Karlsruhe und Bielefeld trennen sich torlos - Spielbericht

Karlsruhe musste nach zehn Siegen in Folge erstmals wieder Federn lassen und konnte trotz zahlreicher guter Chancen und drückender Überlegenheit den Ball nicht im Tor unterbringen. Trotzdem ist die Mannschaft von Markus Kauczinski der neue Tabellenführer. Bielefeld hätte kurz vor Schluss noch als Sieger vom Platz gehen können.

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Ergebnis:
Markus Kauczinski, der Cheftrainer der Badener, vertraute der selben Formation, die im Skandalspiel gegen Osnabrück den Weg zum Erfolg geebnet hatte.

Stefan Krämer hingegen veränderte sein Team im Vergleich zum 3:1 Heimsieg gegen die Offenbacher Kickers zweifach. Jonas Strifler durfte nach seinem Wechsel aus Burghausen zum DSC erstmals von Beginn an auflaufen. Er ersetzten Jerat, der wegen einer Rotsperre zum Zusehen verdammt war. Riese startete statt Agyemang.

Der Regen im Wildparkstadion schaffte schwierige Platzverhältnisse. Der KSC erarbeitete sich wie gewöhnlich viele Standardsituationen, doch Hakan Calhanoglu fand noch nicht das richtige Timing. Zum ersten Mal gefährlich wurde es in der 9. Minute, als der KSC sich zu einem Konter aufmachte. Kevin Akpoguma, der erneut das Vertrauen von Markus Kauczinski bekam, brachte die Flanke gefährlich in die Mitte, doch diese ging an Freund und Feind vorbei.

Bielefeld hingegen wollte kein Kanonenfutter werden und spielte munter nach vorne auf und schaffte es, die zehn Spiele in Folge erfolgreichen Badener ins Straucheln zu bringen. In der 17. Minute hatte die Elf von Stefan Krämer dann die erste Chance des Spiels. Einen Fernschuss hatte der Karlsruher Defensivaktuer Jan Mauersberger abgefälscht. Doch der Ball trudelte harrscharf über die Querlatte ins Toraus.

In der 25. Minute hatte dann der KSC die erste richtig gute Gelegenheit. Danny Blum tankte sich auf der Außenbahn durch und flankte scharf in die Mitte. Doch leider verpassten die Mitspieler seine Hereingabe knapp.

Nur zwei Minuten später versuchte sich Danny Blum mit einem Schuss as der zweiten Reihe. Sein Abschluss verfehlte das Tor der Gäste nur knapp.

Der KSC kam immer besser in die Partie und Bielefeld musste mehr in der Defensive arbeiten, als dem Trainer Stefan Krämer lieb war. In der 30. Minute hatte der KSC die nächste Möglichkeit. Wieder ging es über den sehr aktiven Danny Blum, der auf der linken Seite gut durchkam und flankte. Diesmal fand sich sogar mit Dominic Peitz ein Abnehmer. Doch beim abschließenden Kopfball geriet dieser ein wenig in Rücklage und verpasste deutlich.

Obwohl Karlsruhe die klaren Feldvorteile nun inne hatte, stand die Defensive der Arminen sehr kompakt und ließ nahezu nichts zu. Und kurz vor dem Halbzeitpfiff wäre Bielefeld noch beinahe in Führung gegangen. Jonas Strifler, der Neuzugang aus Burghausen, kam an den Ball und konnte 6 Meter vor dem Tor abschließen. Sein Versuch zwang den Mann im Kasten der Badener, Dirk Orlishausen, all sein Können auf zu zeigen, um den schmerzlichen Gegentreffer kurz vor dem Seitenwechsel zu verhindern.

Der KSC übernahm nach dem Wiederanpfiff sofort wieder die Kontrolle und ging nun aggressiver zur Sache. Dies hätte sich in der 50. Minute beinahe gelohnt. Erst verpasste Rouwen Hennings einen Flanke von Philipp Klingmann nur um Millimeter, dann hatte Silvano Varnhagen den Ball völlig frei auf dem Fuß und brachte das Kunststück fertig, den Ball über das Gehäuse zu jagen.

Der KSC war hoch motiviert und hatte nur 4 Minuten später zur nächsten Möglichkeit. Hakan Calhanoglu war zu einer seiner gefährlichen Standardsituationen angetreten und brachte den Ball gefährlich in den Strafraum. Zuerst verpasste Platins knapp und dann war Mauersberger zu überrascht davon, vor dem leeren Tor mit dem Kopf an den Ball zu kommen, dass dieser am Ziel vorbei ging.

Nach einer guten Stunde gab es dann den nächsten Freistoß für die Gastgeber aus 30 Metern Entfernung. Hakan Calhanoglu legte sich den Ball einmal mehr zurecht und packte dann den Hammer aus. Doch dieser wurde im letzten Moment noch einmal von einem Bielefelder abgefälscht und das Leder knallte an den Pfosten und dann zur Ecke ins Toraus.

Bielefeld war nun beinahe gar nicht mehr vorhanden und es schien nur noch eine Frage der Zeit, bis der Favorit in Führung gehen würde. Einzige Aktion der Bielefelder bisher war dann ein Schuss von Fabian Klos, doch der Goalgetter verfehlte das Ziel klar.

In der 73. Minute hatten dann die Hausherren die nächste Großchance. Es kam zu kurzzeitigen Diskussionen, da nachdem Danny Blum den Ball auf Rouwen Hennings gebracht hatte, ging ein Bielefelder Defensivakteur mit der Hand an den Schuss des Niederländers.

Nur 3 Minuten später konnte Bielefelds Schlussmann, Patrick Platins, beweisen, warum er zurecht die Nummer eins im Arminentor ist. Nach einem starken Kopfball von Daniel Gordon packte der Keeper eine exzellente Parade aus und verhinderte das 1:0 für die Badener.

Karlsruhe versuchte Alles, um den Ball irgendwie im Bielefelder Tor unterzubringen, doch das erlösende Tor wollte einfach nicht gelingen. Auch Offensiv brachten die Badener nicht mehr viel zusammen.

Am Ende geriet das Spiel dann noch in ernste Gefahr. Danny Blum, der eine sehr gute Leistung abgeliefert hatte, musste in der 90. Minute wegen wiederholten Foulspiels vorzeitig in die Kabine. In Unterzahl hätte sich Karlsruhe noch fast das 0:1 gefangen, wäre da nicht Dirk Orlishausen. Der Freistoß direkt nach dem Platzverweis von Blum wurde von Marc Lorenz auf den Karlsruher Kasten geschlagen doch Orlishausen packte noch einmal eine Glanzparade aus und verhinderte den Einschlag.

Bielefeld wird trotz der großen Chance vor Schluss gut mit dem Unentschieden leben können.

Der Karlsruher SC hingegen musste nach 10 Siegen in Folge erstmals wieder Punkte abgeben und kann die Niederlage des Tabellenführers Osnabrück nicht voll ausnutzen.

Stimmen zum Spiel folgen.

Quelle: www.


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