Leistungsgerechtes Remis zwischen Kiel und Osnabrück - Spielbericht

Das Nordderby zwischen dem Aufsteiger Holstein Kiel und dem VfL Osnabrück endete alles in Allem mit einem gerechten 1:1 Unentschieden. Die Lila-Weißen erwischten einen Start nach Maß, Breitkreuz konnte den Rückstand seiner Störche aber noch in der ersten Halbzeit egalisieren. Damit ist der freie Fall des Aufsteigers vorerst gestoppt.

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Ergebnis: 1 - 1 (1:1)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!
Karsten Neitzel tauschte nach dem 1:1 seines KSV gegen den VfB Stuttgart II einmal Personal und brachte Heider vom Anpfiff weg von Schied.

Der Chefcoach des VfL Osnabrück, Maik Walpurgis, wirbelte seine Mannschaft, teils gezwungenermaßen, nach dem 1:0 gegen den SV Wehen Wiesbaden gehörig durcheinander. Ornatelli hatte Adduktorenbeschwerden, Dercho eine Muskelzerrung im Oberschenkel, Pisot und Wegner saßen auf der Bank. Dafür liefen Kunert, Neumann, Testroet und Prokoph auf.

Osnabrück begann aggressiv und presste früh. Kiel hatte mit dieser Vorgehensweise große Probleme und bereits nach sechs Minuten gingen die Gäste durch den ersten richtigen Angriff in Führung. Erik Zenga spielte einen guten Flügelwechsel auf die linke Seite, von wo aus Hohnstedt marschierte und zur Flanke ansetzte. Diese landete bei Hohnstedt, der aus kurzer Distanz zum 0:1 für die Gäste verwertete.

Und Osnabrück blieb am Drücker und ließ den Hausherren, die sich anscheinend bis zur 15. Minute im Tiefschlaf befanden, kaum zum durchatmen kommen. Doch nach einer Viertel Stunde kamen die Störche besser ins Spiel. Nach einer Freistoßflanke aus dem Halbfeld kam Breitkreuz mit dem Kopf zum Abschluss, zielte aber zu hoch.

Eine Zeigerumdrehung später war Breitkreuz wieder der Mittelpunkt des Geschehens. Er setzte sich gegen drei Spieler durch, hatte den Ball eigentlich schon verloren, bekam in aber wieder vor die Füße, und zog mit der Pieke ab. Der Ball wurde noch abgefälscht und Daniel Heuer Fernandez, der Mann zwischen den Pfosten des Tores des VfL Osnabrück, hatte seine liebe Mühe, zu parieren.

Die kurze Drangphase der Hausherren ebbte dann auch wieder ab und beide Mannschaften neutralisierten sich wieder. Osnabrück stand nun ein wenig tiefer und ließ die Kieler anrennen. In der 25. Minute fuhr der VfL dann einen Konter. Daniel Nagy bediente Roman Prokoph, der lief bis zum Strafraum, scheiterte aber mit seinem Schlenzer an Maximilian Riedmüller, dem Torwart des Aufsteiger, der auf Kosten einer Ecke klärte.

Nach einer halben Stunde setzte sich Breitkreuz an der Grundlinie gegen zwei Gegner durch und spielte auf Tim Siedschlag, der im Rücken der Abwehr lauerte. Siedschlag zog ab, doch der Ball flog an Zengas Unterarm. Doch die Pfeiffe des Unparteiischen blieb stumm.

In der 35. Minute krönte Breitkreuz dann endlich seine Leistung. Der beste Kieler ließ Heuer Fernandes keine Abwehrchance, nachdem er von Marc Heider mit der Hacke bedient worden war und erzielte den 1:1 Ausgleichstreffer.

Zwar blieben die Hausherren am Drücker, doch die letzte Chance kurz vor dem Seitenwechsel hatten die Gäste. Roman Prokoph brachte eine Flanke von der rechten Seite in den Strafraum auf Adriano Grimaldi, der per Dropkick abschloss. Riedmüller packte einen grandiosnen Refelex aus und verhinderte den erneuten Rückstand seines Teams.

Die erste Aktion in Durchgang zwei gab es dann in der 52. Minute. Raffel Kazior wollte abziehen wurde aber foult. Den darauffolgen Freistoß wollte der Mann, der bereits mit Wacker Burghausen in der zweiten Bundesliga spielte, direkt verwandeln, der Ball wurde aber von der Mauer abgefälscht und ging drüber.

Es entwickelte sich ein offener, aber höhepunktarmer Schlagabtausch. Nach einer Stunde fuhren die Störche einen Konte. Wetter ging auf dem linken Flügel durch und brachte den Ball auf den zweiten Pfosten, wo Siegschlag das Leder aber nicht richtig traf.

Und nur eine Minute später der nächste Konter der Hausherren. Erneut über links brachte Marc Heider den Ball flach auf Siedschlag, der die Pille allerdings in den Himmel jagte.

Die Partie blieb allerdings auf einem überschaubarem Niveau und beide Mannschaften fehlte im Angriff die letzte Konsequenz. Bereits in der Schlussphase wurde Osnabrück dann um einen eindeutigen Elfmeter gebracht. Grimaldi war im Strafraum ganz klar gehalten worden. Schiedsrichter Fritz ließ aber weiterspielen.

Am Ende blieb es beim 1:1 zwischen zwei Mannschaften, die erbittert kämpften. Leider blieb der schön anzusehende Fußball dabei außen vor.

Quelle: www.

Weitere Daten zu diesem Spiel stehen momentan noch nicht zur Verfügung!

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