso erstaunlicher ist es, was die Oberpfälzer in den letzten Jahren für sportliche Erfolge eingefahren haben. Mit wenig Geld konnten sie etwa völlig überraschend 2012 in die 2. Fußball-Bundesliga aufsteigen, nachdem man sich in zwei Relegationsspielen gegen das favorisierte Team des Karlsruher SC hat durchsetzen können. In der 2. Fußball-Bundesliga sind den Domstädtern letztlich die Grenzen aufgezeigt worden, weshalb der direkte Wiederabstieg die logische Konsequenz gewesen ist. Auch in der 3. Liga steht Regensburg mit einem Etat von gerade einmal 1, 5 Millionen Euro nur im unteren Bereich der Tabelle. In der abgelaufenen Spielzeit pendelte man meist im sicheren Mittelfeld der Tabelle.

Jahn will den Etat zukünftig verdoppeln

Auch in der folgenden Spielzeit 2014/15 wird der Spieleretat nicht erhöht werden. Mit den Aufsteigern SG Sonnenhof-Großaspach, Fortuna Köln und dem FSV Mainz 05 gibt es drei starke zweite Mannschaften. Es wird also für Regensburg nicht unbedingt leichter, zukünftig Erfolge zu feiern. Klar ist, dass der Etat schon zeitig erhöht werden muss, damit Wettbewerbsgleichheit herrschen kann. Für Johannes Baumeister, der als Finanzchef des Vereins arbeitet, scheint absolut klar zu sein, dass es zu einer Verbesserung kommen wird: „Mit der Eröffnung des neuen Stadions werden wir da einen deutlichen Schritt nach vorne machen.“ So sind etwa auch wissenschaftliche Untersuchungen in Auftrag gegeben worden, die beweisen konnten, dass Fußballklubs ihren Etat durch ein neu gebautes Stadion um den Faktor 2, 5 bis 3, 5 erhöhen können. Der SSV Jahn zeigt sich jedoch auch darin bescheiden und nimmt nach Angaben von Baumeister nur den Faktor 2, was auch schon beträchtlich sein wird.

Zeiten des Ehrenamts sind vorbei

Zurzeit sind 3, 5 Millionen Euro notwendig, damit der gesamte Spielbetrieb des Traditionsvereins am Leben gehalten werden kann. Nicht einmal die Hälfte mit 1,5 Millionen Euro werden für das Drittligateam verwendet. Im nächsten Jahr steht das neue Schmuckstück. Durch die neuen Zusatzeinnahmen plant man mit einem Etat von rund sieben Millionen Euro. Dazu kann Baumeister gegenüber der „Mittelbayerischen Zeitung“ zu berichten: „Ob dabei auch der Spieleretat genau um das Doppelte steigen wird oder sich das Verhältnis etwas verschiebt, kann man jetzt noch nicht genau sagen.“ In den letzten Wochen und Monaten wurde auch neues Personal auf der Geschäftsstelle eingestellt. Baumeister meint ehrlich: „Die Zeiten, in denen das ehrenamtlich zu bewältigen war, sind vorbei.“ Zudem hat er sich zum klaren Ziel gesetzt, dass der Klub zukünftig auch in diesem Bereich „professionell aufgestellt“ sein soll.

Quelle: mittelbayerische.de

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