Münster: Präsidium nur noch kommissarisch im Amt

Reguläre Amtszeit von Preußen-Präsident Christoph Strässer am 13. Oktober abgelaufen.

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Münster: Präsidium nur noch kommissarisch im Amt
Foto: Preußen Münster
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Das Präsidium des SC Preußen Münster um den Vorsitzenden Christoph Strässer ist aktuell nur noch kommissarisch im Amt. Wie der Traditionsverein bestätigte, endete die turnusmäßige Amtszeit der Vereinsführung, die seit 2016 im Amt ist, am 13. Oktober. Dennoch sei der Traditionsklub "nicht führungslos". Vielmehr sei durch die Satzung geregelt, dass das amtierende Präsidium solange im Amt bleibe, bis ein neues Präsidium bestellt wird. Hintergrund dieser Vorgehensweise sei es vornehmlich, die Amtszeiten von Präsidium und Aufsichtsrat wieder anzugleichen.

Im Einvernehmen der beteiligten Gremien (Aufsichtsrat und Präsidium) soll von dieser Regelung bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung Gebrauch gemacht werden. Diese wird satzungsgemäß am 12. Januar 2020 stattfinden und einen neuen Aufsichtsrat wählen, der wiederum den Präsidenten bestellt. Die weiteren Mitglieder des Präsidiums werden dann auf Vorschlag des Präsidenten ebenfalls vom Aufsichtsrat bestellt.

Ob Strässer und seine Mitstreiter ihre Arbeit über den 12. Januar hinaus fortsetzen wollen, bleibt unklar. "Mit dem nun gewählten Prozedere ist noch keine personelle Vorentscheidung - weder pro noch contra - gefallen", lässt sich der Vereins-Chef zitieren. Neben Christoph Strässer gehören derzeit Martin Jostmeier, Hans-Jürgen Eidecker, Siggi Höing und Burkhard Brüx dem fünfköpfigen Präsidium an.


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