MSV Duisburg: Beeindruckende Zivilcourage des MSV-Anhänger

Am heutigen Abend gibt es für den Drittligisten MSV Duisburg ein Testspiel beim Oberligisten TV Jahn/Hiesfeld zu bestreiten. Dort soll neues Selbstvertrauen mit einem überzeugenden Sieg beim Fünftligisten hergestellt werden. Heute ab 19.00 Uhr wird es dazu beste Gelegenheit geben, wenn es mit dieser Partie auch eine Bewährungsprobe für die bisherigen Reservisten geben wird. Bekanntlich ist das kommende Woche ohne ein Punktspiel zu bestreiten. Am Samstag, den 23. November wird es um 14.00 Uhr mit der Heimpartie gegen den Halleschen FC weitergehen.

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MSV Duisburg: Beeindruckende Zivilcourage des MSV-Anhänger
Foto: MSV Duisburg
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Spielrhythmus statt Konditionsbolzerei

Das ursprüngliche Ziel von Coach Karsten Baumann ist es letztlich gewesen, dass diese Länderspielpause vor allem im Kraft- und läuferischen Bereich genutzt werden sollte. Grund für diese Überlegung war die Tatsache, dass in der Sommervorbereitung aufgrund der unklaren Ligenzugehörigkeit nur unzureichend trainiert werden konnte. Allerdings hat man sich letztlich gegen diese Überlegung entschieden, wie Baumann gegenüber der „Rheinischen Post“ wie folgt begründet: „Bei der letzten Pause haben wir das gemacht, und man hat danach gemerkt, dass ein paar der Jungs einfach platt waren.“ Nun soll es zunächst darum gehen, dass die spielerische Qualität gesteigert werden kann.

Soziale Ader der MSV-Profis

Auch die Anhänger sollen in den nächsten Tagen auf ihre Kosten kommen. Deshalb werden am morgigen Freitag als Beispiel die Spieler Phil Ofosu-Ayeh und Athanasios Tsourakis zwischen 17.00 und 18.00 Uhr im Ausstellungsraum des Arena-Modells in der dortigen ersten Etage der Königsgalerie die Prominenz einer Autogrammstunde des Vereins „zebraher.de“ darstellen. Das Trikot von Goalgetter Kingsley Onuegbu wird derzeit noch bis Sonntagabend auf einer Auktionsplattform im Internet versteigert werden. Von dem erlösten Geld für das Trikot des nigerianischen Angreifers soll eine Delfintherapie für ein kleines Mädchen bezahlt werden. Daran sieht man, dass der MSV Duisburg auch für soziale Zwecke trotz eigener finanzieller Schieflage immer zur Verfügung steht.

Vier Täter wurden ausfindig gemacht

Rund 2000 Duisburger-Anhänger haben sich am Sonntag zum prestigeträchtigen Spiel beim VfL Osnabrück aufgemacht. Neben einer lautstarken Unterstützung haben sich einige Fans jedoch auch massiv danebenbenommen und bengalische Fackeln gezündet. Sie müssen nun mit einer Anzeige und einem bundesweiten Stadionverbot rechnen. Zivilcourage haben in diesem Fall auch die MSV-Anhänger beweisen können, denn sie haben der Polizei bei der Täterermittlung intensiv helfen können. Wenige Minuten nach Anpfiff dieser Partie gab es den heftigen Knall im Auswärtsblock zu vernehmen. Es muss damit gerechnet werden, dass der MSV Duisburg für das Fehlverhalten seiner Fans finanziell zur Rechenschaft gezogen wird. Sehr bitter ist dies, wenn man auch berücksichtigt, dass die Finanzsituation des Bundesliga-Gründungsmitglieds alles andere als erfreulich sich zurzeit darstellt.

Mutmaßlichen Täter gehören keiner offiziellen Fan-Gruppierung an

Im weiteren Verlauf des ersten Spielabschnitts haben auch so genannte Fans auf den Seitentribünen die Fackeln abgebrannt. Vier Täter haben nun dafür büßen müssen. So wurden die mutmaßlichen Straftäter nun von der Polizei ermittelt. Nun wird es wahrscheinlich zu einer Anzeige und einem bundesweiten Stadion-Verbot kommen. Nach neuesten Informationen sollen die offensichtlichen Täter keiner offiziellen Fan-Gruppierung angehörig sein. Dies hat zumindest „www-derwesten.de“ nun berichten können.

Länderspielpause soll genutzt werden

Beim MSV Duisburg-Trainer Karsten Baumann besitzen die Zahlen und Daten zurzeit keine allzu große Relevanz. Er will den Fokus stets auf die kommende Partie legen. Er möchte sich auf sein Team konzentrieren. Mit dem Auswärtssieg beim VfL Osnabrück ist zumindest ein guter Anfang gemacht worden. Nun soll in der länderspielfreien Zeit mit akribischer und konzentrierter Arbeit die Basis dafür gelegt werden, dass die Spiele bis zur Winterpause ebenso erfolgreich bestritten werden und der Anschluss an die Aufstiegsplätze gehalten werden kann.

„Die Unterstützung unserer Fans war einfach fantastisch“

Um nicht nur einseitig über die mitgereisten MSV-Fans zu berichten, muss jedoch auch eindeutig konstatiert werden, dass die überwiegende Mehrheit der Duisburger-Fans friedlich und stimmungsvoll ohne ein Anzeichen von Gewalt gewesen ist. Sie haben ihre Mannschaft beeindruckend unterstützen können und damit ebenfalls ihren Anteil am Auswärtstriumph an der Bremer Brücke. Duisburgs-Keeper Michael Ratajczak sah dies ebenso: „Die Unterstützung unserer Fans war einfach fantastisch.“

Quelle: derwesten.de, rp-online.de

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