Neun Punkte Abzug für den Chemnitzer FC

Sachsen wären damit definitiv abgestiegen.

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Neun Punkte Abzug für den Chemnitzer FC
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Der Chemnitzer FC bekommt in der laufenden Saison der 3. Liga neun Punkte abgezogen. Diesen Beschluss hat der DFB-Spielausschuss am heutigen Montag getroffen. Grund für den Punktabzug ist der Antrag auf Insolvenz, den die Chemnitzer am 10. April gestellt hatten. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. Der Verein hat eine Einspruchsfrist von sieben Tagen, hat dem Urteil aber bereits grundsätzlich zugestimmt.

Basis der Entscheidung ist Paragraf 6 der DFB-Spielordnung. Dieser schreibt im Falle eines Insolvenzantrags den Abzug von neun Punkten vor. Nur in besonderen Ausnahmefällen kann von dieser Strafe abgesehen werden. Weitere spieltechnische Konsequenzen über den Punktabzug hinaus sind laut Spielordnung nicht vorgesehen.

Der Verlust von neun Punkten führt dazu, dass der CFC vom 18. auf den 19. Platz abrutscht und nun 21 Zähler auf dem Konto hat. Der Rückstand auf einen sportlichen Nichtabstiegsplatz wächst drei Spieltage vor Saisonende auf 15 Punkte. Chemnitz würde damit in der 3. Liga vorzeitig als dritter sportlicher Absteiger nach dem FC Rot-Weiß Erfurt und der U 23 von Werder Bremen feststehen – vorbehaltlich dessen, dass der verhängte Punktabzug Rechtskraft erlangt. Der laufende Spielbetrieb bis Saisonende ist nach Angaben des Chemnitzer FC nicht gefährdet.


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